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Message (Zeitschrift)

international ausgerichtete Fachzeitschrift für Journalismus From Wikipedia, the free encyclopedia

Message (Untertitel: „Internationale Zeitschrift für Journalismus“) war ein deutschsprachiges, international ausgerichtetes Fachmagazin für Journalismus. Gegründet wurde es im Jahr 1999 von Michael Haller, Professor für Journalistik an der Universität Leipzig, als Nachfolger der Zeitschrift „Sage und schreibe“. Es erschien bis 2014 vierteljährlich in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz. Haller war bis 2013 Herausgeber von Message. Im Jahr 2010 kam Lutz Mükke als zweiter Herausgeber hinzu, nach dem Rückzug Hallers folgte Volker Lilienthal auf dessen Position. Die Redaktion war zunächst in Leipzig angesiedelt, ab 2012 in Hamburg.

Das Fachmagazin hatte sich die Sicherung von Qualität und Unabhängigkeit im Journalismus sowie die Förderung der investigativen Recherche zum Ziel gesetzt. Regelmäßig wurden besondere Recherchen von deutschen und ausländischen Journalisten dokumentiert. Message hatte laut Mediadaten eine Druckauflage von 3.000 Exemplaren. Die Zeitschrift wurde ursprünglich von der UVK Verlagsgesellschaft verlegt, dann wenige Ausgaben vom Kress-Verlag und anschließend von der Gesellschaft für Medienentwicklung.

Jeder Ausgabe lag ein sogenanntes „Podium“ bei, das in der Regel Medien- und Journalistentagungen dokumentierte.

Im Beirat des Magazins saßen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Siegfried Weischenberg (Universität Hamburg), Wolfgang R. Langenbucher (Universität Wien) und Miriam Meckel (Universität St. Gallen), Chefredakteure wie Hans Werner Kilz (Süddeutsche Zeitung) und Peter-Matthias Gaede (Geo) und Journalistinnen wie Carolin Emcke (Berlin) und Sonia Seymour Mikich (WDR).

Seit 2025 sind alle Hefte digitalisiert und kostenfrei verfügbar (siehe Weblinks).

Einstellung

Ende 2014 gaben die Herausgeber bekannt, die Zeitschrift nur noch digital als E-Paper oder App anzubieten. Grund sei die rückläufige Abonnentenzahl der Zeitschrift.[1] Im Februar 2015 wurde dann die gänzliche Einstellung der Zeitschrift bekanntgegeben, da sich nicht genügend Interessenten für eine digitale Ausgabe gefunden hätten.[2]

Einzelnachweise

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