Mohamed Ouahbi

belgisch-marokkanischer Fußballtrainer From Wikipedia, the free encyclopedia

Mohamed Ouahbi (arabisch محمد وهبي, Muḥammad Wahbī; * 7. September 1976 in Schaerbeek, Belgien) ist ein belgisch-marokkanischer Fußballtrainer. Seit dem 6. März 2026 ist er Cheftrainer der marokkanischen Nationalmannschaft.

Karriere

Anfänge und RSC Anderlecht

Ouahbi begann seine Trainerlaufbahn im Jugendbereich des belgischen Topclubs RSC Anderlecht.[1] Über einen Zeitraum von fast 20 Jahren bekleidete er dort verschiedene Positionen innerhalb der Akademie. Er war maßgeblich an der Ausbildung späterer Nationalspieler beteiligt und leitete erfolgreich die U17-, U19- und U21-Mannschaften des Vereins. In der Saison 2015/16 fungierte er zudem kurzzeitig als Co-Trainer der ersten Mannschaft in der Jupiler Pro League.

Nach seiner Zeit in Anderlecht sammelte er weitere Erfahrungen im Ausland, unter anderem im Trainerstab des al-Shabab FC in Saudi-Arabien.

Marokkanischer Fußballverband (FRMF)

Im März 2022 verpflichtete der marokkanische Fußballverband (FRMF) Ouahbi als Trainer für die U20-Nationalmannschaft.[2] Unter seiner Führung entwickelte sich der marokkanische Nachwuchs zu einer der führenden Kräfte im afrikanischen Fußball.

Seinen bis dato größten Erfolg feierte er im Jahr 2025, als er Marokko zum Titel bei der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2025 in Chile führte.[3] Im Finale besiegte seine Mannschaft Argentinien mit 2:0. Dies markierte den ersten Weltmeistertitel für eine marokkanische Auswahl in dieser Altersklasse.

A-Nationalmannschaft

Am 5. März 2026 wurde Mohamed Ouahbi offiziell als Nachfolger von Walid Regragui zum Cheftrainer der marokkanischen A-Nationalmannschaft ernannt.[3] Seine Ernennung erfolgte im Hinblick auf die Vorbereitung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die Entscheidung des Verbandes basierte vor allem auf Ouahbis Erfolg mit der U20 und seiner Fähigkeit, junge Talente in den Kader der „Löwen vom Atlas“ zu integrieren.

Erfolge als Trainer der Nationalmannschaft

  • U20-Weltmeister: 2025 (mit Marokko U20)
  • Finalist des U20-Afrika-Cups: 2025

Einzelnachweise

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