Munich Cowboys
Sportverein
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Die Munich Cowboys sind ein deutscher American-Football-Verein aus der bairischen Landeshauptstadt München. Seine Heimspiele trägt der Verein im Dantestadion aus. Der Club ist einer der ältesten (bzw. zweitälteste noch aktive) Footballvereine Deutschlands.
| Munich Cowboys | |
|---|---|
| Stadt: | München, Deutschland |
| Gegründet: | 17. März 1979[1] |
| Teamfarben: | Gelb, Schwarz |
| Cheftrainer: | Christos Lambropoulos |
| Liga (2026): | GFL Süd |
| Größte Erfolge | |
| Deutscher Meister | 1993 |
| Stadion | |
| Name: | |
| Adresse: | Dantestraße 14, 80637 München |
| Eigentümer: | Stadt München |
| Kapazität: | 12.000 |
| Kontakt | |
| Internet: | munich-cowboys.de |
| Datenstand | |
| Januar 2026 | |
Geschichte
Anfänge
Die Munich Cowboys wurden am 17. März 1979 in einem Lokal in München gegründet.[2] Als Gründungsmitglied nahmen die Cowboys an der im selben Jahr entstandenen Football-Bundesliga, der heutigen German Football League (GFL) teil. In ihrer ertsen Saison wurde sie vierter von sechs Mannschaften und konnten drei von zehn Spielen gewinnen.[3] 1980 verbesserten sie sich auf vier Siege bei vier Niederlagen,[4] 1981 auf 7-4-1.[5]
In der Saison 1982 wurden sie mit einer 5-7-Bilanz Vierter der Südgruppe. Damit qualifizierten sie sich erstmals für die Playoffs, die auf acht Teams vergrößert wurden. Im Viertelfinale unterlagen sie mit 21:38 den Cologne Crocodiles.[6] Im Folgejahr wurden sie mit 7-3 Tabellenzweiter, schieden jedoch mit 26:34 erneut im Viertelfinale gegen ein Kölner Team aus, diesmal gegen die Red Barons.[7] 1984 wurden sie mit einer 11-3-Bilanz Südmeister. Im Viertelfinale unterlagen sie jedoch den Berlin Adler mit 7:27.[8] Es folgte eine 6-7-1 Saison, die noch für den vierten Südplatz reichte. Im Viertelfinale war jedoch mit 0:40 gegen die Düsseldorf Panther erneut Schluss.[9]
1986 wurden sie mit einer 5-5-Bilanz vierter der Staffel B der Südgruppe, womit sie die Playoffs verpassten.[10] In der darauffolgenden Saison wurde eine 1-7-Bilanz erreicht, wobei der einzige Sieg durch Wertung durch den Rückzug der Rothenburg Knights zustande kam.[11] 1988 wurden die Cowboys mit einer 3-7-Bilanz Letzter der Staffel B.[12] Im Folgejahr verbesserten sich die Münchner auf 8-3-1 und wurden damit Zweiter der Staffel B der Südgruppe. Im Playoff-Achtelfinale schieden sie jedoch gegen die Bad Homburg Falken mit 0:14 aus.[13] 1990 gewannen die Munich Cowboys mit einer 9-3-Bilanz die Staffel B. Im Viertelfinale schieden sie jedoch mit 17:41 gegen die Cologne Crocodiles aus.[14]
Blütezeit der Cowboys (1991–1994)

1991 wurden sie mit einer 10-4-Bilanz Zweiter der Südgruppe. Im Viertelfinale gelang ihnen mit einem 21:17 über die Red Barons dann der erste Playoffsieg. Im Halbfinale schieden sie dann gegen die Berlin Adler mit 15:46 aus.[15] 1992 gelang den Cowboys nach zehn Saison ihr erster Sieg gegen die Noris Rams.[16] Auch die restliche Saison blieben die Cowboys ungeschlagen und erzielten eine Perfect Regular Season.[17][18] Im Viertelfinale besiegten sie mit 59:6[17] die Monheim Sharks,[19] im Halbfinale schlugen sie mit 23:17[17] die Cologne Crocodiles.[20] In ihrer 14. Saison zogen sie damit erstmals in Endspiel, den German Bowl ein.[21] Im German Bowl XIV tafen sie dann vor 8.750 Zuschauern im Niedersachsenstadion auf die Düsseldorf Panther. Beide Teams spielten gleich stark, bei einem Touchdown kurz vor Schluss gingen die Cowboys statt auf den ausgleichenden PAT für die Two-Point Conversion. Diese wurde vergeben und die Panther wurden mit 24:23 Deutscher Meister.[22]
