Muldenhammer (Muldenhammer)
Ort in der Gemeinde Muldenhammer
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Muldenhammer ist eine Siedlung der gleichnamigen sächsischen Gemeinde Muldenhammer. Sie ist nicht der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde, sondern gehört zum Ortsteil Morgenröthe-Rautenkranz. Die Siedlung geht auf ein ehemaliges Hammerwerk zurück. Muldenhammer gehörte 1875 zu Jägersgrün und ab 1. April 1939 zur Gemeinde Morgenröthe-Rautenkranz, welche wiederum 2009 Teil der neuen Einheitsgemeinde Muldenhammer wurde.
Muldenhammer Gemeinde Muldenhammer | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 27′ N, 12° 29′ O | |
| Höhe: | 625 m ü. NHN | |
| Einwohner: | 71 (1880)[Ohne Beleg] | |
| Eingemeindet nach: | Morgenröthe-Rautenkranz | |
| Postleitzahl: | 08262 | |
| Vorwahl: | 037465 | |
Lage von Muldenhammer in Sachsen | ||

Muldenhammer ist spätestens etwa 1600 als der Neue Hammer an der Mulde ersterwähnt. Ab 1791 wurde der Werkweiler als Muldenhammer bezeichnet, 1819 auch als Muldenhammerrevier. Gegründet wurde der Ort als Hammergut mit Häusergruppe. In Muldenhammer lebten 1875 61 Einwohner.[1] 1880 lebten im Muldenhammer 71 Einwohner in 6 Häusern.[2] Muldenhammer liegt an der Zwickauer Mulde.
Am 1. April 1939 wurde der bisherige Ortsteil Muldenhammer der Gemeinde Jägersgrün gemeinsam mit der Häusergruppe "Hohe-Haus" in die Gemeinde Morgenröthe-Rautenkranz eingemeindet.
Der namensgebende Muldenhammer befand sich im Besitz Peter Fickers und war Teil des Messingwerks Niederauerbach.[3] Er stellte 1834 den Betrieb ein und wurde später verpachtet.
