Mia Bitsch
deutsche Karateka
From Wikipedia, the free encyclopedia
Mia Bitsch (* 12. Januar 2004)[1] ist eine deutsche Karateka im Kumite. 2025 errang sie die Goldmedaille bei den World Games.
| Mia Bitsch | ||||||||||||||||||||||
2025 mit der Goldmedaille der World Games | ||||||||||||||||||||||
| Nation | ||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 12. Januar 2004 (22) | |||||||||||||||||||||
| Geburtsort | ||||||||||||||||||||||
| Gewicht | bis 55 kg | |||||||||||||||||||||
| Beruf | Sportsoldatin | |||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verein | Bushido Waltershausen | |||||||||||||||||||||
| Trainer | Klaus Bitsch, Noah Bitsch | |||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||
Karriere
Als Jugendkämpferin und als Juniorin nahm sie erfolgreich an Europameisterschaften teil:
- EM 2019 in Aalborg als Kadett:
Bronze in der Kategorie Kumite -54 kg[2] - EM 2021 in Tampere als Juniorin:
Gold in der Kategorie Kumite -53 kg[3] - EM 2023 in Larnaka in der U21:
Bronze in der Kategorie Kumite -55 kg[4]
In der Elite-Klasse gewann Bitsch bei den Karate-Europameisterschaften 2024 in Zadar die Goldmedaillen in der Kategorie Kumite bis 55 kg der Frauen sowie im Team.[5] Im Jahr darauf konnte sie beide Erfolge bei den Karate-Europameisterschaften 2025 in Jerewan wiederholen.[6]
Bei den World Games 2025 in Chengdu gewann sie die Goldmedaille in der Klasse bis 55 kg der Frauen. Im Finalkampf besiegte sie Anzhelika Terliuga aus der Ukraine.[6]
Podiumsplatzierungen bei internationalen WKF K1 Wettkämpfen (World Cups):
- 1. Platz Serie A Pamplona 2022[7]
- 3. Platz Serie A Larnaca 2023[8]
- 1. Platz Serie A Mantosinos 2023[9]
- 2. Platz Premier League Paris 2024[10]
- 3. Platz Serie A Zypern 2024[11]
2025 wurde sie zur Thüringer Sportlerin des Jahres gewählt.[12]
Familie
Der Vater von Mia Bitsch war bis 2021 Bundesjugendtrainer Kumite des Deutschen Karate Verbandes, ihre Mutter war Landestrainerin.[13] Ihre ältere Schwester Jana Messerschmidt war Europameisterin und mehrfache deutsche Meisterin. Ihr Bruder Noah Bitsch war bis 2021 ein erfolgreicher Athlet sowie Olympiateilnehmer in Tokio 2020. Als Bundestrainer trainiert er auch Mia Bitsch.
Weblinks
- Thomas Rudolph: Karateka im Interview: „Ab Sekunde zwei wusste ich es“: Bitschs Weg zum World-Games-Gold. In: Thüringer Allgemeine. 15. August 2025.