Mittelniederländische Sprache

Sammelbezeichnung für niederländische Dialekte des Mittelalters From Wikipedia, the free encyclopedia

Als mittelniederländische Sprache (Abkürzung Mnl. oder Mnld.) bezeichnet man die Vorstufe des Neuniederländischen, wie es zwischen 1150 und 1500 gesprochen wurde. Sie entwickelte sich aus dem Altniederländischen (Altniederfränkischen).

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Mittelniederländisch
Sprecher keine mehr
Linguistische
Klassifikation
Sprachcodes
ISO 639-3 dum
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Bezeichnung der Sprache

Zeitgenössische Bezeichnungen für das Mittelniederländische sind „Dietsc(h)“, „Duutsc(h)“, „Vlaems(ch)“ (Flämisch), Nederlantsch und „onsen tale“ („unsere Sprache“) und , wobei „Dietsch“ im überlieferten Textkorpus am stärksten vertreten ist.[1]

Die Bedeutung von „dietsc(h)“ und „duutsc(h)“ hängt vom Kontext ab, in dem diese Wörter vorkommen. Sie kann sich sowohl auf das mittelalterliche Niederländisch als auch auf das (west-)germanische Sprachgebiet beziehen, insbesondere als Antonym zu den romanischen Sprachen, vor allem zum Altfranzösischen. Die Bedeutung „Niederländisch“ ist dabei derart dominant, dass das Woordenboek van het Vroegmiddelnederlands empfiehlt, es grundsätzlich als „Niederländisch“ zu interpretieren, sofern der Kontext keine klare Gegenindikation liefert.[1] Das Wort „Nederlands“ ist vergleichsweise spät in der mittelniederländischen Periode belegt, im frühen 15. Jahrhundert.[1]

Zeitliche Einordnung

Der Zeitraum zwischen 1150 und 1200 gilt gemeinhin als Beginn des Mittelniederländischen, wobei die frühmittelniederländische Sprachstufe bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts angesetzt wird. Die Datierung des Endes des Mittelniederländischen ist hingegen umstritten; die vorgeschlagenen zeitlichen Grenzsetzungen reichen von frühestens 1425 bis spätestens 1550–1600.[2]

Das Mittelniederländische unterscheidet sich vom Altniederländischen unter anderem durch das Abschwächen der Nebenton-Vokale, auch Vokalreduktion genannt. Beispielsweise wurde vogala zu vogele („Vögel“, in modernem Niederländisch: vogels).[3] Obwohl im Mittelniederländischen viel mehr Manuskripte und gedruckte Bücher erschienen sind als im Altniederländischen und dies die Begrenzung in der Zeit festsetzt, ist der Unterschied zwischen den beiden Sprachen also vor allem sprachlich definiert.

Räumliche Gliederung

Die Grenzen des Mittelniederländischen decken sich nicht mit denen des heutigen niederländischen Sprachgebiets; während der mittelniederländischen Periode lassen sich sowohl Expansions- als auch Rückzugsprozesse beobachten.[2]

Im Südosten und Südwesten war der niederländische Sprachraum ursprünglich deutlich größer: Sowohl im Niederrheinraum als auch in Teilen Nordfrankreichs wurden historisch zunächst Altniederländisch und später Mittelniederländisch gesprochen. In Frankreich wurde das Niederländische seit dem späten 15. Jahrhundert schrittweise zurückgedrängt, bis es sich ab dem 17. Jahrhundert im Wesentlichen auf die sogenannte Westhoek beschränkte. Das Niederländische in Deutschland wurde erst im 19. Jahrhundert unter preußischem Einfluss zurückgedrängt.[2]

