Minuskel 75
griechisches Manuskript des Neuen Testaments
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Minuskel 75 (in der Nummerierung nach Gregory-Aland), ε 176 (von Soden) ist eine griechische Minuskelhandschrift des Neuen Testaments auf 484 Pergamentblättern (21,6 × 16 cm). Mittels Paläographie wurde das Manuskript auf das 12. Jahrhundert datiert.[1] Die Handschrift ist vollständig.
| Minuskel 75 | |
|---|---|
| Name | Codex Genevensis 19 |
| Text | Evangelien |
| Sprache | griechisch |
| Datum | 12. Jahrhundert |
| Lagerort | Bibliothek von Genf |
| Größe | 21,6 × 16 cm |
| Typ | Byzantinischer Texttyp |
| Kategorie | V |
Beschreibung
Die Handschrift enthält den Text der vier Evangelien. Er wurde einspaltig mit je 19 Zeilen geschrieben.[2] Die Handschrift enthält die Epistula ad Carpianum, die Eusebischen Tabellen, Prolegomena, Listen der κεφαλαια, κεφαλαια, τιτλοι, Ammonianische Abschnitte (Matthäus 359, Markus 236, Lukas 342, Johannes 232), den Eusebischen Kanon, Lektionar-Markierungen und Bilder.[3][2] Zwei Papierblätter wurden im 16. Jahrhundert am Ende des Kodexes hinzugefügt.[2]
Text
Der griechische Text des Kodex repräsentiert den Byzantinischen Texttyp. Kurt Aland ordnete ihn in Kategorie V ein.[4] Sie gehörte zur Textfamilie Kx.[5] Textlich ist er nahe an Minuskel 6.[3]
Geschichte
1714 wurde die Handschrift der Bibliothek in Genf geschenkt.[2] Sie wurde von Johann Jakob Wettstein untersucht.[2] Die Handschrift wurde durch Johann Martin Augustin Scholz und 1883 von Caspar René Gregory kollationiert.[2]
Der Kodex befindet sich zurzeit in der Bibliotheque Publique et Universitaire (Gr. 19) in Genf.[1]