Moltkia petraea

Art der Gattung Moltkia From Wikipedia, the free encyclopedia

Moltkia petraea, auch Felsen-Moltkie, Stein-Moltkie, Steinliebende Moltkie, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Moltkia innerhalb der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Sie kommt auf dem Balkan, in Albanien, im ehemaligen Jugoslawien und in Griechenland vor.

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Moltkia petraea

Moltkia petraea

Systematik
Euasteriden I
Familie: Raublattgewächse (Boraginaceae)
Unterfamilie: Boraginoideae
Tribus: Lithospermeae
Gattung: Moltkia
Art: Moltkia petraea
Wissenschaftlicher Name
Moltkia petraea
(Tratt.) Grieseb.
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Beschreibung

Habitus
Illustration

Vegetative Merkmale

Moltkia petraea wächst als immergrüner,[1] rasen-, kissenbildender Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 40 Zentimeter. Die Zweige und Stängel sind weißlich behaart.

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind sitzend. Die einfachen, ganzrandigen, ledrigen Blattspreiten sind bei einer Länge von bis zu 5 Zentimeter verkehrt-eilanzettlich mit spitzem bis stumpfem oberen Ende und unterseits dicht weißlich und oberseits leicht behaart. Der Blattrand ist oft leicht umgebogen.

Generative Merkmale

In den endständigen, kurzen und zymösen, wickeligen Blütenstände sind die kurz gestielten Blüten einseitswendig und dicht angeordnet.

Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der kleine Kelch ist außen fein behaart und kurz verwachsen mit länglichen, schmalen Zipfeln. Die anfangs rötliche, später blaue bis blau-violette, kahle, etwa 8 Millimeter lange Krone ist schmal-trichterförmig mit kurzen Lappen. Es sind fünf lange Staubblätter ausgebildet. Der vierkammerige, -lappige Fruchtknoten ist oberständig, mit langem, schlankem Griffel. Es ist ein Diskus vorhanden.

Es werden vierteilige Spaltfrüchte im beständigen Kelch gebildet. Die spitzen, hell-braunen und glatten Teilfrüchte sind einsamig.

Vorkommen

Moltkia petraea kommt in Kroatien, Montenegro, Albanien und in Griechenland vor.[2]

Taxonomie

Die Erstbeschreibung erfolgte 1805 unter dem Namen Echium petraeum durch Leopold Trattinnick in Thesaurus botanicus ..., Seite 8. Die Neukombination zu Moltkia petraea (Tratt.) Griseb. wurde 1846 durch August Heinrich Rudolf Grisebach in Spicilegium Florae Rumelicae et Bithynicae, Band 2, Teil 5/6 Seite 515 veröffentlicht.

Literatur

Commons: Moltkia petraea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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