Minuskel 177

griechisches Manuskript des Neuen Testaments From Wikipedia, the free encyclopedia

Minuskel 177 (In der Nummerierung nach Gregory-Aland), α 106 (von Soden)[1] ist eine griechische Minuskelhandschrift des Neuen Testaments auf Pergament. Sie wird mittels Paläographie auf das 11. Jahrhundert datiert. Sie wird unter der Signatur Cod.graec.211 in der Bayerischen Staatsbibliothek in München aufbewahrt.

Schnelle Fakten Text, Sprache ...
Manuskripte des Neuen Testaments
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Minuskel 177
Text Apostelgeschichte, Katholische Briefe, Paulusbriefe (mit Hebräerbrief), Offenbarung des Johannes
Sprache Griechisch
Datum 11. Jahrhundert
Lagerort Bayerische Staatsbibliothek, München
Größe 26,5 × 21 cm
Typ Byzantinischer Texttyp
Kategorie V
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Beschreibung

Die Handschrift enthält den vollständigen Text des Neuen Testaments außer den Evangelien. Er wurde einspaltig mit je 25 Zeilen auf 225 Seiten geschrieben und mit Marginalien versehen.

Text

Der Text repräsentiert den Byzantinischen Texttyp und wird der Kategorie V zugeordnet.

Comma Johanneum

Die Handschrift enthält zahlreiche marginale Anmerkungen aus unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Sprachen. Die jüngsten Eintragungen stammen von Ignaz Hardt, der sich in einer auf 1785 datierten Eintragungen auch selbst nennt. Ausweislich seiner eigenen Beschreibung der Handschrift dokumentieren seine Anmerkungen Vergleiche mit der lateinischen Bibel. Zu 1. Johannesbrief (1. Joh 5,7–8 LUT) hat er am oberen Seitenrand notiert, dass das Comma Johanneum fehle und es in Form einer unbeholfenen Übersetzung aus dem Lateinischen nachgetragen.

Literatur

Einzelnachweise

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