Michael Tank

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Michael Tank (* 4. Januar 1951 in Friedeburg (Saale)) ist ein deutscher Fotograf, der in der DDR mit seinen kritischen Arbeiten begann.

Leben und Werk

Tank wuchs in Stralsund auf, experimentierte früh mit einer selbstgebauten Camera Obscura und begann autodidaktisch zu fotografieren. Während seiner Schulzeit an der Polytechnischen Oberschule Fritz Reuter in Stralsund spielte für ihn Sport, insbesondere Leichtathletik, eine große Rolle, die ihm eine „Urkunde des Vorsitzenden des Staatsrates“ und eine Delegierung an die Kinder- und Jugendsportschule Leipzig einbrachte, ohne sie wahrzunehmen. Nach dem Schulbesuch absolvierte er von 1967 bis 1969 eine Ausbildung zum Feinmechaniker im VEB Geräte- und Reglerwerke (GRW) Teltow mit Ausbildungssitz in Treuenbrietzen. Nach dem Lehrabschluss mit Hochschuldelegierung (wiederum nicht wahrgenommen) wechselte er im Frühjahr 1970 aus finanziellen Gründen als Schiffsschlosser zur Außenstelle Küste des VEB Kühlautomat Berlin auf der Volkswerft Stralsund. Im gleichen Jahr folgte die Einberufung zum Grundwehrdienst bei der 6. Grenzbrigade Küste der Nationalen Volksarmee (NVA). Weil er dort heimlich den Alltag seiner Kameraden fotografiert und sich ebenso heimlich bei der Handelsmarine des VEB Deutsche Seereederei Rostock beworben hatte, zuvor bereits im Politunterricht der NVA durch kritische Töne aufgefallen war, geriet er mehrfach ins Visier der Staatssicherheit. Am Ende standen vier Tage Einzelhaft wegen Wehrkraftzersetzung und Vorbereitung zur Republikflucht, Degradierung und die unehrenhafte Entlassung. 1971 kehrte Tank an die Volkswerft Stralsund zurück und arbeitete dort als Kältetechniker, nachdem er in der Betriebsakademie des VEB Kühlautomat eine Umschulung zum Kühlanlagenmonteur absolviert hatte.

Mit seiner Praktica FX fotografierte er die dauerhaft desolate Bausubstanz in den Städten und Betrieben, die eigentlich unverantwortlichen Produktionsabläufe in Lebensmittelbereichen, die eigenen Wohnverhältnisse in einer verfallenden Altbauwohnung sowie die Spiel- und öffentlichen Plätze, die oft über Jahre unzumutbaren Zuwege von Arbeitern zu ihren Wohnungen in den wachsenden Neubaugebieten von Rostock: Schmarl, Evershagen, Lütten-Klein, Lichtenhagen und Dierkow. Aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes und seiner kritischen Haltung geriet Tank wiederholt in Konflikt mit den staatlichen Organen der DDR und erhielt Sportplatz-, Kino- und Theaterverbot in Stralsund, war Tätlichkeiten von Werftarbeitern und der Polizei ausgesetzt. 1973 bot sich die willkommene Gelegenheit, mit offizieller Genehmigung des Kulturbundes auf den Weltfestspielen der Jugend und Studenten zu fotografieren. Die Arbeit auf der Werft füllte ihn nicht aus, er wollte sich weiterentwickeln, beruflich und künstlerisch, probierte sich in verschiedenen Bereichen. Bruno H. Bürgels Vom Arbeiter zum Astronomen von 1919 habe ihn nachhaltig beeindruckt und angetrieben. Neben der Fotografie betätigte er sich in der Fossilien-, Mineralien- und Insektenkunde, publizierte in der populärwissenschaftlichen Zeitschrift Urania. Von 1972 bis 1975 besuchte Tank in Rostock Abendkurse in Englisch.

Er ließ sich innerbetrieblich von Kühlautomat Stralsund zur Außenstelle Küste nach Rostock versetzen und bezog dort für die Dauer der Abendschule eine Werkwohnung für Monteure. 1974 absolvierte er zudem einen Lehrgang in Großkältetechnik in der Betriebsakademie. 1976 heiratete er Angelika, zwei Jahre später wurde ein Sohn geboren. Die Familie wohnte in einer Hinterhofwohnung in der Karlstraße 10. Seit 1977 arbeitete Tank im VEB Fischkombinat Rostock als Kühlmaschinist für Großkälteanlagen im teilautomatisierten Betrieb zur Herstellung von küchenfertigen Frostfischerzeugnissen. 1978 konnte die Familie eine Neubauwohnung auf dem Kusnezow-Ring 46 (heute Kolumbusring) in Rostock-Schmarl beziehen, wo eine Tochter zur Welt kam.