In der Regular Season der Saison 1993 blieben die Cowboys ungeschlagen,[18] einzig ein 17:17-Unentschieden gegen die Kempten Comets verblieb als Makel.[23] Nach einem 60:0-Sieg über die Hamburg Silver Eagles, besiegten die Cowboys im Halbfinale die Berlin Adler mit 19:17 und zogen damit erneut ins Finale ein.[24] Im heimischen München spielten die Cowboys im German Bowl XV gegen die Cologne Crocodiles vor 9.000 Zuschauern im Reitstadion Riem. Nachdem es nach regulärer Spielzeit 29:29-Unentschieden stand, gewannen die Cowboys in der Verlängerung mit 42:36 ihre erste deutsche Meisterschaft.[25] In der Saison 1994 mussten die Cowboys nach zwei ungeschlagenen Regular Seasons im Mai erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen.[18] Zum Saisonende reichte den Münchner eine 11-3-Bilanz zum Gewinn des dritten Südmeistertitels in Folge. Im Viertelfinale besiegten die Cowboys die Braunschweig Lions mit 30:0, wurden dann aber mit 5:34 von den Düsseldorf Panther im Halbfinale geschlagen.[26]
Wechselhafte Zeiten
1995 gelang den Cowboys nur noch eine 6-6-Bilanz und man verlor im Viertelfinale der Playofs gegen die Adler mit 7:10.[27] Im Januar 1996 wurde Kirk Heidelberg als neuer Head Coach der Cowboys vorgestellt.[28] Nach zwei Monaten verließ er München aber bereits um Assitenztrainer an einem US-College zu werden.[29] Trotz einer 2-6-1-Bilanz zogen die Cowboys als Südvierter in die Playoffs ein.[30] Hier unterlagen sie mit 0:73 den Düsseldorfern deutlich.[31] 1997 gelang es den Cowboys mit einer 7-3-Bilanz den dritten Südplatz zu erzielen.[32] Im Viertelfinale trafen sie auf die Braunschweig Lions, die die Cowboys erst mit 57:8[33] und im Rückspiel mit 46:14 besiegten.[32]
1998 unterlagen die Cowboys in acht ihrer zwölf Spiele, konnten aber dennoch den vierten Playoffplatz ergattern.[34] Erneut trafen sie auf die Braunschweiger, die ihnen beim 0:49 keine Chance ließen.[35] Finanziell angeschlagen strukturierten die Cowboys vor Beginn der Saison 1999 ihren Vorstand um und gründeten eine Vermarktungsgesellschaft.[36] Es konnte eine 8-4-Bilanz erzielt werden,[37] was für den zweiten Südplatz reichte.[38] Im Viertelfinale unterlagen sie dann den Kiel Baltic Hurricanes knapp mit 35:41.[37] In der Saison 2000 gelang den Münchner mit zwölf Siegen ihre zweite Perfect Regular Season.[39] In die Playoffs starten sie mit einem 40:7-Triumph über Kiel.[40] Im Halbfinale verloren die Cowboys in einem engen Spiel mit 14:20 gegen die Braunschweig Lions.[41] Auch 2001 blieben die Cowboys in der Regular Season ungeschlagen. Gegen die Cologne Crocodiles gewannen sie im Viertelfinale mit 14:7.[42] Im Halbfinale war dann jedoch Schluss, als man den Braunschweigern mit 21:24 unterlag.[43]
Jahre als Fahrstuhlmannschaft
In der Saison 2002 war für die Münchner mit viel Unruhe versehen. Über 30 Spieler hatten den Verein verlassen,[44] ein Insolvenzverfahren lief.[45] Neuer Head Coach wurde Wally English.[46] Am Ende wurden die Cowboys sieglos Letzter der Südgruppe und mussten sich der Relegation stellen.[47] Gegen die Marburg Mercenaries untelagen sie im Hinspiel erst 12:28[48] und dann auch noch im Rückspiel mit 23:42, womit der Abtieg feststand.[49] Eine Vereinsauflösung wurde knapp abgewendet.[45] Auf einen Start in der 2. Bundesliga verzichteten die Cowboys, stattdessen wurde der Spielbetrieb in der Regionalliga Süd 2003 aufgenommen.[50] Hier konnten sie sich knapp im Rennen um den Meistertitel knapp durchsetzen und in die 2. Bundesliga Süd aufsteigen.[51] Bereits als Aufstiegskandidat gehandelt,[52] wurden die Cowboys den Erwartungen gerecht. Als Südmeister stiegen sie aufgrund des Wegfalls der Relegationsspiele direkt auf.[53]
Nach Rückkehr ins Oberhaus stieg das Team nach der Saison 2005 nur deshalb nicht ab, weil nur fünf Teams in der GFL Süd spielten. In der Saison 2006 landeten sie als Letzter der Südgruppe in der Relegation.[54] Hier trafen sie auf die Weinheim Longhorns, als Meister der 2. Liga Süd. Im Hinspiel in München konnten sich die Longhorns mit 20:0 durchsetzen,[55] waren mit 27:14 aber auch im Rückspiel erfolgreich.[56] So stiegen die Cowboys in die 2. Liga ab. Mit John Rosenberg als neuem Head Coach starteten die Cowboys in die Saison 2007. Mit 13 Siegen und einem Unentschieden wurden sie Südmeister[57] und durften gegen die Saarland Hurricanes in der Relegation spielen. Durch zwei Siege, darunter ein 48:2 im Rückspiel, gelang der direkte Wiederaufstieg in die GFL.[58] Als Aufsteiger erreichten die Cowboys in der Saison 2008 den 3. Tabellenplatz und somit zum ersten Mal nach sieben Jahren wieder die Play-offs.[57] Dort war aber durch ein 10:32 gegen Braunschweig schon im Viertelfinale Endstation.[59] Die Saison 2009 beendete die Herrenmannschaft als Tabellenletzter der GFL Süd und mussten sich dadurch der Relegation stellen.[60] Gegen die Franken Knights konnte man sich mit 28:24[61] und 19:7 durchsetzen und die Klasse halten.[62] Nach der Saison trennten sich die Cowboys von Head Coach Rosenberg.[63]
Reetablierung im Oberhaus
Im Jahr 2010 erreichten die Cowboys mit einer 3-9-Bilanz den 5. Platz.[64] 2011 gelang den Münchner mit dem vierten Platz wieder der Einzug in die Playoffs.[65] Gegen die Kiel Baltic Hurricanes fing man sich jedoch eine 6:45-Niederlage im Viertelfinale.[66] 2012 verpflichteten die Cowboys erstmals nach der Insolvenz wieder US-amerikanische Spieler.[67] Unter dem neuen Head Coach James Craig[68] verloren die Cowboys sieben der ersten acht Spiele. Erst im neunten Spiel konnten sie gegen die Saarland Hurricanes ihren ersten Sieg einfahren.[69] Am Ende hatten die Münchner eine 2-11-1-Bilanz vorzuweisen und mussten sich der Relegation stellen.[70] Hier trafen sie auf die Allgäu Comets, gegen die sie erst einen 59:35-Sieg einfahren konnten[71] und durch einen 33:24-Sieg im Rückspiel endgültig den Klassenerhalt sicherten.[72] Im Folgejahr lief es für die Cowboys deutlich besser. Mit neun Siegen und einem Unentschieden aus 14 Spielen konnten sie Platz 3 der GFL Süd erzielen und sich für die Playoffs qualifizieren. Im Viertelfinale trafen sie auf die Dresden Monarchs,[73] wo die Münchner mit 14:59 chancenlos blieben.[74] 2014 konnten die Cowboys nach vier Siegen in den letzten vier Spielen noch eine 8-6-Bilanz erreichen und sich als Vierter für die Playoffs qualifizieren.[75] Im Viertelfinale unterlagen sie jedoch den New Yorker Lions Braunschweig mit 28:69.[76] Nach der Saison trennte man sich von Head Coach Craig und heuerte Denauld Brown an. Zudem wurde beschlossen zukünftig weniger US-Importe zu verpflichten.[67]
Die Saison 2015 beendeten die Münchner mit einer ausgeglichenen 7-7-Bilanz und verpassten als fünfter die Playoffs.[77] Nach der Saison wurde Kevon Herron als neuer Head Coach vorgestelt.[78] Mit ihm wurde 2016 nur eine 5-9-Bilanz erreicht und die Playoffs als 6. klar verpasst.[79] Herron trat nach der Saison zurück und wurde von Garren Holley beerbt.[80] 2017 konnten nur drei Siege errungen werden und die Saison wurde auf dem Vorletzten Platz beendet.[81] 2018 starteten die Cowboys mit nur zwei Siegen aus den ersten neun Spielen schwach in die Saison.[82] Durch vier Siege aus den letzten fünf Spielen konnten die Münchner aber sich noch auf Platz vier vorarbeiten und die Playoffs erreichen.[83] Im Viertelfinale unterlagen sie den New Yorker Lions mit 14:59 deutlich.[84] 2019 konnten nur sieben Punkte aus 14 Spielen geholt werden, womit sie den siebten Platz belegten.[85]
Nachdem 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie keine Saison stattfand,[86] wurden die Cowboys 2021 mit einer 6-4-Bilanz Dritter der GFL Süd.[87] Im Playoff-Viertelfinale trafen sie auf die Potsdam Royals, denen sie sich 23:36 geschlagen geben mussten.[88] Nach der Saison wurde Nadine Nurasyid als erste Frau zum Head Coach der Cowboys ernannt.[89] Sie führte die Cowboys mit 17:3 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz und sicherte den Münchnern ein Playoffheimspiel.[90][91] Hier unterlagen sie jedoch im Viertelfinale mit 31:34 den Cologne Crocodiles.[92]
In der Saison 2023 belegten die Munich Cowboys in der Südstaffel der German Football League den fünften Rang mit einer Bilanz von 3 Siegen und 9 Niederlagen.[93] Zur Spielzeit 2024 steigerte sich die Mannschaft auf 5 Siege und 7 Niederlagen und schloss die GFL Süd erneut als Tabellenfünfter ab.[94] Ab dieser Saison war auch Christos Lambropoulos Headcoach der Munich Cowboys.[95] In der Saison 2025 erreichten die Munich Cowboys mit 6 Siegen und 6 Niederlagen Tabellen Platz 2 in der GFL Süd und erreichten damit die Playoffs.[96] Im Viertelfinal-Heimspiel im Dantestadion gewann man gegen die Berlin Rebels mit 44:31 nach Verlängerung.[97] Im Halbfinale verlor man jedoch deutlich mit 74:6 gegen den späteren Meister Potsdam Royals.[98]
| Ewige GFL-Bilanz | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Gesamt | Heim | Ausw. | TD-Verhältnis | ||||||
| S | N | U | S | N | U | S | N | U | ||
| 2008 | 7 | 5 | 0 | 5 | 1 | 0 | 2 | 4 | 0 | 224 : 164 |
| 2009 | 2 | 10 | 0 | 2 | 4 | 0 | 0 | 6 | 0 | 151 : 261 |
| 2010 | 3 | 9 | 0 | 2 | 4 | 0 | 1 | 5 | 0 | 174 : 411 |
| 2011 | 7 | 7 | 0 | 4 | 3 | 0 | 3 | 4 | 0 | 256 : 277 |
| 2012 | 2 | 11 | 1 | 2 | 5 | 0 | 0 | 6 | 1 | 297 : 473 |
| 2013 | 9 | 4 | 1 | 5 | 2 | 0 | 4 | 2 | 1 | 380 : 275 |
| 2014 | 8 | 6 | 0 | 5 | 2 | 0 | 3 | 4 | 0 | 454 : 453 |
| 2015 | 7 | 7 | 0 | 3 | 4 | 0 | 4 | 3 | 0 | 312 : 380 |
| 2016 | 5 | 9 | 0 | 3 | 4 | 0 | 2 | 5 | 0 | 335 : 560 |
| 2017 | 3 | 11 | 0 | 1 | 6 | 0 | 2 | 5 | 0 | 278 : 489 |
| 2018 | 6 | 8 | 0 | 3 | 4 | 0 | 3 | 4 | 0 | 290 : 373 |
| 2019 | 3 | 10 | 1 | 2 | 4 | 1 | 1 | 6 | 0 | 238 : 423 |
| 2020 | ||||||||||
| 2021 | 6 | 4 | 0 | 4 | 1 | 0 | 2 | 3 | 0 | 289 : 118 |
| 2022 | 8 | 1 | 1 | 4 | 1 | 0 | 4 | 0 | 1 | 303 : 176 |
| 2023 | 3 | 9 | 0 | 2 | 4 | 0 | 1 | 5 | 0 | 169:359 |
| 2024 | 5 | 7 | 0 | 4 | 2 | 0 | 1 | 5 | 0 | 254:273 |
| 2025 | 6 | 6 | 0 | 4 | 2 | 0 | 2 | 4 | 0 | 222:276 |
| Gesamt | 90 | 124 | 4 | 55 | 53 | 1 | 35 | 71 | 3 | 4.626 : 5.741 |
Zuschauer seit dem Wiederaufstieg in die GFL
| Saison | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Spiel 1 | 1.037 | 1.017 | ? | * | 1.562 | 1.834 | 1.043 | 1.547 | 1.157 | 1.100 | 728 | 1.012 | 774 | 812 | 817 | 885 |
| Spiel 2 | 1.129 | 1.293 | 500 | 1.979 | 1.939 | 1.462 | 1.117 | 1.279 | 889 | 524 | 1.081 | 687 | 947 | 1.011 | 1.079 | |
| Spiel 3 | 1.247 | 1.412 | 1.500 | 1.682 | 1.965 | 1.737 | 1.397 | 813 | 1.505 | 711 | 521 | 581 | 731 | 1.078 | 640 | |
| Spiel 4 | 1.497 | 1.698 | 1.100 | 1.638 | 1.756 | 1.414 | 1.148 | 992 | 749 | 673 | 548 | 894 | 372 | 1.005 | 893 | |
| Spiel 5 | 1.354 | 1.083 | 1.500 | 1.917 | 1.748 | 1.083 | 623 | 783 | 1127 | 803 | 746 | 839 | 826 | 1.098 | 1.124 | |
| Spiel 6 | 1.512 | 2.123 | 1.912 | 1.819 | 1.527 | 837 | 822 | 721 | 687 | 519 | 621 | 647 | 1.236 | 937 | ||
| Spiel 7 | 1.746 | 1.898 | 2.074 | 1.492 | 1.017 | 1416 | 1059 | 913 | 564 | 739 | 1.046 | |||||
| Gesamt | 9.522 | 8.626 | 4.600 | 12.588 | 13.135 | 9.758 | 7.686 | 7.262 | 7.150 | 5.039 | 4.991 | 5.135 | 4.335 | 7.291 | 5.558 | |
| Schnitt | 1.360 | 1.438 | 1.150 | 1.798 | 1.876 | 1.394 | 1.098 | 1.037 | 1.021 | 720 | 713 | 734 | 723 | 1.042 | 926 |
Quelle: Offizielle Statistikseite der GFL.[99]
Munich Cowboys II
Zur Saison 2014 gründeten die Cowboys eine 2. Mannschaft um ehemaligen Jugendspielern und Quereinsteigern eine bessere Integration in den Herrenfootball zu ermöglichen.[100] In der Aufbauliga Bayern verloren sie ihre ersten drei Spiele,[101] gewannen jedoch auch die letzten drei, sodass sie mit einer 3-3-Bilanz Zweiter wurden.[102] 2015 wurden sie mit acht Siegen und zwei Niederlagen Meister der Aufbauliga.[103] 2016 traten sie in der Landesliga Bayern Süd an. Mit zwei Siegen aus acht Spielen wurden sie Vorletzter.[104] 2017 gewann die Zweitvertretung sechs ihrer acht Regular-Season-Spiele und konnten sich als zweiter der Südgruppe für die Landesligaplayoffs qualifizieren.[105] Im Halbfinale schlugen sie die Bamberg Phantoms mit 33:27.[106] Mit einem 27:19-Endspielsieg über die Erding Bulls konnte schließlich die Meisterschaft errungen werden[107] und das Team stieg in die Bayernliga Süd auf. Dort konnten sie 2018 mit einer Perfect Season die Playoffs direkt erreichen.[108] Im Halbfinale schlugen sie die Hof Jokers mit 26:6[109] und im Finale die Augsburg Raptors mit 47:26.[110] 2019 konnten sie in ihrer ersten Regionalligasaison sechs von zehn Spielen gewinnen, womit sie Zweiter der Regionalliga Süd-Süd wurden.[111] In der Playoffs der Regionalliga Süd trafen sie im Halbfinale auf die Fursty Razorbacks, die den Cowboys II eine 6:86-Niederlage bescherten.[112]
2021 konnten die Cowboys II zwei ihrer sechs Spiele gewinnen und den fünften von sieben Plätzen belegen.[113] Im Folgejahr gewannen sie sechs von zehn Spielen, womit sie Vierter in der Regionalliga Süd wurden.[114] 2023 konnten die Cowboys II nur zwei Spiele gewinnen und stiegen als Tabellenletzter in die Bayernliga ab.[115] Hier konnten sie sechs ihrer acht regulären Saisonspiele gewinnen und sich als Tabellenführer der Südgruppe für die Playoffs qualifizieren.[116] Hier schlugen sie erst die Bamberg Bucks mit 29:7 im Viertelfinale,[117] bevor sie im Halbfinale die Bad Tölz Capricorns mit 42:11 besiegten.[118] Im Bayernligafinale unterlagen sie jedoch den Augsburg Raptors mit 14:20 und stiegen dadurch nicht auf.[119] In der Bayernliga 2025 gelang den Munich Cowboys II mit 9 Siegen und 0 Niederlagen eine perfekte reguläre Saison.[120] Im Halbfinale bezwang man die Königsbrunn Ants 21:12.[121] Im Finale zu Hause im Dantestadion verlor man mit 8:54 jedoch gegen die Nürnberg Hawks und verpasste so erneut den Aufstieg in die Regionalliga.[122]
Die Heimspiele trägt das Team genau wie die erste Mannschaft im Dantestadion in München aus.
Munich Cowboys Ladies
| Munich Cowboys Ladies | |||
|---|---|---|---|
| Stadt: | München | ||
| Gegründet: | 1995 | ||
| Teamfarben: | Gelb, Schwarz | ||
| Cheftrainer: | Michael Teichmann | ||
| Liga (2025): | German Football League Women 2 | ||
| Aktuelle Uniformen | |||
| |||
| Größte Erfolge | |||
| Deutscher Meister | 2005, 2006 | ||
| Deutscher Vizemeister | 2001, 2002, 2003, 2018 | ||
| Stadion | |||
| Name: | |||
| Eigentümer: | Stadt München | ||
| Kapazität: | 12.000 | ||
| Datenstand | |||
| 16. Mai 2024 | |||
Im Jahr 1995 wechselte die Damenmannschaft des Stadtrivalen München Rangers zu den Cowboys und bildet seitdem die Cowboys Ladies. Im Folgejahr nahmen sie erstmals an der Damenbundesliga teil, in der sie seitdem ununterbrochen spielen. Damit sind die Cowboys Ladies das Team, das am längsten in dieser Liga spielt.
Von 2001 bis 2003 zogen sie drei Mal in Folge in den Ladiesbowl ein, verloren aber jeweils gegen die damaligen Rekordmeister, die Berlin Adler Girls. Nach einem darauffolgenden Jahr ohne Finalteilnahme, gelang ihnen in den Saisons 2005 und 2006 der Gewinn der Meisterschaft. Anschließend schlossen sie die Spielzeiten vor allem durchschnittlich ab und zogen bis einschließlich 2017 nur noch vier Mal in die Play-offs ein. Erst 2018 gelang den Cowboys Ladies erneut die Finalteilnahme, welches sie allerdings gegen die Berlin Kobra Ladies verloren. Nach den zwei aufgrund der Covid-19-Pandemie ausgefallenen Saisons 2020 und 2021, beendeten sie das Ligajahr 2022 erneut nur durchschnittlich mit einer Bilanz von 4:4. In der Saison 2023 belegte man nach einem Sieg in fünf Spielen den letzten Gruppenplatz. Auch wenn man im darauffolgenden Jahr wieder ein Spiel mehr gewinnen konnten, reichte diese Leistung trotzdem nur für den vorletzten Tabellenplatz.
Zur Saison 2025 kam es daher zu zwei wesentlichen Veränderungen bei den Cowboys Ladies. Zum einen wurde sich für den Abstieg in die 2. Bundesliga entschieden und zum anderen wurde eine Spielgemeinschaft mit den Fursty Razorbacks Ladies gegründet.[123]
| Saison | Pl. | S | U | N | TD-Pkt. | Play-offs erreicht bis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1996 | ||||||
| 1997 | ||||||
| 1998 | ||||||
| 1999 | ||||||
| 2000 | ||||||
| 2001 | 1. | 7 | 0 | 1 | 183:27 | Finale: Niederlage vs. Berlin Adler Girls 0:35 |
| 2002 | 1. | 8 | 0 | 0 | 300:13 | Finale: Niederlage vs. Berlin Adler Girls 20:28 |
| 2003 | 1. | 3 | 0 | 1 | 90:33 | Finale: Niederlage vs. Berlin Adler Girls 12:41 |
| 2004 | 2. | 2 | 0 | 2 | 113:61 | HF: Niederlage vs. Hamburg Amazons 6:25 |
| 2005 | 1. | 5 | 0 | 0 | 125:14 | Finale: Sieg vs. Hamburg Amazons 28:0 |
| 2006 | 2. | 6 | 0 | 2 | 282:50 | Finale: Sieg vs. Berlin Kobra Ladies 41:14 |
| 2007 | 4. | 4 | 0 | 6 | 108:106 | – |
| 2008 | 3. | 2 | 0 | 4 | 58:106 | – |
| 2009 | 3. | 3 | 0 | 3 | 75:144 | – |
| 2010 | 3. | 2 | 0 | 4 | 78:107 | – |
| 2011 | 3. | 0 | 0 | 4 | 74:140 | HF: Niederlage vs. Düsseldorf Blades 6:20 |
| 2012 | 4. | 2 | 1 | 5 | 129:138 | – |
| 2013 | 2. | 5 | 0 | 1 | 187:98 | HF: Niederlage vs. Berlin Kobra Ladies 20:23 |
| 2014 | 2. | 3 | 0 | 1 | 77:44 | HF: Niederlage vs. Berlin Kobra Ladies 0:38 |
| 2015 | 3. | 0 | 0 | 6 | 15:172 | – |
| 2016 | 3. | 2 | 0 | 4 | 63:85 | – |
| 2017 | 1. | 5 | 0 | 0 | 217:18 | HF: Niederlage vs. Berlin Kobra Ladies 6:18 |
| 2018 | 1. | 5 | 0 | 1 | 113:31 | Finale: Niederlage vs. Berlin Kobra Ladies 6:26 |
| 2019 | 3. | 2 | 1 | 3 | 82:114 | – |
| 2020 | Saison abgesagt (COVID-19-Pandemie) | |||||
| 2021 | Saison abgesagt (COVID-19-Pandemie) | |||||
| 2022 | 2. | 2 | 0 | 2 | 93:74 | – |
| 2023 | 4. | 1 | 0 | 4 | 162:213 | – |
| 2024 | 6. | 2 | 0 | 4 | 80:117 | – |
| Gesamt | 69 | 2 | 54 | 2.649 : 1.905 | ||
Erfolge
- 2022 Gewinn der bayerischen Jugendmeisterschaft U16
- 2010 Gewinn der bayerischen Jugendmeisterschaft
- 2006 Gewinn der deutschen Meisterschaft im Damen-Football (Ladies Bowl)
- 2006 Gewinn der bayerischen Jugendmeisterschaft
- 2005 Gewinn der deutschen Meisterschaft im Damen-Football (Ladies Bowl)
- 1993 Gewinn der deutschen Meisterschaft Herren-Football (German Bowl)
Teams der Munich Cowboys
- Munich Cowboys Seniors – Herren Football
- Munich Cowboys II – 2. Herren Football
- Munich Cowboys Ladies – Damen Tackle Football
- Munich Cowboys Juniors – Junior Tackle Football U19, U16, U13
- Munich Cowboys Flag – Junior Flag Football U16, U13, U11, U9
- Munich Cowboys Cheerleader – ALL-Girl Team