Die nordöstlichen Provinzen der heutigen Niederlande gehörten in der altniederländischen sowie in der frühen mittelniederländischen Periode noch nicht zum niederländischen Sprachgebiet. Diese Regionen waren teils friesisch-, teils niederdeutschsprachig geprägt. In den ehemals friesischsprachigen Gebieten (dem Norden der heutigen Provinz Nord-Holland sowie Friesland und Groningen) wurde das Lateinische in der Schriftpraxis nahezu unmittelbar vom Mittelniederländischen abgelöst. Auf der Ebene der Umgangssprache konnten sich die friesischen Dialekte lediglich in Friesland selbst behaupten. In Nord-Holland wurden sie durch niederländische, in Groningen hingegen durch niederdeutsche Dialekte ersetzt, die ab etwa 1500 unter starken niederländischen Einfluss gerieten. Im traditionell niederdeutschsprachigen IJsselgebiet und in angrenzenden Regionen in Westfalen orientierten sich die lokale Schriftsprache so stark am Niederländischen, dass sie in der Praxis dem spätmittelniederländischen Sprachraum zugerechnet werden.[2][4]

Dialekte

Innerhalb des Mittelniederländischen lassen sich die folgenden Dialektgruppen unterscheiden:[5][6][2]

  • Flämisch: Die flämischen Dialekte wurden im größten Teil der frühen Grafschaft Flandern sowie in Teilen der Grafschaft Artois und der Grafschaft Boulogne gesprochen, insbesondere in und um die Stadt Calais. Innerhalb des Mittelniederländischen gelten die flämischen Dialekte, vor allem die westlichsten Formen, als konservativ. Flämische Texte bilden zusammen mit dem Brabantischen den Hauptteil des mittelniederländischen Textkorpus.
  • Holländisch: Das Holländische wurde in der Grafschaft Holland und im westlichen Teil des Hochstifts Utrecht gesprochen. Die holländischen Dialekte weisen sowohl innovative als auch konservative Merkmale auf und haben einen starken Einfluss auf das benachbarte Niederdeutsche ausgeübt. Das holländische Textmaterial ist im Allgemeinen sachlicher und weniger literarisch als das flämische oder brabantische.
  • Ostmittelniederländisch: Das Ostmittelniederländische stellt innerhalb des Mittelniederländischen einen Sonderfall dar, da es sich auf die Schriftsprache eines Dialektgebiets bezieht, das sprachgenetisch nicht zum Niederländischen, sondern zum Niederdeutschen gehört. Die Schriftsprache dieser Gebiete (des heutigen Nordostens der Niederlande und angrenzender Teile Niedersachsens) ist jedoch so stark vom Mittelniederländischen geprägt, dass sie in der Praxis als Teil desselben betrachtet wird.

Dialektgrundlagen der Literatursprache

Das literarische Mittelniederländisch des 13. Jahrhunderts ist überwiegend flämisch und brabantisch geprägt, wobei flämische Einflüsse am stärksten sind. Dies hatte seinen Grund in dem starken Einfluss, den der Flame Jacob van Maerlant auf die Literatur seiner Zeit ausübte. Siehe auch niederländische Literatur des Mittelalters. Im 14. Jahrhundert verschiebt sich die sprachliche Grundlage des literarischen Mittelniederländisch nach Brabant. Im 15. Jahrhundert verstärkt sich die tonangebende Rolle des Brabantischen. Diese Verschiebung der sprachlichen Grundlage führte zu Sprachvermischung und zum Entstehen einer Sprache, die interregional verwendbar war. Die Erfindung des Buchdrucks führte zu einer weiteren Standardisierung, da die Drucker ihre Bücher einem möglichst breiten Leserkreis zugänglich machen wollten. Die Sprache der Drucke zwischen 1450 und 1540 (Inkunabeln und Postinkunabeln) ist hauptsächlich brabantisch oder brabantisch-holländisch.[7]

Grammatik

Die Tabellen zeigen den Sprachstand um 1300.[8]