Ende der 1970er Jahre begann der Amateurfotograf, seine fotografischen Aktivitäten zu professionalisieren, und engagierte sich zudem kulturpolitisch. Trotz Schichtarbeit wurde er 1980 Mitglied des Fotozirkels Fischfang Rostock und 1983 Mitglied der Bezirksleistungsgruppe „Nordfoto“ im Kulturbund der DDR. Erste Veröffentlichungen in der Zeitschrift Hochseefischer und kleinere Ausstellungen brachten erste Anerkennung. 1984 wurde er Mitglied des Kreisvorstandes der Gesellschaft für Fotografie. Neben seinem Brotberuf arbeitete Tank Mitte der 1980er Jahre in der Kunst- und Architekturdokumentation, fotografierte für Künstler und Museen sowie für den Kulturbund. Mit seinen Fotografien war er ab 1981 auf den Bezirksfotoschauen Rostock vertreten, auf der Internationalen Kunstausstellung in Riga, mehrfach auf der Ifo scanbaltic in der Kunsthalle Rostock, bei Assofoto in Moskau, der Biennale der Künstlerischen Fotografie in Polen sowie in der Ausstellungsreihe Akt und Landschaft in Potsdam. Angespornt von seinen Ausstellungserfolgen bewarb sich Tank 1986 um ein Fernstudium Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) bei Arno Fischer. 1989 wurde er als Mitglied im Kandidatenstatus in den Verband Bildender Künstler der DDR aufgenommen.

Als Tank im Sommer 1989 Flugtickets nach Prag abholen wollte, wurde er wegen des Verdachts auf Republikflucht kurzfristig verhaftet. Wegen früherer Haftandrohungen beschlossen Tank und seine Familie, die DDR tatsächlich hinter sich zu lassen. Der Fotograf fingierte über den Verband Bildender Künstler eine Ausstellung in Budapest, die es nie geben sollte, vergrub seine 10.000 Negative sorgfältig geschützt im Wald, hinterließ die Wohnung wie unberührt und floh mit dem Trabant und einigen Ausstellungsabzügen über die ČSSR, Ungarn und verschiedene Auffanglager in Österreich nach Norddeutschland, wo der Familie schließlich eine Wohnung in Wedel bei Hamburg zugewiesen wurde.

Tank arbeitete erst als Sieb- und Tampondrucker, dann als Fotosetzer für einen Werbemittelversender in Norddeutschland, später freiberuflich als Fotograf. Eine dauerhafte Rückkehr in die alte Heimat war für Tank nie eine Option, aber die Verbindung riss nicht ab. Bald nach dem Mauerfall reiste Tank nach Graal-Müritz, um seine Negative auszugraben, nach Berlin, um seine Stasi-Akte zu studieren, und nach Leipzig, um die Diplom-Prüfung an der HGB nachzuholen. In den 1990er Jahren erarbeitete er alle Tier-Kalender für den Zoo Rostock sowie Motive für Plakate, City-Aufsteller und Banner für die Stadtwerbung. Fauna und Flora bestimmten zunehmend seinen Themenkanon.

Tanks Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ist bis heute Wedel, wo er sich vornehmlich mit angewandter Fotografie für Plakate, Prospekte, Kalender und für die Presse beschäftigt. Er fotografiert für Kunsthallen, Museen, Hotels, Handel, Firmen, Medien und bietet wie schon in den 1980er Jahren fotografische Betreuung von Künstlern. Als freie Arbeiten entstehen Naturaufnahmen sowie dreidimensionale Objekte.

Stil

In Fotografie. Fotografiertes Leben. Mein Leben – ein Film resümiert Tank rückblickend: „Gedanken und Gefühle mit Bildern auslösen, einfangen. Zweifel, Freude, Glück und Leid, Liebe und Tod. Symbolhaftes Erarbeiten. Gegenwart festhalten. Geschichte damit reflektierend, nachhaltig. Die Gewalt des Augenblicks. Glaubhaftigkeit. Es ist ein wunderbares Gefühl zu wissen, dass das, was ich mache, anderen etwas bedeutet.“

Ein Beispiel für Tanks fotografische Praxis in der DDR ist der zu Studienzeiten entstandene, 30 Arbeiten umfassende Zyklus Wir, die Ungeliebten. Zwischen Februar 1988 und August 1989 fotografierte Tank in Rostock ehemalige Häftlinge, die in DDR-Gefängnissen von Bützow über Schwedt bis Bautzen langjährige Haftstrafen verbüßt hatten. Als Zeugnis ihrer Andersartigkeit oder aus Protest ließen sich die Inhaftierten trotz Verbots von Mitinsassen Bilder und Botschaften stechen – oft unter widrigsten Bedingungen. Tank holte die Abgelehnten, Ausgestoßenen vor seine Linse. Ihre harten Züge einzufangen, die so unglaublich weich werden, sobald naht was sie lieben, Frau, Freundin oder Kinder, war sein Ziel. Für ein Tattoo, Deutsche Einheit, gestochen im Knast, bekam einer der Portraitierten ein halbes Jahr Nachschlag: Hatte er, kommentiert Tank, nicht den größten Mut von uns allen, in den Fängen direkt zu handeln?[1.1]

