Mercy (Schiff)

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Die USNS Mercy (T-AH-19) ist ein Hospitalschiff der United States Navy. Es ist das dritte Schiff, das den Namen Mercy trägt. Sie ist als United States Naval Ship (USNS) in Dienst gestellt.

Schnelle Fakten Schiffsdaten, Schiffsmaße und Besatzung ...
Mercy
Schiffsdaten
Flagge Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Schiffstyp Hospitalschiff
Klasse (Mercy-Klasse)
Heimathafen San Diego[1]
Bauwerft National Steel and Shipbuilding Company, San Diego
Stapellauf 1. Juli 1975
Indienststellung 1976
Reaktivierung 8. November 1986
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 272,40 m (Lüa)
Breite 32,30 m
Verdrängung 63.000 t
 
Besatzung 1.300
Maschinenanlage
Maschine 2 × Forster-Wheeler-Dampfkessel
2 × GE-Turbine
Maschinen­leistung 24.500 PS (18.020 kW)
Höchst­geschwindigkeit 17 kn (31 km/h)
Propeller 1
Sonstiges
Klassifizierungen Hospitalschiff
Registrier­nummern IMO 7390454
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Geschichte

Die Mercy wurde 1976 als Öltanker Worth bei der National Steel and Shipbuilding Company in San Diego gebaut.[2] Der Umbau zum Hospitalschiff begann im Juli 1984 auf der Bauwerft. Die Indienststellung erfolgte am 8. November 1986.[3]

Die Mercy im Pazifik auf dem Weg nach Südostasien zur Unterstützung von Opfern des Erdbeben im Indischen Ozean 2004
Die Mercy an der Küste von Banda Aceh, Sumatra, nach dem Erdbeben vom 26. Dezember 2004

Die erste Operation war die Unterstützung der Operation Desert Shield. Der Einsatz dauerte vom 15. August 1990 bis zum 16. März 1991. Am 23. April traf sie in Oakland ein. Der Heimathafen ist San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien. Auch nach dem Erdbeben im Indischen Ozean 2004 war die Mercy im Einsatz. Im März 2020 diente die Mercy zur Unterstützung der Versorgung nicht an COVID-19 erkrankter Patienten in Los Angeles.

Nach dem Ansprechen einer möglichen Annexion von Grönland erklärte der US-Präsident Donald Trump im Februar 2026 via Truth Social das Lazarettschiff Mercy, das nach Vesselfinder in einer Werft in Mobile, Alabama liegt, sei nach Grönland „unterwegs“. Dänemark erklärte, dass die Gesundheitsversorgung für die Grönländer durch Einrichtungen in Grönland und Dänemark gewährleistet wird und ein Schiff nicht benötigt wird. Kürzlich wurde ein Besatzungsmitglied eines US-U-Boots mit einem dänischen Helikopter in ein Krankenhaus in Nuuk, Grönland geflogen.[4]

Ausstattung

Die medizinische Ausstattung umfasst eine radiologische Abteilung, elf Behandlungsräume, eine Blutbank, medizinische Labore und 15 Krankenstationen mit 80 Intensivbetten, Werkstätten zur Anfertigung von Prothesen und zur Reparatur medizinischer Geräte.[5]

Siehe auch

Einzelnachweise

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