Monotherapie
medizinische Behandlung mit nur einer Wirksubstanz
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Monotherapie ist eine medizinische Behandlung mit einem einzelnen Therapieprinzip. Meist ist das die Behandlung mit einem Medikament, das nur eine Wirksubstanz enthält. Eine Kombinationstherapie arbeitet dem gegenüber mit Medikamenten mit zwei oder mehr Wirksubstanzen.[1]
Der Vorteil einer Monotherapie ist die Möglichkeit der gezielteren Behandlung einer Krankheit, wogegen die Kombinationstherapie eine breitere Wirkung zeigen soll. Weiterhin kann eine Kombinationstherapie problematisch sein, weil die korrekte Einnahme (richtige Dosis, richtiger Zeitpunkt) mit mehreren Präparaten schwieriger wird, weil es Wechselwirkungen zwischen den Präparaten geben kann, und weil möglicherweise mehr Nebenwirkungen auftreten.[2][3]
Nicht immer reicht eine Monotherapie zur Erreichung von Therapiezielen aus. Dann werden in der Regel mehrere Wirkstoffe kombiniert (als freie Kombination von einzelnen Wirkstoffen oder als sogenannte Single-Pills).
Übliche Monotherapien sind beispielsweise:
- Penicillin (Antibiotikum) bei Streptokokken und Pneumokokken
- Amoxicillin bei Escherichia coli oder Haemophilus influenzae
- Acetylsalicylsäure (ASS) bei Kopfschmerzen[4]
- Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern bei einer Depression[5]