Mewegen

Ortsteil von Rothenklempenow From Wikipedia, the free encyclopedia

Mewegen ist ein Ortsteil der Gemeinde Rothenklempenow des Amtes Löcknitz-Penkun im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Rothenklempenow ...
Mewegen
Koordinaten: 53° 31′ N, 14° 15′ O
Höhe: 17 m ü. NHN
Fläche: 7,3 km²[1]
Einwohner: 234 (22. Apr. 2021)[2]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2005
Postleitzahl: 17321
Vorwahl: 039744
Mewegen (Mecklenburg-Vorpommern)
Mewegen (Mecklenburg-Vorpommern)
Lage von Mewegen in Mecklenburg-Vorpommern
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Geographie

Das Dorf liegt etwa 30 m ü. NHN in einer waldreichen Region (südliche Ueckermünder Heide). Hier findet man noch die für das Gebiet typischen Kopfsteinpflasterstraßen und gepflegte Vorgärten. Im Dorf gibt es eine über 500 Jahre alte Feldsteinkirche und ein bewohntes Storchennest, in unmittelbarer Umgebung befindet sich der Schwarze See, umgeben von geschütztem Wollgrasmoor.

Geschichte

Der Ort gehörte zu den Eickstedtschen Gütern in Rothenklempenow, was 1497 vom pommerschen Herzog Bogislaw X. bestätigt wurde. Der Ortsname hat sich im Laufe der Zeit über Mitweide, Medewege und Middewege zu Mewegen (ab 18. Jahrhundert) geändert. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war das Rittergut Mewegen zerstört.

Am 1. Januar 2005 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Mewegen nach Rothenklempenow eingegliedert.[4] Mewegen hatte zuletzt 304 Einwohner (31. Dezember 2004) auf einer Fläche von 7,30 km². Im Ort befindet sich die Kleine Grundschule auf dem Lande Mewegen.

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Quelle ...
Jahr Mewegen Quelle
1900672[5]
1925656[6]
1933659[7]
1939657[7]
1990319[8]
1995307[8]
1998314[8]
2000330[8]
2004304[8]
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Infrastruktur

In Löcknitz, etwa zehn Kilometer südlich von Mewegen, besteht Bahn- und Fernstraßen-Anbindung nach Pasewalk und Stettin. Im benachbarten Blankensee gibt es einen Grenzübergang für Fußgänger nach Buk in der Gmina Dobra (Republik Polen).

Literatur

  • Landbuch des Herzogthums Stettin, von Kamin und Hinterpommern; oder des Verwaltungs-Bezirks der Königl. Regierung zu Stettin. Bearbeitet von Dr. Heinrich Berghaus. In: Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen. II. Theils Band II., enthaltend: den Randowschen Kreis und Allgemeines über die Kreise auf dem linken Oder-Ufer, 5. Der Randowische Kreis. Verlag von W. Dietze, Anklam 1865, S. 1635 f. (Scan [abgerufen am 13. Mai 2021]).
  • Georg Dehio: Mecklenburg-Vorpommern. Bearb. von Hans-Christian Feldmann u. a. In: Dehio Vereinigung (Hrsg.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2016, ISBN 978-3-422-03128-9, S. 370 f.

Belege

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