Mike Wirth

US-amerikanischer Unternehmer From Wikipedia, the free encyclopedia

Michael K. Wirth (* 15. Oktober 1960) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und seit 2018 Chief Executive Officer (CEO) des Mineralölkonzerns Chevron,[1] dessen stellvertretender Vorstandsvorsitzender er zuvor war.[2]

Ausbildung

Nach dem High-School-Abschluss studierte Wirth Chemieingenieurwesen an der University of Colorado und schloss 1982 mit einem Bachelor ab.[3]

Beruflicher Werdegang

Wirth begann 1982 bei Chevron und arbeitete in verschiedenen Abteilungen wie Entwicklung, Bau und Produktion.[2] 2001 wurde er Vermarktungsleiter (President of Marketing) für Asien, Afrika und den Nahen Osten.[4]

Er war Aufsichtsratsmitglied für Caltex Australia und GS Caltex.[5] 2018 löste er John S. Watson als CEO von Chevron ab.[1][2] Wirth ist Aufsichtsratsmitglied für das American Petroleum Institute, die Lobbyorganisation der US-amerikanischen Mineralölindustrie.[6]

Kritik

Chevron ist das Unternehmen mit dem mithin größten CO2-Ausstoß aller privaten Unternehmen weltweit.[7] Dennoch war das Unternehmen auch unter Wirths Führung in Greenwashing verstrickt, das die Federal Trade Commission als Irreführung von Kunden einstufte.[8] Nachdem der CNBC-Moderator Jim Cramer Wirth daraufhin fragte, ob das Unternehmen künftig in erneuerbare Energien investieren wolle, antwortete dieser daraufhin, das Unternehmen werde auf seine Shareholder „zugehen und sie Bäume pflanzen lassen“.[9]

2022 ernannte die britische Tageszeitung The Guardian Wirth aufgrund der anhaltenden Taktik seines Unternehmens, die Umweltauswirkungen herunterzuspielen, zu einem der „Top-Klimaganoven“ der USA.[7] Die von Adam McKay gegründete Medienplattform Yellow Dot Studios nannte Mike Wirth den „bösesten Mann der Welt“.[10]

Einzelnachweise

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