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Michael Wright (Schauspieler)

US-amerikanischer Schauspieler und Produzent From Wikipedia, the free encyclopedia

Michael Wright (* 30. April 1956 in New York City, New York; † 19. August 2026 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent, der von 1978 bis 2025 aktiv war.[1][2][3][4]

Leben

Wright wurde in New York City geboren und besuchte die New Lincoln School. Er war von November 1994 bis Januar 2000 mit Mitzie Lau verheiratet, mit der er ein Kind hatte. Aus anderen Beziehungen hatte er mehrere Kinder: Brianna Barr, Byron Barr, Brittney Briggs und Manon Wright sowie ein Enkelkind, Yoko.[1]

Wright begann seine Karriere 1978 auf der Bühne. Erstmals vor der Kamera war er 1979 als Clinton im Film The Wanderers: Terror in der Bronx zu sehen, wo er den Anführer der Del‑Bombers‑Gang verkörperte. Im Fernsehen wurde er vor allem durch die Rolle des Elias Taylor in der Mini- und Fernsehserie V – Die außerirdischen Besucher kommen (1983–1985) bekannt. 1987 war er in der Miami-Vice-Folge Duty and Honor als „The Savage“ zu sehen und von 2001 bis 2003 als Omar White in Oz – Hölle hinter Gittern. Wright war außerdem in New York Undercover zu sehen und spielte Lazarus Prime in Black Lightning.[1][2]

1983 hatte er eine der zentralen Rollen im Kriegsdrama Windhunde von Robert Altman. Zu weiteren Filmrollen gehören das Drama Der Prinzipal – Einer gegen alle von 1987 mit Jim Belushi und der Film Sugar Hill von 1994 mit Wesley Snipes. 1997 verkörperte er die Rolle des Aaron in Money Talks – Geld stinkt nicht, in dem Chris Tucker die Hauptrolle spielte. Außerdem trat er im Thriller Die Dolmetscherin von 2005 auf. Eine seiner bekanntesten Rollen war die des alkohol- und drogengeplagten Sängers Eddie King Jr. in Robert Townsends Musicaldrama The Five Heartbeats von 1991.[1][2]

Neben der Schauspielerei produzierte Wright die Kurzfilme Passages from Miles sowie Lies – für den er auch das Drehbuch verfasste – und war ausführender Produzent der Fernsehserie Stitch. In allen Produktionen war er auch als Schauspieler zu sehen. Einen letzten Auftritt vor der Kamera hatte er 2025 im Film Dope King.[1] Im deutschen Sprachraum wurde Wright unter anderem von Ingo Albrecht, Frank Engelhardt, Stefan Fredrich, Ingolf Gorges, Marcus Off, Markus Pfeiffer, Charles Rettinghaus, Björn Schalla, Lutz Schnell und Wolfgang Ziffer synchronisiert.[5][6] Er selbst arbeitete auch als Synchronsprecher, unter anderem für Batman: Dark Tomorrow.[1]

Wright starb im Alter von 70 Jahren an Herzversagen infolge von Komplikationen des Marchiafava-Bignami-Syndroms in Los Angeles.[1][7]

Auszeichnungen

Bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig wurde er 1983 in der Kategorie „Bester Schauspieler“ für Windhunde ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt er die Coppa Volpi in der gleichen Kategorie.[1]

Filmografie (Auswahl)

Schauspieler

Produzent

  • 2011: Passages from Miles (Kurzfilm)
  • 2014: Stitch (Fernsehserie)
  • 2016: Lies (Kurzfilm; auch Drehbuch)

Einzelnachweise

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