Mount-Amuyao-Bergwaldmaus
Art der Gattung Musseromys
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Die Mount-Amuyao-Bergwaldmaus (Musseromys inopinatus) ist ein in einem kleinen Gebiet auf der Insel Luzon innerhalb der Philippinen endemisches Nagetier in der Unterfamilie der Altweltmäuse. Das Typusexemplar stammt vom Berg Amuyao.[1]
| Mount-Amuyao-Bergwaldmaus | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Musseromys inopinatus | ||||||||||||
| Heaney, Balete, Rickart, Veluz & Jansa, 2014 |
Der Artzusatz im wissenschaftlichen Namen ist aus dem lateinischen Wort für „unerwartet“ gebildet. Er verdeutlicht die Verwunderung der Erstbeschreiber Mitglieder der Gattung Musseromys im hohen Gebirge zu finden. Die zuvor bekannte Mount-Banahaw-Bergwaldmaus lebt im Hügelland.[2]
Merkmale
Das Tier erreicht mit einer Kopf-Rumpf-Länge von etwa 78 mm, einer Schwanzlänge von 85 bis 88 mm und einem Gewicht von 17 bis 19,5 g die Größe der anderen Arten in der Gattung Musseromys. Es kommen fast 19 mm lange Hinterfüße und Ohren von ungefähr 17 mm Länge vor. Oberseits ist rotbraunes Fell vorhanden, das an den Flanken in ein gelbbraunes Fell mit rötlichen Tönen übergeht. Typisch ist ein großer Kopf, der lange Vibrissen trägt. Dieses Nagetier hat am Schwanz eine schmale Quaste mit etwa 10 mm langen Haaren. Auf den recht breiten Füßen sind meist weiße und einige braune Haare vorhanden. Bei diesem Tier ist der Daumen recht klein und er trägt einen Nagel, während die anderen Finger gebogene Krallen besitzen. Das Ende der Ohren ist verglichen mit der Mount-Banahaw-Bergwaldmaus weniger zugespitzt. Als weiteres Unterscheidungsmerkmal zu dieser Art haben die Schneidezähne ein helleres oranges Zahnschmelz. Die vier paarig angeordneten Zitzen der Weibchen befinden sich im Leistenbereich.[1]
Verbreitung und Lebensweise
Die Mount-Amuyao-Bergwaldmaus kommt nur im Umfeld dieses Berges auf 1650 bis 2300 Meter Höhe vor. In der Region befinden sich leicht genutzte Bergwälder mit Eichen, Lorbeeren und Myrtengewächsen. Als Epiphyten sind Farne, Orchideen und Moose vorhanden. In höher gelegenen Wäldern mit Steineibengewächsen fehlt diese Art.[3]
Soweit bekannt ist das Tier baumbewohnend und teilweise tagaktiv. In denselben Bäumen wurde die Philippinische Waldratte, die Kleine Philippinen-Waldmaus und die Luzon-Haarschwanzratte dokumentiert. Bodenbewohnende Kleinsäuger die das Revier mit dieser Art teilen sind die Spitzmaus Crocidura grayi, die Cordillera-Waldmaus, die Luzon-Waldratte und die Mount-Data-Nasenratte. Bezüglich der Nahrung ist nur bekannt, dass die Art erfolgreich in Lebendfallen gefangen wurde, die mit Ködern aus Fruchtfleisch der Kokosnuss und Erdnussbutter bestückt waren. Paarungsbereite Tiere sind aus dem März und April bekannt.[3][1]