Monascin
chemische Verbindung
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Monascin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der trizyklischen Verbindungen und Azaphilone.
| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Monascin | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C21H26O5 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelblicher Feststoff[1] | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 358,43 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest[1] | ||||||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||||||
| Löslichkeit | |||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Vorkommen
Monascin kommt in mit Monascus purpureus (Rotschimmelpilz) fermentierten oder bewachsenen Lebensmitteln (wie zum Beispiel Rot fermentierten Reis) vor.[2][4] Die Verbindung wurde auch aus anderen Monascus Arten wie Monascus rubropunctatus, Monascus rubiginosus und Monascus anka isoliert.[5] Der Name der Verbindung wurde 1931 von H. Salomon und P. Karrer anhand des Namens der Pilzart vorgeschlagen.[3]
Eigenschaften
Monascin ist ein gelblicher Feststoff.[1] Der Schmelzpunkt der Verbindung ist unscharf. Sie sintert bei ca. 130 °C und ist je nach der Schnelligkeit des Erhitzens bei etwa 135 bis 140 °C geschmolzen. In konzentrierter Schwefelsäure löst sie sich mit gelber Farbe. In wässeriger Natronlauge löst sich Monascin nur sehr langsam unter Braunfärbung.[3] Durch seine Oxidation mit Dichlordicyanobenzochinon in Benzol bei Raumtemperatur entsteht Rubropunctatin.[4] Monascin besitzt eine orthorhombische Kristallstruktur mit der Raumgruppe P212121 (Raumgruppen-Nr. 19).[6]