Personal- und Interrogativpronomen

Weitere Informationen Kasus, Singular ...
Personalpronomen
Kasus Singular Plural
ichduersieeswirihrsie
Nominativicdu/-tuhi/-isi/-sehet/-(e)twighi/-isi/-se
Genitivmijnsdijnssijns/-(e)shaer/-ere,-re,-er-/-(e)sonseruwerhaer/-ere,-re,-er
Dativmidihem/-(e)m, -enhaer/-ere,-re,-erhemonsuhem, hen/-en
Akkusativmidihi/-isi/-sehet/-(e)tonsuhem, hen/-en
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Weitere Informationen Numerus, Kasus ...
Interrogativpronomen
Numerus Kasus Maskulinum Femininum Neutrum
Singular Nominativ wie wie wat
Genitiv wies/wes wier wies/wes
Dativ wien wier wien
Akkusativ wien wie wat
Plural Nominativ wie
Genitiv wier
Dativ wien
Akkusativ wie
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Substantive

In den folgenden Grammatiktabellen wird als Adjektiv clein (klein) verwendet; die Substantive sind knecht (Knecht), hane (Hahn), Broot (Brot), Beelde (Bild), gift (Geschenk) und Wonde (Wunde).[8]

Weitere Informationen Numerus, Kasus ...
Maskulinum
Numerus Kasus Artikel Adjektiv Stark Schwach
Singular Nominativ die/de cleine knecht hane
Genitiv dies/des cleins knechts hanen
Dativ dien/den cleinen knechte hane
Akkusativ dien/den cleinen knecht hane
Plural Nominativ die cleine knechte hanen
Genitiv dier/der cleiner knechte hanen
Dativ dien/den cleinen knechten hanen
Akkusativ die cleine knechte hanen
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Weitere Informationen Numerus, Kasus ...
Neutrum
Numerus Kasus Artikel Adjektiv Stark Schwach
Singular Nominativ dat cleine broot beelde
Genitiv dies/des cleins brodes beelden
Dativ dien/den cleinen brode beelde
Akkusativ dat cleine broot beelde
Plural Nominativ die cleine brode beelden
Genitiv dier/der cleiner brode beelden
Dativ dien/den cleinen broden beelden
Akkusativ die cleine brode beelden
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Weitere Informationen Numerus, Kasus ...
Femininum
Numerus Kasus Artikel Adjektiv Stark Schwach
Singular Nominativ die cleine gift wonde
Genitiv dier/der cleiner(e) gift(e) wonden
Dativ dier/der cleiner(e) gift(e) wonden
Akkusativ die cleine gift wonde
Plural Nominativ die cleine gifte wonden
Genitiv dier/der cleiner gifte wonden
Dativ dien/den cleinen giften wonden
Akkusativ die cleine gifte wonden
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Verben

Wie im modernen Niederländischen kann das Verb stark oder schwach flektiert werden. Im Folgenden wird die Konjugation eines schwachen Verbs (leren „lernen“) sowie eines starken Verbs (geven „geben“) dargestellt. Die Konjunktivformen werden nur dann aufgeführt, wenn sie von den entsprechenden Indikativformen abweichen.[8]

