Mitterbrunnwald
Ortschaft im Bezirk Urfahr-Umgebung
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Mitterbrunnwald ist eine Ortschaft in der Gemeinde Vorderweißenbach im Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich und hat 60 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026[1]).
| Mitterbrunnwald (zerstreute Häuser) Ortschaft Katastralgemeinde Bernhardschlag | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Urfahr-Umgebung (UU), Oberösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Rohrbach | |
| Pol. Gemeinde | Vorderweißenbach | |
| Koordinaten | 48° 30′ 10″ N, 14° 13′ 30″ O | |
| Einwohner der Ortschaft | 60 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 25,56 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 12344 | |
| Katastralgemeindenummer | 45402 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Bernhardschlag (41625 000) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS | ||
Geographie
Die Ortschaft Mitterbrunnwald ist Teil der Katastralgemeinde Bernhardschlag[2] sowie des Zählsprengels Bernhardschlag[3] und umfasst 28 Adressen (Stand 1. April 2020).[4]
Die Ortschaft liegt am südwestlichen Rand des Forstgebietes Brunnwald, einem südlichen Böhmerwaldausläufer. Sie wird im Norden vom Matzenbachl und im Süden vom Distelbach begrenzt.
Geschichte
Die Ortschaft wurde als „Mittern Prunnwald“ erstmals in der Josephinischen Landesaufnahme um 1775 beschrieben.[5] Der Name bezieht sich auf den bereits 1435 erstmals erwähnten Brunnwald und wird mit der näheren Bestimmung „Mitter-“ gegenüber den Nachbarsiedlungen Oberbrunnwald und Unterbrunnwald abgegrenzt.
Im Jahr 1786 wurden die Ortschaften Oberbrunnwald, Mitterbrunnwald und Unterbrunnwald im Zuge der Pfarrregulierung durch Kaiser Joseph II. in das Pfarrgebiet Traberg eingegliedert.[6]
Im Jahr 1938 waren in der Ortschaft Mitterbrunnwald ein Müller mit Sägewerk, ein Viehhändler, ein Wasenmeister und ein Landwirt ansässig.[7]
Infrastruktur
Die Gemeindestraße Mitterbrunnwald wurde im Jahr 1959 ausgebaut.
Freizeit
- Der Radrundweg S2 Brunnwald-Runde führt unter anderem durch alle vier Ortschaften, die nach dem Forstgebiet Brunnwald benannt sind.[8]
Literatur
- Marktgemeinde Vorderweißenbach (Hrsg.): Vorderweißenbach. Heimat. Geschichte. Gegenwart. Der Stern im Böhmerwald. Sternstein Verlag, Bad Leonfelden 2025, ISBN 978-3-902865-25-0. Darin mit Bezug zur Ortschaft Mitterbrunnwald:
- Kapitel 7. Ende der Monarchie, Weltkriege, Wiederaufbau und Eiserner Vorhang. S. 105–146, Abschnitt Gefallene der beiden Weltkriege aus der Gemeinde Vorderweißenbach. S. 126–127.
- Kapitel 8. Gemeinde sind wir alle. S. 149–190.
- Kapitel 9. Religiöse Spuren – Pfarre – Pfarrkirche. S. 191–246.
- Kapitel 15. Verkehrserschließung in unserer Gemeinde. S. 367–374 (Autor: Otto Kastner).
- Kapitel 20. Hausbesitzer von 1750–1940. S. 467–507 (Autoren: Sonja und Johann Pammer), Abschnitt „Brunnwald“ S. 484–485, „Unterbrunnwald“ S. 486, „Mitterbrunnwald“ S. 487–488, „Oberbrunnwald“ S. 489–490.
- Edmund Grabner (Hrsg.), Stefan Grasböck, Reinhard Hauer: Zeichen am Weg. Kleindenkmäler in der Marktgemeinde und Pfarre Vorderweißenbach. Arbeitskreis Kultur und Bildung des Vereins „Dorferneuerung Vorderweißenbach“, 2008, S. 162–181 (Inhaltsverzeichnis auf obvsg.at).
