Moltkia petraea
Art der Gattung Moltkia
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Moltkia petraea, auch Felsen-Moltkie, Stein-Moltkie, Steinliebende Moltkie, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Moltkia innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Sie kommt auf dem Balkan, in Albanien, im ehemaligen Jugoslawien und in Griechenland vor.
| Moltkia petraea | ||||||||||||
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Moltkia petraea | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Moltkia petraea | ||||||||||||
| (Tratt.) Grieseb. |
Beschreibung


Vegetative Merkmale
Moltkia petraea wächst als immergrüner,[1] rasen-, kissenbildender Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 40 Zentimeter. Die Zweige und Stängel sind weißlich behaart.
Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind sitzend. Die einfachen, ganzrandigen, ledrigen Blattspreiten sind bei einer Länge von bis zu 5 Zentimeter verkehrt-eilanzettlich mit spitzem bis stumpfem oberen Ende und unterseits dicht weißlich und oberseits leicht behaart. Der Blattrand ist oft leicht umgebogen.
Generative Merkmale
In den endständigen, kurzen und zymösen, wickeligen Blütenstände sind die kurz gestielten Blüten einseitswendig und dicht angeordnet.
Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der kleine Kelch ist außen fein behaart und kurz verwachsen mit länglichen, schmalen Zipfeln. Die anfangs rötliche, später blaue bis blau-violette, kahle, etwa 8 Millimeter lange Krone ist schmal-trichterförmig mit kurzen Lappen. Es sind fünf lange Staubblätter ausgebildet. Der vierkammerige, -lappige Fruchtknoten ist oberständig, mit langem, schlankem Griffel. Es ist ein Diskus vorhanden.
Es werden vierteilige Spaltfrüchte im beständigen Kelch gebildet. Die spitzen, hell-braunen und glatten Teilfrüchte sind einsamig.
Vorkommen
Moltkia petraea kommt in Kroatien, Montenegro, Albanien und in Griechenland vor.[2]
Taxonomie
Die Erstbeschreibung erfolgte 1805 unter dem Namen Echium petraeum durch Leopold Trattinnick in Thesaurus botanicus ..., Seite 8. Die Neukombination zu Moltkia petraea (Tratt.) Griseb. wurde 1846 durch August Heinrich Rudolf Grisebach in Spicilegium Florae Rumelicae et Bithynicae, Band 2, Teil 5/6 Seite 515 veröffentlicht.
Literatur
- Alois Pokorny: Österreichs Holzpflanzen. 1864, S. 201 f.
- Moritz Willkomm: Forstliche Flora von Deutschland und Oesterreich. Winter, 1875, S. 548 f.
- The European Garden Flora. Volume VI, Part IV, Cambridge Univ. Press, 2000, ISBN 0-521-42097-0, S. 144.
- Marilena Idžojtić: Dendrology. Academic Press, 2019, ISBN 978-0-444-64175-5, S. 422.
Weblinks
- Moltkia petraea auf www.mittelmeerflora.de.