Schon bald nach der Wende kehrte Tank regelmäßig in seine Heimat zurück. Leicht fiel es ihm nicht: Zu der Zeit habe er sich „von den Menschen abgewandt, um den Wahnsinn zu verarbeiten“, berichtet er.[1.1] Seine bevorzugten Motive habe er in der Natur gefunden. Trotzdem, zeitlich im Kontext der nachgeholten Diplomprüfung, entstanden in Rostock im Frühjahr 1991 eindringliche Portraits: Menschen, so Tank, die schon immer um uns waren, neben oder über uns wohnten, mit uns lebten, sind jetzt Betroffene der neuen, der anderen Wirklichkeit. Der Fotograf hatte sie im Frühjahr 1991 an einem Imbiss in der Ulmenstraße gegenüber dem S-Bahnhof (Parkstraße) getroffen. Wer hier seinen Tag verbrachte, war Nulltarifler, Vorruheständler oder arbeitslos. Tank ließ die Gestrandeten über ihre Lebensumstände und ihre Hobbys berichten und portraitierte sie. Das Album Rostock, erstes Halbjahr 1991. Imbißstand Ecke Ulmenstraße/Hospitalstraße – Ein Seelenzustand ist frei von Groll, mitfühlend, eindringliches Zeugnis einer einschneidenden, für die Abgebildeten tragischen Umbruchsituation. Man müsse die Menschen lieben, um in das eigentümliche Wesen des Einzelnen einzudringen. Es darf einem keiner zu gering sein und keiner zu minderwertig sein, erst dann kann man sie verstehen, schreibt der Fotograf zu dieser Serie.[2][1.2]

Unter den frühen Arbeiten hervorzuheben ist schließlich eine umfangreiche, während der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Ostberlin entstandene Serie. Tank hatte die Gelegenheit, eine ausländische Delegation von Rostock aus fotografisch in und durch die Hauptstadt der DDR zu begleiten. Die Begeisterung des Fotografen ist an den Bildern, nicht aus offizieller Perspektive, sondern aus der Menge heraus entstanden, deutlich abzulesen. Die exzeptionelle Situation spürend, aber dennoch mit gewissem Misstrauen grundiert, zeigen sie ausschweifend gefeierte Festtage, zu denen tausende junge Menschen aus der ganzen Republik angereist waren. „Die Sehnsucht lebendige Menschen aus vielerlei Nationen kennenlernen zu können, Kontakte vielleicht zu knüpfen, zu anderen Fotografen und Interessierten, eine Riesenchance. Sie konnten uns ja nicht alle verhaften und so lagen sie dann in allen öffentlichen Räumen überall herum, diese Menschen. Undenkbar für unsere damalige Volkspolizei und deren Vorstellung wie ein ‚normaler Mensch im Sozialismus‘ auszusehen und sich zu artikulieren hatte.“[1.3] Ein Hauch von freier Liebe schien die 95 Bühnen zu umwehen, der Berliner Volksmund sprach von Feldbettspielen. Dahinter stand jedoch die größte Polizeiaktion seit der Niederschlagung des Aufstands vom 17. Juni 1953 und dem Mauerbau 1961. Die Hauptabteilung Kriminalpolizei meldete im Vorfeld der Veranstaltung allein in Berlin und dem märkischen Umland 2073 vorsorgliche Festnahmen von Asozialen.[3] Dem Fotografen selbst wurden, so berichtet er, in den Tagen und Nächten insgesamt fünf Filme von Stasi-Beamten in Zivil aus der Kamera gerissen („die Belichteten hatte ich in den Strümpfen, seitlich um die Knöchel versteckt“). „Ich wurde dreimal den Polizeiautos zugeführt, die Daten aufgenommen, konnte die Kamera jedoch jedes Mal behalten, hatte ja eine Kulturbundbestätigung zu fotografieren.“[1.3] Die letzten Aufnahmen aus Tanks Serie, am frühen Morgen des 6. August 1973 aufgenommen, zeigen den rigorosen Kehraus der Volkspolizei. Auch für Tank bedeutete das Ende der Festspiele die Rückkehr in den grauen Alltag, den er nie einfach hinnehmen wollte. Er sei kein bequemer Zeitgenosse, wurde ihm 1988 in einem kleinen Ausstellungskatalog attestiert. Er zeige Bilder eines auf dem Wege befindlichen, in denen noch nicht gelöste oder auch widersprüchliche Erscheinungen unseres Lebens zur Zeit […] überwiegen.[4] Ich war kein Staatsfeind, resümierte Tank 2016, aber ich war kritisch und wollte die Leute zum Nachdenken bringen. Sie sollten aufbegehren.[5]

