Menschen im Hotel (Theaterstück)
Drama in drei Akten und 16 Bildern von Vicki Baum
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Menschen im Hotel ist ein Drama in drei Akten und 16 Bildern von Vicki Baum. Die Uraufführung fand am 16. Januar 1930 als Gastspiel des Deutschen Theaters am Nollendorfplatz in Berlin unter der Regie Gustaf Gründgens statt. Das Theaterstück basiert auf dem gleichnamigen Roman Menschen im Hotel der Autorin Vicki Baum. Das Stück spielt in einem Berliner Luxushotel der 1920er Jahre, in welchem verschiedene Personen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten in 36 Stunden aufeinandertreffen.
Neben der endgültigen Fassung mit 16 Bildern aus dem Jahr 1930 sind zwei weitere Fassungen vorhanden. Eine ungekürzte Version mit 21 Bildern (1929), die bei George Marton erschien und eine spätere, undatierte, querformatige Fassung mit 16 Bildern, die vom Berliner Theaterverlag Felix Bloch Erben publiziert wurde und in welcher die Handlung in Wien statt in Berlin stattfindet.[1.1] Die endgültige Fassung ist gekennzeichnet durch eine straffere Dialogführung und Textkürzungen, die den Spannungsbogen der Handlung fokussiert.[1.2] Die Spieldauer des Stücks betrug zweieinhalb Stunden.[2][3] Ebenso wie in der Endfassung des Romans, fehlt der endgültigen Fassung aus dem Jahr 1930 der Untertitel: Kolportage mit Hintergründen in drei Akten. Dieser war in der Fassung aus dem Jahr 1929 noch vorhanden.[1.1]
Nach der Uraufführung in Berlin wurde das Stück am 10. Mai 1930 auch in Wien am Deutschen Volkstheater unter der Regie Rudolf Beers inszeniert. Anders als in Berlin wurden in Wien 15 Szenen aufgeführt und dem Dramentitel die Bezeichnung „Komödie“ hinzugefügt.[1.3] Neben den Städten Berlin und Wien wurde das Stück 1930 und 1931 deutschlandweit inszeniert, zum Beispiel in Coburg,[4] Frankfurt[5] oder Hannover,[6] aber auch internationale Premieren folgten, unter anderem in Paris, London oder New York.[1.4] Die Londoner Aufführung von Grand Hotel wurde von Edward Knoblock inszeniert, William A. Drake übersetzte und bearbeitete das Stück am New Yorker Broadway, das unter der Regie Herman Shumlins einen besonders großen, einstimmigen Erfolg beim Publikum und der Kritik erzielte.[1.5]
Personen
Berlin: Theater am Nollendorfplatz
Quelle: Universität Wien[7]
Hauptrollen:
- Sybille Binder: Elisabeth Andrejewna Grusinskaja
- Ilse Stobrawa: Christine Flamm, genannt Flämmchen / in zeitgenössischen Rezensionen wird Margarethe Köppke als Flämmchen benannt[8][9]
- Paul Kemp: Otto Kringelein
- Oskar Karlweis: Baron von Gaigern
- Walter Steinbeck: Generaldirektor Preysing
- Rudolf Amendt: Dr. Otternschlag / in zeitgenössischen Rezensionen wird Tibor von Halmay als Dr. Otternschlag benannt[8][9]
In weiteren Rollen:
- Sidonie Lorm: Suzanne
- Wilhelm Diegelmann: Witte
- Arthur Mainzer: Meierheim, Impresario
