Mokolo (Kamerun)

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Mokolo ist eine Stadt in der Region Extrême-Nord, die die nördliche Spitze Kameruns bildet. Sie liegt nahe der Grenze zu Nigeria im Mandara-Gebirge. Mokolo hat 40.168 Einwohner (Schätzung 2012) und ist Hauptstadt des Départements Mayo-Tsanaga. Zusammen mit ihrem Umland bildet sie die gleichnamige Commune (Arrondissement).[1]

Schnelle Fakten Basisdaten, Staat ...
Mokolo
Mokolo (Kamerun) (Kamerun)
Mokolo (Kamerun) (Kamerun)
Koordinaten 10° 44′ N, 13° 48′ O
Basisdaten
Staat Kamerun
Region Extrême-Nord
Département Mayo-Tsanaga
Arrondissement Mokolo
Höhe 760 m
Einwohner 40.168 (2012)
Schule in Mokolo (2021)
Schule in Mokolo (2021)
Schule in Mokolo (2021)
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Verkehr

Mokolo liegt an der Zusammenführung der Regionalstraßen P1 und P2.

Bevölkerung

Die Commune hatte während der letzten Volkszählung (2005) 242.274 Einwohner, davon 33.335 im Ort Mbengwi selbst.[1] Die Mafa sind in diesem Gebiet zu Hause. Sie kultivieren vorwiegend Getreide (Hirse und Mais), halten Kleinvieh (Ziegen, Schafe und Geflügel) und praktizieren den Ahnenkult (mpeh skwiy). Sie glauben an die Überlebung der Seele.[2]

Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt:[3]

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
1976 (Zensus)2.069
1987 (Zensus)19.602
2005 (Zensus)33.335
2012 (Schätzung)40.168
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Sehenswürdigkeiten

Nördlich des Stadtgebiets befindet sich der Mokolo-Stausee. Seine Konstruktion erfolgte im Jahr 1978, die Inbetriebnahme im Jahr 1979.

Persönlichkeiten

  • Souleymanou Hamidou (* 1973), kamerunischer Fußballtorhüter
  • Tevodai Mambai ist ein aus Mokolo stammender kamerunischer Germanist, Pädagoge und Sozialanthropologe. Er ist dort geboren und aufgewachsen. Seine Familie hatte Beziehungen zu deutschsprachigen Reisenden wie Rene Gardi, die dort kulturelle Gegenstände gesammelt haben. Er promovierte an der Universität Bern und befasst sich mit der postkolonialen Darstellung der Bergvölker von Nordkamerun und Nordostnigeria in deutschsprachigen Reisemedien (1950–2020).

Einzelnachweise

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