Weitere Informationen Numerus, Person ...
Konjugation der schwachen Verben am Beispiel leren
NumerusPersonPräsensPräteritum
IndikativKonjunktivImperativIndikativ
Singular ic lereleerde
du leersleer / lere!leerdes
hi / si / het leertlereleerde
Plural wi lerenleerden
ghi leertleert / leret!leerdet
si lerenleerden
Partizip geleert
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Weitere Informationen Numerus, Person ...
Konjugation der starken Verben am Beispiel geven
NumerusPersonPräsensPräteritum
IndikativKonjunktivImperativIndikativKonjunktiv
Singular ic gevegafgave
du geefsgeef / geve!gaefs
hi / si / het geeftgevegafgave
Plural wi gevengaven
ghi geeftgeeft/ gevet!gaeft
si gevengaven
Partizip gegeven
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Weitere Informationen Deutsch, Singular ...
Konjugation der Präteritopräsentia
DeutschSingularPluralInfinitivPräteritumPartizip
1./3. Person2. Person1./3. Person
wissen weetweetswetenwistegeweten
taugen / nützen doochdogendochtegedogen
gönnen anonsonnenonstegeonnen
können / kennen cancansconnenconstegeconnen
bedürfen darfdorfsdorvendorste
dürfen/es wagen dardorstedorrendorstegedorren/gedorst
sollen salsout/suls/sultsullensoude
vermögen machmoges/machs/machtmogenmochtegemogen
müssen moetmoetsmoetenmoestegemoeten
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Weitere Informationen Tempus, Modus ...
Konjugation der besonderen Verben
TempusModusNumerusPersonsijn (sein)doen (tun)willen (wollen)
Präsens Indikativ Singular ic ben/bemdoewille
du bestdoets/does/doestwils / wilt
hi/ si / het is/esdoetwille
Plural wi sijndoenwillen
ghi sijtdoetwilt
si sijndoenwillen
Konjunktiv Singular ic sidade
du sijsdade
hi / si / het sidade
Plural wi sijndaden
ghi sijtdadet
si sijndaden
Präteritum Indikativ Singular ic wasdedewilde/woude
du waersdaetswilde/woude
hi / si / het wasdedewilde/woude
Plural wi warendadenwilden/wouden
ghi waertdaetwildet/woudet
si warendadenwilden/wouden
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Fremde Einflüsse auf das Mittelniederländische

Französischer Einfluss

Das Mittelniederländische hat aus dem Französischen der damaligen Zeit viele Lehnwörter übernommen. Siehe auch altfranzösische Sprache und mittelfranzösische Sprache. Dies hatte folgende Gründe:

  • Es gab intensive Kontakte zwischen dem Adel der Grafschaft Flandern und dem französischen Adel, und wohl nicht auf Mittelniederländisch, sondern auf Französisch.
  • Die Klosterorden der Zisterzienser und Prämonstratenser haben im niederländischen Sprachraum viele Klöster gegründet. Da diese Orden in Frankreich gegründet worden waren, trugen sie auch zur Verbreitung französischer Wörter bei.
  • Das niederländische Sprachgebiet gehörte größtenteils zu den Burgundischen Niederlanden. Die Sprache der burgundischen Dynastie, des Brüsseler Hofes und der zentralen staatlichen Einrichtungen war das Französische.
  • Auf dem Gebiet der Kunst übten die Trouvères (Trobadore) einen großen Einfluss aus, nicht nur im niederländischen Sprachraum.[3]

Allerdings war der französische Einfluss auf den mittelniederländischen Wortschatz nicht so groß wie auf den mittelenglischen Wortschatz.[3]

Mittelhochdeutscher Einfluss

Der Einfluss aus dem benachbarten mittelhochdeutschen Sprachraum auf den mittelniederländischen Wortschatz stammt vor allem aus der rheinischen Mystik. Die entlehnten Wörter haben heute allerdings ihre religiös-mystische Bedeutung verloren. Beispiele: oorzaak „Ursache“, wezen „Wesen“, indruk „Eindruck“, neiging „Neigung“, werkelijk „wirklich“ (jeweils in der modernen neuniederländischen Schreibung).[3]

Quellen

Nicht-literarische Texte

Die frühesten mittelniederländischen Originaldokumente stammen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Es gibt eine mittelniederländische Hausordnung des Genter Leprosenhauses, die allerdings nicht datiert ist. Man nimmt an, dass dieser Text von vor 1250 ist, da das lateinische Original aus dem Jahre 1236 stammt. Sicherheit über das Alter besteht hingegen bei einer Urkunde aus Boekhoute bei Velzeke, weil das Datum 1249 im Text selber vorkommt.[7]