- Max Landa: Justizrat Zinnowitz
- Eduard Bornträger: Kommerzienrat Gerstenkorn
- Werner Hollmann: Schweimann
- Hadrian M. Netto: Syndikus Dr. Waitz
- Ralph Ostermann: Der Empfangschef
- Magnus Stifter: Der Portier Senft
- Werner Gallwitz: Der Volontär
- Hans Fiebrandt: Der Telephonist
- Ellinor Büller: Die Inspektrice
- Charlotte Ziegler: Das Stubenmädchen Anna
- Erwin Dorow: Der Hausdiener
- Karl Kraker: Oberkellner
- Jean Bilé: I. Mixer
- Karl Rödemeyer: II. Mixer
- Emilio Cargher: Eintänzer
- Grete Bendorff: Scheuerfrau
- Hans Fischel: Boy
- Karl Hannemann: Schofför
- Gösta Richter: Ein Amerikaner
- Hans Maria Böhmer: I. Spieler
- Ernst Mandowsky: II. Spieler
- Leo Balagur: III. Spieler
- Maria Leyko: Eine aufgeregte Dame
- Kunio Itow: Ein aufgeregter Herr
Direktion des Deutschen Theaters:
Regie:
Bühnenbild und Ausstattung:
Musik:
- Walter Goehr
Kapelle:
- Kurt Lewinnek
Technische Einrichtung:
- Franz Dworsky
Technische Ausführung:
- Josef Wacker
Wien: Deutsches Volkstheater
Quelle: Theatermuseum, Wien[3]
Hauptrollen:
- Anton Edthofer: Otto Kringelein
- Sybille Binder: Elisabeta Andrejewna Grusinskaja
- Luise Ullrich: Christine Flamm, genannt Flämmchen
- Hans Olden: Baron von Gaigern
- Otto Schmöle: Generaldirektor Preysing
- Kurt Lessen: Dr. Otternschlag
In weiteren Rollen:
- Victor Kutschera: Witte
- Emmy Förster: Suzanne
- Karl Forest: Der Impresario Meierheim
- Walter Brandt: Justizrat Zinnowitz
- Hans Homma: Kommerzienrat Gerstenkorn
- Felix Krones: Syndikus Dr. Waitz
- Eduard Loibner: Schweimann
- Fritz Puchstein: Der Volontär
- Otto Soltau: Der Empfangschef
- Richard Sallaba: Der Telephonist
- Rudolf Leisner: Ein Amerikaner
- Elfriede Seidler: Das Stubenmädchen Anna
- Karl Seiffert: Der Hausdiener
- Else Föry: Die Inspektrice
- Louis Böhm: Der Chauffeur
- Maria Lubin: Eine aufgeregte Dame
- Hugo Brady: Ein aufgeregter Herr
- Emil Paryla: Oberkellner
- Werner Albrich: Eintänzer
- Franz Deutsch: Mixer
- Hugo Brady: Theo Riederer
- Theo Friedl: Dr. Hans Aschinger
- Bernhard Pankl: Emil Kossow
- Fred Partish: Fred, Klaviersaxophonist
- Hans Slenka: Erster Boy
- Raoul Retzer: Zweiter Boy
- Günther Broschek: Dritter Boy
- Walter Hagemann: Vierter Boy
Regie:
Bühnenbild:
Handlung
Die Handlung des Dramas ist eng an den Roman geknüpft. Auch die Figuren des Romans spiegeln sich im Drama wider, obwohl das Theaterstück eine höhere Anzahl von Figuren und Statisten aufweist. Die Handlung wird in drei Akten inszeniert, wobei der erste Akt die Hauptfiguren in den Fokus stellt, die „im Drama wie im Roman die Handlung und ihre spannungsreichen Konflikte tragen“.[1.4] Es handelt sich hierbei um die Figuren Grusinskaja, Flämmchen, Kringelein, Baron von Gaigern, Generaldirektor Preysing und Dr. Otternschlag.[1.4] Die Figuren treffen im Grand Hotel der 1920er Jahre aufeinander und die Handlung nimmt ihren Lauf.
