Menhire auf Sardinien

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Menhire auf Sardinien bestehen meist aus Basalt oder Granit und sind zwischen weniger als 1,0 m und 6,5 m hoch.[1] Sardische Menhire sind selten mehr als mannshoch und von phallischer bis spitzkonischer Form. Auf Sardisch heißen sie perdas fittas[2] oder perdas ficchidas.[3]

Der 5,75 m hohe Corru Tundu ist der größte Menhir Sardiniens
Perdas Longas di Guspini
Luxia Arrabiosa in Villaperuccio

Datierung

Die Aufstellung und Gestaltung der Menhire wird primär in die jungsteinzeitliche Bono-Ighinu-, Ozieri-, Abealzu-Filigosa- und Monte-Claro-Kulturen datiert.

Verbreitung

Salvatore Merella schätzt, dass es auf Sardinien etwa 750 Menhire gibt,[4] 850, wenn die Statuenmenhire mit einbezogen werden.[5] Menhire kommen hauptsächlich in den Regionen Barbagia und Marmilla, im Dreieck zwischen Isili, Laconi und Nurallao vor. Bei Laconi und Biru e’ Concas auf dem Sarcidano wurden etwa 50 Statuenmenhire aus Trachyt oder Kalkstein entdeckt.

Bedeutende Standorte:

Literatur

  • Salvatore Merella: I menhir della Sardegna. (online)

Einzelnachweise

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