Mohammad Salah Al Azab

ägyptischer Schriftsteller und Drehbuchautor From Wikipedia, the free encyclopedia

Mohammad Salah Al Azab (arabisch محمد صلاح العزب; * 1981 in Kairo) ist ein ägyptischer Schriftsteller und Drehbuchautor.[1] Bekanntheit erlangte er durch den Roman Sīdī Barrānī (2010) sowie als Hauptautor der True-Crime-Serie Saffāḥ al-Ǧīza (2023; ‚Der Schlachter von al-Ǧīza‘).[1][2] Für Sīdī Barrānī wurde er mit dem Sawiris Cultural Award ausgezeichnet.[1] Im Jahr 2010 wurde er auf der Beirut39-Liste vielversprechender junger arabischer Autorinnen und Autoren genannt.[3]

Leben

Al Azab wurde 1981 in Kairo geboren.[1] Vor Sīdī Barrānī veröffentlichte er bereits eine Kurzgeschichtensammlung und drei Romane, für die er frühe Literaturpreise in Ägypten und Kuwait erhielt.[1]

Wirken

Sein vierter Roman Sīdī Barrānī (Dar al-Shorouk, 2010) verbindet wirklichkeitsnahe und mythische Elemente und wurde in Ahram Online ausführlich besprochen.[1] Die Kritik hob seine erzählerische Sogkraft hervor.[4] Als Drehbuchautor verfasste er die Fernsehserie Dallaʿ Banāt (2014; ‚Verwöhnte Mädchen‘).[5] Es folgte Ḥālat ʿIšq (2015; ‚Zustand der Liebe‘).[6] Saffāḥ al-Ǧīza (2023; ‚Der Schlachter von al-Ǧīza‘) ist von einem echten Kriminalfall inspiriert; Al Azab beschrieb, dass das Team Ermittlungsakten auswertete und Originalschauplätze aufsuchte.[2] Er betonte, ihn habe vor allem die Kälte der Taten beschäftigt.[7] Über die Entstehung des Projekts, die Zusammenarbeit mit Ahmed Fahmy und die Arbeit in der Schreibwerkstatt berichtete er ausführlich.[8] Eine zweite Staffel schloss er später aus.[9] 2023 begründete er zudem öffentlich seine Absage an ein geplantes Ramadan-Projekt.[10]

Einzelnachweise

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