Minuskel 89
griechisches Manuskript des Neuen Testaments
From Wikipedia, the free encyclopedia
Minuskel 89 (in der Nummerierung nach Gregory-Aland), ε 184 (von Soden) ist eine griechische Minuskelhandschrift des Neuen Testaments auf 173 Pergamentblättern (25,5 × 17,6 cm). Die Handschrift ist durch ihr Kolophon auf das Jahr 1289 oder 1290 datiert. Sie ist vollständig.[1]
| Minuskel 89 | |
|---|---|
| Name | Codex Gottingensis |
| Text | Evangelien |
| Sprache | griechisch |
| Datum | 1289/1290 |
| Lagerort | Universitätsbibliothek Göttingen |
| Größe | 25,5 × 17,6 cm |
| Typ | Byzantinischer Texttyp |
| Kategorie | V |
Beschreibung
Die Handschrift enthält den Text der vier Evangelien. Er wurde einspaltig mit je 30 Zeilen geschrieben.[1] Die Handschrift enthält Epistula ad Carpianum, Eusebische Tabellen, Prolegomena, Tabellen der κεφαλαια, κεφαλαια, τιτλοι, Ammonianische Abschnitte (Matthäus 359, Markus 241 - 16:20, Lukas 342, Johannes 239), den Eusebischen Kanon, Lektionar-Markierungen und incipits.[2][3]
Text
Der griechische Text des Kodex repräsentiert den byzantinischen Texttyp. Kurt Aland ordnete ihn in Kategorie V ein.[4]
Der Text enthält eine große Zahl von Korrekturen[2] und einige einzigartige Textvarianten.[3]
Geschichte
Im Jahr 1728 schenkte Damianos von Sinope die Handschrift Augustin Gabriel Gehl in Jena.[3]
Sie wurde durch Gehl und Christian Friedrich Matthäi untersucht.[2][3]
Der Kodex befindet sich seit 1773 in der Universitätsbibliothek in Göttingen (Cod. Ms. theol. 28 Cim.).[1]