Die Figur der Grusinskaja stellt eine berühmte, jedoch alternde und verzweifelte Balletttänzerin dar. Baum lehnt diese Figur an die berühmte Balletttänzerin „Pawlowa“ an.[10.1] Im weiteren Verlauf der Handlung wird ihr labiler psychischer Zustand sowie ihr Selbstmitleid aufgrund ihres stetig schwindenden Ruhms verdeutlicht. Auch Dr. Otternschlag wird als einsamer, kriegsversehrter und morphiumsüchtiger Hotelgast eingeführt.[11] Baron Gaigern tritt als mittelloser, skrupelloser und verarmter Adeliger auf, der diverse Diebstähle während seines Aufenthalts im Hotel tätigt. Auch die Perlen der Grusinskaja, die diese in einer Schatulle in ihrem Hotelzimmer aufbewahrt, will er stehlen. Als geübter Fassadenkletterer gelingt es ihm, in das Zimmer einzusteigen, jedoch kehrt die Grusinskaja unerwartet früh von einem ihrer Auftritte zurück, sodass sie den Baron in ihrem Zimmer entdeckt.[8]
Es entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen beiden und der Baron bringt es nicht über sich, die Perlen zu stehlen und gibt sie geständig der Grusinskaja zurück.[12] In weiteren Anläufen versucht dieser dann, um sich eine Zukunft mit der Tänzerin zu ermöglichen, weitere Hotelgäste wie Otto Kringelein oder den Generaldirektor Preysing zu bestehlen, was jedoch nicht glückt. In seinem letzten Versuch wird er schließlich von Preysing mit einer Nachttischlampe erschlagen, der ihn beim Diebstahl in seinem Zimmer erwischt, und gegen den Baron Gaigern seinen Revolver richtete.[8]
Der mittellose Angestellte Otto Kringelein ist todkrank und hat sich vorgenommen, seine letzte verbliebene Zeit im Hotel zu verbringen und sein gesamtes Erspartes dafür aufzuwenden.[12] Er lernt im Laufe der Handlung verschiedene Hotelgäste kennen, so zum Beispiel Dr. Otternschlag, Flämmchen oder den Baron Gaigern, der später einen Diebstahl an ihm plant.[11] Sein Chef ist Generaldirektor Preysing, der aufgrund geschäftlicher Termine, einer Fusionierung seiner Firma, ebenfalls im Hotel anwesend ist und im letzten Akt den Baron Gaigern erschlägt.[8] Während des Totschlags ist Christine Flamm, genannt Flämmchen, im Hotelzimmer des Generaldirektors anwesend, um ihm sexuelle Dienstleistungen anzubieten. Sie arbeitet als Typistin. Am Ende des Stücks finden sich die Angestellten Kringelein und Flämmchen zusammen und verlassen gemeinsam das Hotel.[13]
Julius Bab fasst die Handlung des Dramas während der Premiere am Nollendorfplatz in der Berliner Volks-Zeitung wie folgt zusammen:
„Und überall passiert was: die grosse Tänzerin hat erst melancholische Launen und dann einen jungen Baron zum Liebhaber, der eigentlich ihre Perlen stehlen wollte. Der biedere Fabrikant schwindelt, wenn es nicht anders geht, auf der rettenden Konferenz am Ende doch und später erschlägt er den Baron, der bei ihm einbricht. Und der kleine Buchhalter aus seiner Fabrik, den die Aerzte aufgegeben haben, und der nun mit seinem bisschen Ersparten noch schnell das ‚Leben‘ kennenlernen will, kriegt am Ende das nette kleine Mädchen, das eigentlich der wackere Fabrikant schon gepachtet hatte, und zieht mit ihr ab.“
Baum selbst beschreibt das Ende ihres Stücks: „Das Stück hat eigentlich keinen Schluß und soll auch keinen Schluß haben, denn ich will zeigen, wie im Hotel alles weitergeht. Auf Zimmer 40 stirbt ein Mann, auf Zimmer 50 lacht man und in der Hall erscheinen schon die neuen Gäste“.[14]
Entstehung
