Mona Hess
deutsche Wissenschaftlerin
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Leben
Hess studierte Architektur an der TU München und erwarb 2002 den Titel einer Diplom-Ingenieurin.[2]
Im Anschluss studierte sie Denkmalpflege an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Fachhochschule Coburg bis zu ihrem M.A. im Jahr 2005. Sie arbeitete 2003–2004 als Architektin im Praktikum in Montreal und 2006–2007 als Getty Graduate Intern am Getty Conservation Institute. Zwischen 2008 und 2017 arbeitete sie an University College London; von 2008 bis 2013 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Petrie Museum of Egyptian Archaeology.[3]
Ihre Doktorarbeit mit dem Titel „A metric test object informed by user requirements for better 3D recording of cultural heritage artefacts“[4] wurde am University College London im Jahr 2015 publiziert.[5]
Seit 2017 ist sie Professorin und leitet den Lehrstuhl für Digitale Denkmaltechnologien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg; außerdem ist sie Studiengangsbeauftragte des Master of Science Digitale Denkmaltechnologien (in Kooperation mit der Hochschule Coburg). Ihr Forschungsfokus liegt hauptsächlich auf der Anwendung und Auswertung von 3D-Scanverfahren und bildgebenden Verfahren zur Erfassung historischer Gebäude, Denkmalen und deren Umgebung, aber auch von Sammlungs- und Museumsobjekten, zur Beantwortung von denkmalwissenschaftlichen, kunstgeschichtlichen und architekturhistorischen Fragen in interdisziplinären Projekten.[6] Sie ist Mitglied in CIPA Heritage Documentation und im Executive Committee von 2023 bis 2027.
Publikationen (Auswahl)
- Mona Hess: A metric test object informed by user requirements for better 3D recording of cultural heritage artefacts. Dissertation, 2015, Link zur Publikation
- Mona Hess, Stuart Robson, Margaret Serpico, Giancarlo Amati, Ivor Pridden, Tonya Nelson: Developing 3D Imaging Programmes--Workflow and Quality Control. In: Journal on Computing and Cultural Heritage. Band 9, Nr. 1, Februar 2016, S. 1–11, doi:10.1145/2786760