Literarische Texte

Das Maasland, also Limburg und der Niederrhein, ist die Wiege der mittelniederländischen Literatur. Aus dem späten 12. und frühen 13. Jahrhundert stammen die Fragmente des Sente Servas, eine Legende über den Heiligen Servatius, geschrieben von Heinrich von Veldeke. Ebenfalls aus dieser Zeit stammen die Ritterromane Floyris ende Blantseflur (siehe Floire et Blancheflor) und Aiol.[3]

Im 13. Jahrhundert dominiert der Flame Jacob van Maerlant die mittelniederländische Literatur. Er schuf ein vielseitiges literarisches Werk. Dazu gehörte auch eine Umarbeitung des altfranzösischen Romans Roman de Renart zum Tierepos Van den vos Reynaerde. Siehe auch Reineke Fuchs.[3]

Noch im 13. Jahrhundert verschiebt sich der Schwerpunkt der mittelniederländischen Literatur nach Brabant. Im 14. Jahrhundert übt der Mystiker Jan van Ruusbroec bedeutenden Einfluss auf die Literatur aus. Später entsteht bedeutsames mittelniederländisches Drama: die Abele Spelen, der Elckerlijc (siehe Jedermann) und Marieken van Nieumeghen.[3]

Textprobe

Weitere Informationen Van den vos Reynaerde (1260), Übersetzung ...
Van den vos Reynaerde (1260)[9]Übersetzung

Bi Gode, ic dart hu wel raden!’
Isingrijn sprac toten beere:
‘Wat sechdire toe, Brune heere?’
‘Ic hebbe liever in de rijsere
Ligghen dan hier in dysere.
Laet ons toten coninc gaen
Ende sinen pays daer ontfaen.’
Met Fyrapeel dat si ghinghen
Ende maecten pays van allen dinghen.

Bei Gott, dass kann ich Ihnen gewiss raten!’
Isingrijn sprach zum Bären:
‘Was halten Sie davon, brauner Herr?’
‘Ich liege lieber im Dickicht
Als in Fesseln.
Lass uns zum König gehen
Und sein Versöhnungsangebot akzeptieren.’
Mit Fierapeel gingen sie
Und kamen in vollständiger Versöhnung überein.

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Weitere Informationen Brabantsche Yeesten (1318), Übersetzung ...
Brabantsche Yeesten (1318)Übersetzung

Dese Pippijn was soe groet here,
Datmen van hem hielt mere
Dant vanden coninc selve dede:
Hi was stout ende wijs mede,
Ende en ontsach ghenen man:
Groot orloghe ghinc hem an,
Jeghen den coninc Diderike
Here van West-Vrancrike

Dieser Pippin war ein so großer Herr,
dass man ihm mehr Ehre erwies
als dem König selbst.
Er war tapfer und zugleich weise,
und er fürchtete keinen einzigen Menschen.
Er führte große Kriege
gegen König Theuderich,
den Herrn von Westfranken;

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Siehe auch

Literatur

  • Jacob Verdam: Middelnederlandsch Handwoordenboek. 's-Gravenhage 1911; 2. Aufl. 1932; Neudruck 1964; Supplement dazu: J. J. van der Voort van der Kleij, Leiden und Antwerpen 1983.
  • Eelco Verwijs, Jacob Verdam: Middelnederlandsch Woordenboek. I–XI, 's-Gravenhage 1885–1941.
  • Mittelniederdeutsches Handwörterbuch. Begründet von Agathe Lasch und Conrad Borchling, hrsg. nach Gerhard Cordes und Annemarie Hübner von Dieter Möhn und Ingrid Schröder. Hamburg 1928 ff., Neumünster 1956 ff.
  • A. van Loey: Middelnederlandse Spraakkunst. Band I: Vormleer, Band II: Klankleer. 4. Auflage. Groningen/Antwerpen 1965.
  • N. De Pauw: Middelnederlandsche Gedichten en Fragmenten. Gent 1893–1914.
Wiktionary: Mittelniederländisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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