Nach dem großen Erfolg der Romanpublikation im Jahr 1929 durch den Berliner Verlag Ullstein, kam die Idee der Aufführung als Theaterstück von Bühnenverleger und Literaturagent George Marton.[1.6][10.2] Baum war zunächst skeptisch, aufgrund der Vielzahl von Figuren und Handlungen,[10.3] gab dem Projekt schließlich aber eine Chance. Zunächst wurde der Ungar Alexander Erdei für das Projekt beauftragt. Nachdem dieser einen ersten Entwurf vorlegte, den Baum nach eigenen Angaben allerdings grauenvoll fand,[10.3] übernahm die Autorin selbst die Dramatisierung des Stücks. Inwiefern Erdei an der letztendlichen Dramatisierung des Stücks beteiligt war, bleibt unklar. In einem Dokument, dem „Zusatz zum Verlags- und Bühnenbetrieb“[15] aus dem Jahr 1929, wird Erdei als Beteiligter benannt. Im Vertrag mit Edmond Pauker über die globalen Bühnen- und Filmrechte[16] des Dramas, wird Baum hingegen als alleinige Autorin genannt.[1.7]
Mit dem Hintergrund der Kenntnis zeitgenössischer Operninszenierungen aufgrund ihrer vorherigen Tätigkeit als Harfenistin und durch die Dirigententätigkeit ihres Ehemanns sowie dem Verfassen eigener Märchenspiele und Kinderstücke, übernimmt Baum die Aufgabe der Dramatisierung des Stücks selbstbewusst.[1.6][10.4] Den Entschluss zur Dramatisierung fasst Baum insbesondere deshalb, weil ihr prompt eine Idee zur Inszenierung der Anfangsszene einfällt: Das erste Bild wird als Reihe von Telefonzellen inszeniert. In jeder dieser Telefonzellen macht eine Figur ihre Probleme bereits zu Beginn des Stücks deutlich.[10.5] Diese von Baum erdachte Szene ist es, die dem Stück seinen Publikumserfolg einbringt und auf welche regelmäßig explosiver Applaus folgte.[10.6][13] Mit diesem ersten Bild und den insgesamt schnellen, filmschnittähnlichen Übergängen, nutzte Baum die narrativen und technischen Möglichkeiten des zeitgenössischen Theaters voll und ganz aus.[1.4] Mit dem Telefon brachte Baum ebenfalls eine technische Neuerung der 1920er Jahre auf die Bühne.
Haus- und Querschnittdrama
Das Stück wurde als Haus beziehungsweise Querschnittdrama aufgeführt,[1.8] wodurch eine Multiperspektivität gegeben war, die die Vielzahl der Handlungsstränge und der Figuren zusammenführte. Diese Technik des experimentellen Simultantheaters bezieht sich historisch auf die Querschnittstücke Johann Nestroys des Alt-Wiener Volkstheaters.[1.8] Im Jahr 1927 nutzte schon Erwin Piscator die besondere Drehbühnentechnik des Theaters am Nollendorfplatz, in den Jahren 1929 und 1930 folgten auf den Berliner Bühnen verschiedene Haus-Dramen von Autoren wie Elmer Rice, Stefan Großmann und Franz Hessel.[1.8]
Der Querschnitt ist zur Zeit der Aufführung des Stücks weit verbreitet[8] und gliedert sich somit in eine moderne, zeitgenössische Theaterkultur ein. Die Drehbühne, insbesondere die für das Stück wichtige Drehtür und die Rezeption als Schaltstelle des Kommens und Gehens, fangen zudem die Zufälligkeit und Zeitlichkeit verschiedener Begegnungen ein.[1.9] Durch die Technik der Drehbühne wird ein Einblick in jeden Raum ermöglicht: Es wird das Leben im Hotel und seinen unterschiedlichen Räumen gezeigt, so zum Beispiel die Halle, das Konferenzzimmer, der Spielsalon, die Appartements und der Korridor.[8]
Rezeptionsgeschichte
Die zeitgenössische Rezeption des Stücks zeigt sich ambivalent und die oftmals männlichen Kritiker des Stücks bleiben der Autorin Baum gegenüber auf „kritischer Distanz“.[1.10] Ganz im Gegenteil zum Publikum, das das Stück in Berlin zu einem „Sensationskassenerfolg“[12] machte.
