Mitchell Duneier

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Mitchell Duneier (* 1961[1]) ist ein US-amerikanischer Soziologe, der an der Princeton University forscht und lehrt.[2] 2021 wurde er in die American Academy gewählt.[3]

Duneier wurde an der University of Chicago zum Ph.D. promoviert[4], seine stadtsoziologischen Arbeiten stehen in der Tradition der Chicagoer Schule der Soziologie.[2]

Sein erstes Buch Slim's table. Race, respectability, and masculinity (1992) basierte weitgehend auf seiner Dissertationsschrift. Dafür wurde er 1994 mit dem Preis der American Sociological Association für herausragende wissenschaftliche Publikationen ausgezeichnet. Seine der Schrift zugrundeliegende Forschung bestand darin, den Lebensgeschichten von Männern zuzuhören, die sich in einer Cafeteria im Chicagoer Hyde Park trafen, wo Duneier vier Jahre lang seine Mahlzeiten einnahm. Ähnlich ging er bei seinen Recherchen für das Buch Sidewalk (1999) vor, als er fünf Jahre lang damit verbrachte, afroamerikanische Straßenhändler im New Yorker Greenwich Village zu beobachten. Für das Buch wurde er mit dem Los Angeles Times Book Prize und dem C. Wright Mills Award ausgezeichnet.[4]

Bevor er an die Princeton University kam, lehrte Duneier an der University of California, der University of Wisconsin und am Graduate Center der City University of New York.[4]

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

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