Momoka Horikawa

japanische Eisschnellläuferin From Wikipedia, the free encyclopedia

Momoka Horikawa (japanisch 堀川 桃香, Horikawa Momoka; * 10. Juli 2003 in Taiki, Hokkaidō) ist eine japanische Eisschnellläuferin.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Momoka Horikawa
Nation Japan Japan
Geburtstag 10. Juli 2003
Geburtsort Hokkaidō, Japan
Größe 164 cm
Karriere
Verein Fujikyu Japan
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 2026 Mailand-Cortina Teamverfolgung
 Einzelstreckenweltmeisterschaften
Silber 2023 Heerenveen Teamverfolgung
Bronze 2024 Calgary Teamverfolgung
Silber 2025 Hamar Teamverfolgung
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 12. November 2021
 Weltcupsiege 3
 Gesamt-WC 3000/5000 10. (2023/24)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 3000 Meter 0 1 1
 Teamwettbewerb 2 5 1
 Massenstart 1 0 0
letzte Änderung: 22. Februar 2026
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Momoka Horikawa mit gelbem Band zusammen mit Miho Takagi und Ayano Sato (2022)

Leben und Karriere

Momoka Horikawa begann bereits mit fünf Jahren, Schlittschuh zu laufen und nahm schon als Schülerin der Mittelschule an den japanischen Junior-Meisterschaften im Eisschnelllauf teil, wo sie über die Strecke von 3000 Meter zweimal Gold gewann. Als Oberschülerin konnte sie bei den Schul-Meisterschaften die 1500-Meter- und 3000-Meter-Strecke als Beste beenden.[1]

Sie hält über die Distanzen von 3000 und 5000 Metern den japanischen Junior-Rekord im Eisschnelllauf.[1]

2022 nahm sie noch als Schülerin an den Olympischen Winterspielen von Peking teil, wo sie beim Wettbewerb über 5000 Meter antrat. Dabei erreichte sie mit einer Zeit von 7:06,92 Minuten den 10. Platz.[2]

Sie konnte 2022 bei den japanischen Meisterschaften von Hachinohe über 3000 Meter Gold gewinnen und die langjährige Siegesserie von Miho Takagi beenden.[3]

2023 gewann sie ihre erste Medaille bei Eisschnelllauf-Einzelstreckenweltmeisterschaften im Wettbewerb der Teamverfolgung im Team mit Ayano Satō und Sumire Kikuchi. Die drei Athletinnen liefen eine Zeit von 2:57,30 Minuten. Momoka Horikawa konnte dort mit 6:58,78 Minuten den sechsten Platz im 5000-Meter-Wettkampf belegen und mit 4:02,35 Minuten den achten Platz im 3000-Meter-Lauf.[2] Im selben Jahr erkämpfte sie sich auch die Goldmedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf über 3000 Meter.[4]

Bei den Eisschnelllauf-Einzelstreckenweltmeisterschaften 2024 in Calgary konnte sie mit dem japanischen Team, bestehend aus Miho Takagi, Ayano Satō und ihr selbst, mit einer Zeit von 2:54,89 Minuten die Bronzemedaille gewinnen. Außerdem belegte sie dort zweimal den neunten Platz: Beim 3000-Meter-Wettbewerb mit einer Zeit von 4:06,07 Minuten und beim 5000-Meter-Wettbewerb mit einer Zeit von 7:04,57 Minuten.[2]

2025 nahm sie wieder an den Eisschnelllauf-Einzelstreckenweltmeisterschaften teil und holte sich mit ihren Teamkolleginnen Miho Takagi und Ayano Satō die Silbermedaille des Teamverfolgungs-Wettbewerbs mit einer Zeit von 2:58,55 Minuten. Bei der Strecke über 1500 Meter kam sie auf Platz 17, über 3000 Meter auf Platz 12. Im Massenstart belegte sie den neunten Platz.[2]

Bei den Vier-Kontinente-Eisschnelllauf-Meisterschaften in Hachinohe gewann sie 2025 die Goldmedaille beim 3000-Meter-Wettbewerb.[2]

Sie qualifizierte sich auch für die Olympischen Winterspiele 2026 und machte bei den Wettbewerben über 1500 Meter, über 3000 Meter und beim Massenstart mit.[5] Mit 4:08,32 min kam sie auf Platz 18 beim 3000-Meter-Wettlauf und gewann im Wettbewerb Teamverfolgung die Bronzemedaille.

Sie gibt ihre Teamkollegin Miho Takagi als ihr Vorbild im Eisschnelllauf an.[4]

Erfolge

Olympische Winterspiele

Einzelstrecken-Weltmeisterschaften

  • 2023 Heerenveen: 2. Platz Teamverfolgung, 6. Platz 5000 m, 8. Platz 3000 m
  • 2024 Calgary: 3. Platz Teamverfolgung, 9. Platz 3000 m, 9. Platz 5000 m
  • 2025 Hamar: 2. Platz Teamverfolgung, 9. Platz 5000 m, 12. Platz 3000 m, 16. Platz Massenstart, 17. Platz 1500 m

Mehrkampf-Weltmeisterschaften

Vier-Kontinente-Meisterschaften

  • 2024 Salt Lake City: 2. Platz Teamverfolgung, 4. Platz 3000 m
  • 2025 Hachinohe: 1. Platz 3000 m

Weltcupsiege im Einzel

Weitere Informationen Nr., Datum ...
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 19. Februar 2023 Polen Tomaszów Mazowiecki Massenstart
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Weltcupsiege im Team

Weitere Informationen Nr., Datum ...
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 11. November 2023 Japan Obihiro Teamverfolgung 1
2. 9. Dezember 2023 Polen Tomaszów Mazowiecki Teamverfolgung 1
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Persönliche Bestzeiten

Weitere Informationen Distanz, Zeit ...
DistanzZeitDatumOrt
500 m39,85 s10. März 2024Inzell
1000 m1:19,45 min12. Februar 2021Nagano
1500 m1:55,05 min15. November 2025Salt Lake City
3000 m4:00,58 min31. Januar 2025Milwaukee
5000 m6:58,78 min5. März 2023Heerenveen
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Einzelnachweise

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