Milan-Kriterien
Kriterium
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Die Milan-Kriterien oder Mailand-Kriterien werden bei Patienten mit einem hepatozellulären Karzinom (HCC) bei gleichzeitig vorliegender Leberzirrhose angewendet.[1] Sie dienen der Abschätzung der Erfolgsaussicht der Lebertransplantation und werden für die Listung zur Lebertransplantation verwendet.[2] Nach wissenschaftlichen Untersuchungen sollen Patienten, die innerhalb der Milan-Kriterien transplantiert werden, ein besseres Langzeit-Überleben haben (75 % nach vier Jahren).[1][3][4] Die Definition der Milan-Kriterien lautet wie folgt:
- eine Läsion kleiner als 5 cm
- bis zu drei Läsionen, jede kleiner oder nicht größer als 3 cm
- keine extrahepatische Manifestation
- keine vaskuläre Invasion (z. B. Tumorthrombose der Pfortader oder Lebervenen)