Die Kritiken beschreiben das Stück als „Bluff“[17] oder „Kitsch“,[5] als Banalität,[12] der es an dichterischem Zusammenhalt fehlt.[13] Auch handelt es sich, so der Kritiker Kurt Offenburg, um einen gähnenden Langweiler, der einem breitgewalzten Massengeschmack entspricht.[5] Im Vergleich zum Roman, der dem Stück zugrunde liegt, wird dieses von Helene Tuchar im „Neuen Wiener Tagblatt“ als leer, unkünstlerisch und kinohaft beschrieben.[11] Es ist der Verfasserin, laut zeitgenössischer Rezeption Rudolph Lothars, nicht völlig gelungen, „aus dem Roman ein gutes Drama zu ziehen“.[8]
Positive Bemerkungen beziehen sich fast ausschließlich auf die Regie, die schauspielerischen Leistungen und das Bühnenbild. Julius Bab schreibt zur Premiere in der Berliner Volkszeitung: „Das Ganze gibt […] einen immerhin amüsanten Abend im Filmstil, weil vom Regisseur Gründgens und vom Maler Schütte sehr hübsch inszeniert und weil recht gut gespielt wird“.[13] Helene Tuchar lobt die „Sensationsregie“, die „diesmal weit stärker als der Stoff“[11] gewesen sei. Das Bühnenbild wird als „fabelhaft“[8] und „flott“[11] beschrieben. Die schauspielerischen Leistungen werden von den Kritikern besonders gelobt, wobei insbesondere einzelne Rollen und ihre Besetzung hervorgehoben werden.[8]
Trotz der häufig negativen zeitgenössischen Kritik, war Baums Menschen im Hotel ein großer Publikumserfolg, der sich auch international zeigte. Bis in die heutige Zeit wird das Drama inszeniert und spielt somit für die gegenwärtige Theaterkultur weiterhin eine Rolle.
Transmediale Adaptionen
- 1932 wurde das Drama als Filmprojekt von der Produktionsfirma Metro-Goldwyn-Mayer verfilmt und gewinnt einen Oscar. Weltstarts wie Greta Garbo, John Barrymore und Joan Crawford verhalfen dem Film ebenfalls zu seinem Erfolg.[1.11]
- 1958 wurde eine Hörspielfassung des Romans veröffentlicht. Bekannte Schauspieler der Zeit arbeiten daran, so zum Beispiel Brigitte Horney, Paul Dahlke und Günter Pfitzmann (Regie: Heinz-Günter Stamm)[1.12]
- 1958 wurde eine erste Musical-Version von "Grand Hotel" aufgeführt mit dem Titel At the Grand in der Civic Light Opera in Los Angeles.[1.13]
- 1959 wurde die erste deutsch-französische Verfilmung unter der Regie von Gottfried Reinhardt in München aufgeführt.[1.14] An der Aufführung wirkten berühmte Schauspieler der Zeit mit, so unter anderem Sonja Ziemann oder Gert Fröbe.
- 1960 folgt die französische Erstaufführung mit dem Titel Grand Hôtel in Paris.[1.14]
- 1967 wurde das Drama als Ballettstück vom Zagreber Nationaltheater in Wien aufgeführt.[1.12]
- 1989 entstand erneut ein Musical unter dem Titel Grand Hotel, die Premiere fand im New Yorker Martin Beck Theatre statt. Im Gegensatz zum 1958 aufgeführten Musical, wurde dieses ein großer Erfolg.[1.15]
- 2002 wurde das Drama am Schauspielhaus Bochum wieder auf die Theaterbühne gebracht unter der Regie von Anna Bergmann.[1.15]
- 2014 entstand ein Puppentheater im Theater Waidspeicher in Erfurt.[1.16]
- 2015 wurde das Stück als Theaterprojekt der Vagantenbühne Berlin unter der Regie von Joanna-Maria Praml aufgeführt.[18]
- 2016 wurde das Stück bei den Kammerspielen in Wien aufgeführt unter der Regie von Cesare Lievi.[1.15]
- 2017 wurde Menschen im Hotel unter der Regie von Manuel Kressin am Theater & Philharmonie Thüringen aufgeführt.[19]
- 2018 wurde das Stück am Düsseldorfer Schauspielhaus unter der Regie von Sönke Wortmann aufgeführt.[20]
Literatur
- Julia Bertschik, Kerstin Barndt: Vicki Baum. Menschen im Hotel. In: Julia Bertschik, Veronika Hofeneder (Hrsg.): Vicki Baum. Ausgewählte Werke. Kommentierte Ausgabe. Band 3. Wallstein, Göttingen, 2025, ISBN 978-3-8353-5861-4. S. 417–508.
- Vicki Baum: Es war alles ganz anders. Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin, 1962.