Aktuelle Bestände

Im Jahr 2023 konnte die Deutsche Fotothek die Serien Wir, die Ungeliebten und Ein Seelenzustand mit 78 Vintage Prints vom Fotografen erwerben, außerdem rund 350 signierte Modern Prints aus dem Zeitraum 1973 bis 1992 sowie alle zugehörigen Negative. Bis 2026 konnte die Sammlung auf 3.000 Prints ausgebaut werden.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • 1998: Umweltpreis Kreis Pinneberg, 1. Platz
  • 1993: Mitgliedschaft im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, Landesverband Schleswig-Holstein[6]
  • 1989: Mitglied des Verband Bildender Künstler der DDR (Kandidatenstatus)
  • 1987: Diplom der V. Biennale der Künstlerischen Fotografie, Rzeszów
  • 1985: Diplom der IV. Biennale der Künstlerischen Fotografie, Danzig
  • 1984: Ehrenmedaille der XVI. ifo scanbaltic, Rostock
  • 1984: Mitglied des Kreisvorstandes der Gesellschaft für Fotografie
  • 1984: Ehrennadel für Fotografie des Kulturbundes der DDR in Bronze
  • 1983: Mitglied der Bezirksleistungsgruppe „Nordfoto“ im Kulturbund der DDR
  • 1983: Urkunde für hervorragende künstlerische Leistungen, XIV. Bezirksfotoschau Rostock
  • 1982: Diplom, Assofoto, Moskau
  • 1981: Urkunde für hervorragende künstlerische Leistungen, XIII. Bezirksfotoschau Rostock
  • 1980: Mitglied des Fotozirkel Fischfang Rostock

Einzelausstellungen

  • 2026: MICHAEL TANK – FOTOGRAFIEN 1972 bis 1991. Veränderbar, Dresden[7]
  • 2017: Stadtbücherei Wedel[8]
  • 1988: Fotogalerie im Heinrich-Mann-Club des Kulturbundes, Rostock
  • 1988: Fotogalerie Künstlerverband Torun, Polen
  • 1987: Universität Rostock, Mensa-Foyer
  • 1986: Galerie maritim, Meeresmuseum Stralsund
  • 1985: Fotogalerie im Heinrich-Mann-Club des Kulturbundes, Rostock

Ausstellungsbeteiligungen

  • 2022: RFLXN 07 – Landesausstellung für Fotografie in Schleswig-Holstein, Stadtgalerie Kiel
  • 2014: Strategien der Aneignung. Photographie & Video, Galerie Auriga, Rostock
  • 1988: XVIII. ifo scanbaltic. Internationale Fotoschau der Ostseestaaten, Norwegens und Islands, Kunsthalle Rostock
  • 1988: Akt und Landschaft, Potsdam
  • 1986: XVII. ifo scanbaltic. Internationale Fotoschau der Ostseestaaten, Norwegens und Islands, Kunsthalle Rostock
  • 1986: Akt und Landschaft, Orangerie Putbus
  • 1985: Tage der Volkskunst des Bezirks Rostock, Palast der Republik, Berlin
  • 1985: IV. Biennale der Künstlerischen Fotografie, Danzig
  • 1985: Akt und Landschaft, Potsdam
  • 1984: Salon der Fotografie, Kalisz/Polen
  • 1984: XVI. ifo scanbaltic. Internationale Fotoschau der Ostseeländer und Norwegens, Kunsthalle Rostock
  • 1984: Assofoto, Moskau
  • 1983: XIV. Bezirksfotoschau Rostock
  • 1982: Assofoto, Moskau
  • 1982: XV. Ifo scanbaltic. Internationale Fotoschau der Ostseestaaten, Norwegens und Islands, Kunsthalle Rostock
  • 1981: Internationale Kunstausstellung Riga
  • 1981: XIII. Bezirksfotoschau Rostock

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Klaus D. Koch: Erotik des Waldes. Gezeitenlose Worte – Freiwildernde Bilder. Edition Temmen, Bremen 2017, ISBN 978-3-8378-7049-7 (Erotische Naturfotografie von Michael Tank mit Aphorismen von Klaus D. Koch.).
  • Michael Tank: Part of Personal Freedom. Tattoos from the former East Germany, in: Tattoo, Heft 9 (1992), S. 54–56

Publikationen

Einzelnachweise

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