Michelle Sharon Valiente Amarilla

paraguayische Beachvolleyballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Michelle Sharon Valiente Amarilla (* 7. Mai 1998 in Fernando de la Mora) ist eine paraguayische Beachvolleyballspielerin.

Schnelle Fakten Porträt, Erfolge ...
Michelle Sharon Valiente Amarilla
Porträt
Geburtstag 7. Mai 1998
Geburtsort Fernando de la Mora, Paraguay
Größe 170 cm
Partnerin 2013–2021 Pati Caballero
2014–2016 Gabriela Filippo
2014–2024 Erika Bobadilla
seit 2024 Giuliana Poletti
Weltrangliste Position 26[1]
Erfolge
2013 – WM-Teilnehmerin
2015 – 17. WM
2019 – WM-Teilnehmerin
2022 – Vierte Südamerikameisterschaft
2023 – Finalistin Südamerikameisterschaft
2023 – Siegerin Südamerikanische Strandspiele
2023 – WM-Teilnehmerin
2024 – Dritte Südamerikameisterschaft
2024 – Finalistin Futures Cervia
2024 – Siegerin Futures Battipaglia
2024 – Siegerin CSV Continental Cup Final
2024 – Olympiateilnehmerin
2025 – Dritte Südamerikameisterschaft
2025 – WM-Teilnehmerin
2026 – Füfte Elite16 João Pessoa
2026 – Dritte Südamerikameisterschaft
2026 – Vierte Challenge Alanya
(Stand: 15. Juni 2026)
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Karriere

Die Diagonalangreiferin startete 2012 in der Halle sowohl mit der U18– als auch mit der U20–Nationalmannschaft ihres Heimatlandes bei den Südamerikanischen Meisterschaften.[2][3] Ein Jahr später erreichte sie im Sand bei der Continental Tour mit Adri Marti Rolon einen fünften Platz. Anschließend bildete sie ein Duo mit Pati Caballero, das beim kontinentalen Wettbewerb zweimal Neunter sowie Fünfter und Vierter wurde. Beim Grand Slam in Corrientes traten die beiden Paraguayerinnen erstmals bei einem Turnier der FIVB World Tour auf. Außerdem qualifizierten sie sich für die WM 2013 in Stare Jabłonki. Dort schieden sie allerdings nach drei Niederlagen in den Gruppenspielen nach der Vorrunde aus.

In den folgenden Spielzeiten war die im Großraum Asunción geborene Sportlerin mit drei verschiedenen Partnerinnen im Sand aktiv. Mit Gabriela Filippo spielte sie von 2014 bis 2016 zusammen, nahm an einigen Turnieren der FIVB World Tour teil, überstand die Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2015 und scheiterte erst in der ersten Hauptrunde an der amtierenden Olympiasiegerin Kerri Walsh und der späteren Olympiasiegerin April Ross. Mit Pati, mit der sie bis einschließlich 2021 ein Beachpaar bildete, stand Michelle bei einigen Events der südamerikanischen Beachserie auf dem Podest, wurde Siebte bei den Panamerikanischen Spielen 2019 und war bei der WM in Hamburg dabei.

Mit Erika Bobadilla bestritt Valiente die meisten Wettbewerbe in der Zeit von 2014 bis 2024. Die beiden erreichten 2014 die Achtelfinale der Jugend-Olympiade sowie der Welttitelkämpfe der unter Neunzehnjährigen, standen bei mehreren Veranstaltungen ihres Heimatkontinents auf dem Podium, nahmen an der Weltmeisterschaft in Tlaxcala teil und gewannen 2023 die südamerikanischen Spiele.

Michelle Valiente und ihre derzeitige Partnerin Giuliana Poletti, mit der sie auch schon in früheren Jahren vereinzelt am Netz stand, siegten 2024 bei Events der Südamerikatour, belegten dem zweiten Platz beim Futures in Cervia und gewannen den gleichwertigen Wettbewerb in Battipaglia. Ihr bis zu diesem Zeitpunkt größter Erfolg gelang ihnen jedoch, als sie im Juni des Jahres das CSV Continental Cup Final gemeinsam mit Fiorella Quintana und Erika für sich entscheiden konnten und sich und ihrem Land damit einen Startplatz bei den Olympischen Spielen sicherten.[4] In Paris gelang Poletti / Michelle ein Satzgewinn in der Gruppenphase. Bei ihrer ersten Teilnahme an einem Elite16 der World Pro Tour wurden sie in Rio de Janeiro Neunte, eine Platzierung, die sie im März 2025 in Quintana Roo wiederholen konnten. Bei der WM in Adelaide erreichten sie als Pooldritte die Lucky Loser Runde.

2026 wurden sie Dritte bei der Südamerikameisterschaft. Für Michelle war es bereits die vierte Podestplatzierung in Serie bei dieser als CSVP Finals ausgetragenen Veranstaltung, bei der sie 2023 im Endspiel stand und in den folgenden beiden Jahren wie auch bei der aktuellen Austragung die Bronzemedaille erhielt. Zwei Monate vorher hatten die Parguayerinnen ihr bestes Elite16 Resultat bis zu diesem Zeitpunkt erzielt, als sie in João Pessoa sowohl die Qualifikation als auch als Zweite die Gruppenphase überstanden, in der Runde der Sechzehn die Französinnen Aline Chamereau / Clémence Vieira eliminiert hatten und so den geteilten fünften Platz im Gesamtklassement belegten. Eine Runde weiter ging es beim Challenge in Alanya im Juni des Jahres. Auch dort bezwangen sie in der Vorausscheidung wie in Brasilien die Norwegerinnen Sunniva Helland-Hansen / Nina Pavlova, wurden danach Pooldritte und setzten sich sowohl gegen die US-Amerikanerinnen Madison Shields / Natalie Myszkowski, die Österreicherinnen Dorina und Ronja Klinger als auch die Tschechinnen Markéta Svozilová / Marie-Sára Štochlová durch und wurden am Ende Vierte.

Einzelnachweise

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