Mohamed Bourouissa

algerisch-französischer Fotograf From Wikipedia, the free encyclopedia

Mohamed Bourouissa (* 1978 in Blida, Algerien)[1] ist ein algerisch-französischer Fotograf und Künstler.

Leben und Wirken

Im Alter von 5 Jahren zog er mit seiner Familie von Algerien nach Frankreich, wo er in Courbevoie, einem Vorort von Paris, aufwuchs.[2][3]

Bourouissa nutzt für seine Arbeiten unterschiedliche Medien wie Fotografie, Video, Malerei und Skulptur. In seinen Projekten widmet er sich vor allem der Darstellung marginalisierter Gesellschaftsgruppen und benachteiligter Menschen sowie der Untersuchung sozioökonomischer Prozesse und unsichtbarer Spannungen zwischen verschiedenen sozialen Milieus und den damit einhergehenden kulturellen Spaltungen.[4]

2025 wurde anlässlich seiner Ausstellung im Louvre erstmals in der Geschichte des Museums ein Videokunstwerk erworben.[5][6] Bourouissa's Kurzfilm Généalogie de la violence ist für den César 2026 in der Sparte Kurzfilm nominiert.[7]

Bourouissa lebt in Paris.

Ausstellungen (Auswahl)

Publikationen

  • Mohamed Bourouissa. Ausstellungskatalog der Kamel Mennour Galerie, Paris 2017. ISBN 978-2914171632 (Englisch und Französisch).

Auszeichnungen

Sammlungen

Arbeiten von Bourouissa befinden sich in der Sammlung des Maison Européenne de la Photographie, dem Zentrum für zeitgenössische Fotografie in Paris,[1][20] sowie im Louvre[5].

Einzelnachweise

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