Mexikanische Großzahn-Spitzmaus
Art der Gattung Rotzahnspitzmäuse (Sorex)
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Die Mexikanische Großzahn-Spitzmaus (Sorex macrodon) ist ein mit zwei disjunkten Populationen im südlichen Mexiko verbreitetes Säugetier in der Gattung der Rotzahnspitzmäuse. Das Typusexemplar stammt aus der Umgebung von Orizaba. Die Art ist sehr nah mit der Veracruz-Spitzmaus (Sorex veraecrucis) und der Verapaz-Spitzmaus (Sorex veraepacis) verwandt.[1][2]
| Mexikanische Großzahn-Spitzmaus | ||||||||||||
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Zeichnung der beiden Schädelhälften (rechts unten) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Sorex macrodon | ||||||||||||
| Merriam, 1895 |

Merkmale
Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 79 bis 84 mm, einer Schwanzlänge von 49 bis 52 mm und einem Gewicht von fast 10 bis leicht über 11 g ist das Tier ein mittelgroßer bis großer Gattungsvertreter. Die Hinterfüße sind 14 bis 15,5 mm lang und die Länge der Ohren liegt bei 5 bis 7 mm. Die Haare der Oberseite sind dunkelbraun gefärbt und unterseits ist leicht helleres Fell vorhanden. Diese Spitzmaus hat einen einheitlich braunen Schwanz. Der Schädel und die Zähne sind deutlich robuster als bei in der Nähe verbreiteten Rotzahnspitzmäusen. In jeder Hälfte der oberen Zahnreihe sind fünf Zähne mit einer Spitze vorhanden. Dabei sind die ersten beiden neben den Schneidezähnen recht groß, der Dritte ist etwas kleiner als der Vierte und der Fünfte ist deutlich kleiner.[2]
Verbreitung und Lebensweise
Die Populationen bewohnen Gebirge in den Bundesstaaten Oaxaca, Puebla und Veracruz. Sie halten sich in 1200 bis 2600 Meter Höhe auf. Alle Reviere zusammen verteilen sich über etwa 6.400 km². Als Habitat dienen Wälder mit moosbewachsenen Eichen, Kiefern und Felsen sowie andere Wolken- und Nebelwälder. Die Tiere bewegen sich auf dem Boden, auf Felsen und auf abgebrochenen Ästen.[3]
Die Mexikanische Großzahn-Spitzmaus sucht am Tage und nachts nach Insekten, anderen Wirbellosen und Kadavern. Ein Weibchen mit aktiven Zitzen wurde im April gefunden. Andere Aspekte des Verhaltens sind unbekannt.[3][2]
Gefährdung
Große Teile der Wälder wurden in Ackerland und Siedlungen umgewandelt. Dabei blieben die höheren Lagen meist unberührt. Diese Art ist nur aus 10 Studien bekannt, die alle vor 1960 erfolgten. Vermutlich haben die Populationen in den Bereichen um die Bergspitzen überlebt. Die IUCN listet die Art als gefährdet (vulnerable).[3]