MtDNA-Kontrollregion
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mtDNA-Kontrollregion (synonym DLP-Region von ‚D-Loop und Promotor-Region‘)[1] ist ein nichtcodierender Abschnitt auf der mitochondrialen DNA (mtDNA), der die Replikation und die Transkription der mtDNA kontrolliert.
| Nukleinsäure | |
|---|---|
| Karte der mtDNA mit der mtDNA-Kontrollregion (grau und grün) | |
| Allgemeines | |
| Name | mtDNA-Kontrollregion |
| Andere Namen |
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| Identifikatoren | |
| GenBank | U37731.1 |
| Eigenschaften | |
| Taxon | Eukaryoten |
Eigenschaften

Die mtDNA-Kontrollregion ist der größte nichtcodierende Bereich der mtDNA.[2] Aufgrund zweier hypervariabler Regionen ist sie auch der Bereich der mtDNA mit der variabelsten DNA-Sequenz.[2] Sie enthält den mitochondrialen Replikationsursprung für einen der beiden DNA-Stränge, den D-Loop und beide Transkriptionsstartpunkte.[2][3] Die Variabilität liegt bei etwa 1,7 %.[4] Dennoch liegt bei der transkribierten RNA ein Selektionsdruck auf dem Erhalt der Sekundärstruktur.[5] Allerdings wurden zwei Deletionen (von 50 Basenpaaren und 154 Bp) ohne Auswirkungen auf die mtDNA-Kopieanzahl beschrieben.[6] Bestimmte Varianten der mtDNA-Kontrollregion sind mit einer vergrößerten Ausdauer assoziiert.[7]
Methoden zur Unterscheidung von DNA-Sequenzen der mtDNA-Kontrollregion sind DNA-Sequenzierung, dHPLC und Microarrays.[8]