Merle Kirschstein
deutsche Fußballspielerin
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Merle Luise Kirschstein (* 13. November 2002 in Hamburg) ist eine deutsche Fußballspielerin. Aktuell steht sie beim 1. FFC Turbine Potsdam unter Vertrag.
| Merle Kirschstein | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Merle Luise Kirschstein | |
| Geburtstag | 13. November 2002 | |
| Geburtsort | Hamburg, Deutschland | |
| Größe | 174 cm | |
| Position | Abwehrspielerin | |
| Juniorinnen | ||
| Jahre | Station | |
| 2007–2012 | Walddörfer SV | |
| 2012–2014 | Hamburger SV | |
| 2014–2029 | 1. FFC Turbine Potsdam | |
| Frauen | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2019–2021 | 1. FFC Turbine Potsdam II | 20 (1) |
| 2021–2022 | AC Mailand | 0 (0) |
| 2022–2024 | SK Sturm Graz | 20 (3) |
| 2023 | AKA Steiermark/Sturm Graz II | 2 (0) |
| 2024–2025 | Hamburger SV | 11 (0) |
| 2024–2025 | Hamburger SV II | 3 (0) |
| 2025– | 1. FFC Turbine Potsdam | 16 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 22. Februar 2026 | ||
Werdegang
Kirchstein begann 2007 beim Walddörfer SV mit dem Fußballspielen und schloss sich 2012 dem Hamburger SV an.[1] Von dort wechselte sie 2014 in das Sportinternat des 1. FFC Turbine Potsdam. In ihrer Jugend lief sie zudem 23 mal für die Landesauswahl Brandenburgs auf.
Ihr Debüt im Frauen-Fußball hatte Kirschstein mit der zweiten Mannschaft der Potsdamerinnen beim 2:1-Auswärtssieg gegen den FSV Gütersloh 2009 am 11. August 2019 in der 2. Frauen-Bundesliga. Die Saison, die aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde, beendete sie mit der Mannschaft auf dem 7. Tabellenplatz. In der Folgesaison, die die Potsdamerinnen auf dem 7. Platz der Nord-Staffel beendeten und daraufhin in die Regionalliga abstiegen, gelang Kirschstein beim 5:1-Sieg über Berghofen ihr erstes Tor.
Zur Saison 2021/22 schloss sich Kirschstein dem italienischen Vize-Meister AC Mailand an,[2] kam in der Serie A jedoch nicht zum Einsatz und wechselte daraufhin nach Österreich.[3][4] Mit dem SK Sturm Graz wurde sie in der Saison 2022/23 Vize-Meister und nahm an der Qualifikationsrunde zur UEFA Women’s Champions League teil. Auch in der Saison 2023/24 spielte sie mit den Grazerinnen in der Champions-League-Qualifikation. In der Winterpause kehrte sie nach Deutschland zurück und wechselte zu ihrem Jugendverein Hamburger SV.[5] Bei den Rothosen lief sie in der Saison 2024/25, die der HSV als Drittplatzierter mit dem Aufstieg in die Bundesliga abschloss, nur viermal in der 2. Bundesliga und dreimal bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga auf.
Zur Spielzeit 2025/26 blieb Kirschstein in der 2. Liga und schloss sich dem Erstligaabsteiger Turbine Potsdam an,[1] wo sie sich als Stammspielerin etablierte.
Erfolge
- Österreichischer Vize-Meister: 2022/23 mit Sturm Graz
- Aufstieg in die Frauen-Bundesliga: 2024/25 mit Hamburger SV
Privat
Kirschstein hat einen älteren Bruder.[2]
Zeitweise wohnte sie in Hamburg mit Amelie Woelki zusammen.[6]
Weblinks
- Merle Kirschstein in der Datenbank von soccerdonna.de
- Merle Kirschstein in der Datenbank des Deutschen Fußball-Bundes
- Merle Kirschstein in der Datenbank des Österreichischen Fußball-Bundes