Wikiwand AI

Michael Sauter (Rennfahrer)

deutsch-schweizerischer Automobilrennfahrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Michael Sauter (* 5. Oktober 2004) ist ein deutsch-schweizerischer Automobilrennfahrer japanischer Abstammung. Er gewann die Formel-Regional-Japan-Meisterschaft 2024.[1]

Michael Sauter auf dem Red Bull Ring bei der F4 CEZ Championship 2023

Karriere

Kartsport

Aus einer motorsportbegeisterten Familie stammend begann Sauter im Alter von sieben Jahren mit dem Kartsport und trat ab 2013 in der Schweizer Kart-Meisterschaft an. Bis Ende 2020 war er im Kartsport aktiv. Dabei gewann er 2014 und 2016 jeweils die Vega Trofeo. Der Gewinn des Titels im Jahr 2015 blieb ihm aufgrund eines Skiunfalls verwehrt.[2]

Formel 4

Sauter in der ADAC-Formel-4-Meisterschaft 2021 auf dem Red Bull Ring

Nachdem Sauter 2021 erste Testfahrten in der Formel 4 auf dem Anneau du Rhin absolviert hatte, gab er sein Debüt im Formelsport in der Deutschen Formel-4-Meisterschaft. Er startete dabei für das familieneigene Team Sauter Engineering + Design, das nach dem Unternehmen seines Vaters benannt ist.[3][4][5]

Beim zweiten Rennwochenende auf dem Circuit Zandvoort gewann Sauter im dritten Rennen seine einzige Rookie-Wertung der Saison.[6] Seine ersten Meisterschaftspunkte erzielte er beim dritten Rennwochenende auf dem Hockenheimring. Ein Unfall im Qualifying der folgenden Veranstaltung auf dem Sachsenring verursachte jedoch erhebliche Schäden an seinem Fahrzeug, das mit Unterstützung von Mechanikern anderer Teams rechtzeitig zum zweiten Rennen wieder einsatzbereit gemacht werden konnte.[5] Im abschließenden Rennen des Wochenendes erzielte Sauter mit Rang fünf sein bestes Saisonergebnis.[6] In der Rookie-Wertung belegte er am Saisonende den zweiten Platz.[7]

Auch 2022 trat Sauter erneut in der Deutsche Formel-4-Meisterschaft 2022 an.[6][8][9] Die Saison beendete er auf dem 13. Gesamtrang.[7]

Nach dem Aus der ADAC-Formel-4 wechselte Sauter 2023 in die F4 CEZ Championship 2023. Beim Saisonfinale auf dem neu eröffneten Balaton Park Circuit feierte er seinen ersten und zugleich einzigen Rennsieg in der Meisterschaft.[10] Die Saison schloss er als Gesamtdritter ab.[11]

Formula Regional

Bereits 2023 nahm Sauter an zwei Rennwochenenden der Formula Regional Japanese Championship teil. Er startete dabei für das Sutekina Racing Team sowie Bionic Jack Racing. Beim Saisonfinale auf dem Sportsland SUGO, das er für Bionic Jack Racing bestritt, feierte er seinen ersten Sieg in der Meisterschaft. Zuvor hatte er sich für das abschließende Rennen die Pole-Position gesichert.[12]

Nach seiner Aufnahme in das G Force Driver Development Program kehrte Sauter 2024 in die Formula Regional Japanese Championship zurück und startete für Birth Racing Project.[11][13] Mit sechs Rennsiegen und vier weiteren Podiumsplatzierungen gewann er die Meisterschaft und sicherte sich damit seinen ersten Titel im Formelsport.[1][14]

Statistik

Karrierestationen

  • 2013–2019: Kartsport
    • 2013: Schweizer Kart Meisterschaft (Mini, Platz 4)
    • 2014: Vega Trofeo (Super Mini, Meister)
    • 2015: Vega Trofeo (Super Mini)
    • 2016: Vega Trofeo (Super Mini, Meister)
    • 2017: Vega Trofeo (Super Mini, Platz 2)
    • 2017: Schweizer Kart Meisterschaft (Super Mini, Platz 2)
    • 2018: Schweizer Kart Meisterschaft (X30 Junior)
    • 2019: Schweizer Kart Meisterschaft (X30 Challenge)
Commons: Michael Sauter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks