Musikbund von Ober- und Niederbayern

1953 von Heinz Kemenater From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Musikbund von Ober- und Niederbayern (MON) ist ein 1953 von Heinz Kemenater und Ludwig Dennerlein gegründeter Verband zur Organisation ober- und niederbayerischer Musikkapellen. Der ursprünglich als Oberbayerischer Musikbund gegründete Verein wurde am 9. März 1958 mit dem Beitritt Niederbayerns in Musikbund von Ober- und Niederbayern e. V. umbenannt.[1]

Gründung14. März 1953
SitzMünchen, Deutschland
ZweckPflege der Blasmusikkultur; Erhaltung, Pflege und Förderung von Volksbildung, Brauchtum und regionaler Kultur inkl. bodenständiger Trachten; Gewinnung der Jugend für die musikalische Bildung; Erwachsenenbildung; Völkerverständigung
Schnelle Fakten Musikbund von Ober- und Niederbayern (MON), Rechtsform ...
Musikbund von Ober- und Niederbayern
(MON)
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Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 14. März 1953
Sitz München, Deutschland
Zweck Pflege der Blasmusikkultur; Erhaltung, Pflege und Förderung von Volksbildung, Brauchtum und regionaler Kultur inkl. bodenständiger Trachten; Gewinnung der Jugend für die musikalische Bildung; Erwachsenenbildung; Völkerverständigung
Aktionsraum Ober- und Niederbayern
Vorsitz Josef Niedermaier
Geschäftsführung Friederike Steinberger
Mitglieder über 50.000
Website www.mon.bayern
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Derzeit sind 690 Musikvereine, -kapellen, -schulen, Blasorchester, Jugendkapellen, Spielleute- und Fanfarenzüge und sonstige Musikgruppen mit über 24.700 aktiven Musikern auf dem Gebiet der Regierungsbezirke Oberbayern und Niederbayern im MON organisiert (Stand 2018).[2]

Der MON ist Mitglied im Bayerischen Blasmusikverband und darüber hinaus im Bayerischen Musikrat.

Bezirksverbände

Der Musikbund von Ober- und Niederbayern gliedert sich in 13 Bezirksverbände:[3]

  1. Amper
  2. Bayerwald
  3. Chiem-Rupertigau
  4. Donau-Wald
  5. Inn-Chiemgau
  6. Inn-Salzach
  7. Isar-Mangfall
  8. Isar-Vils-Rott
  9. Lech-Ammersee
  10. Mittelbayern
  11. München
  12. Oberland
  13. Werdenfels

Regelmäßig finden in jedem der Bezirke Bezirksmusikfeste und Wertungsspiele statt. Als Veranstalter treten hier meist Blaskapellen oder deren Förderverein auf, welche im laufenden Jahr ein Gründungsjubiläum begehen.

Weiterbildung

Der MON widmet sich in großem Umfang der Fortbildung seiner Mitgliedergruppen. Im Leistungskatalog sind enthalten:

Sinfonisches Blasorchester

Der MON unterhält seit 2000 ein eigenes sinfonisches Blasorchester, in dem musikalische Nachwuchsarbeit des MON betrieben wird und ein Bewusstsein für die Sinfonik in der Blasmusik geschaffen werden soll.[4] Dirigent und Künstlerischer Leiter ist seit 2016 Alejandro Vila.[5]

Bläserakademie „advanced“

Eine Besonderheit des MON ist die Bläserakademie „advanced“, in der ambitionierte und talentierte junge Musiker eine kontinuierliche Ausbildung bei Top-Dozenten aus den Reihen der Münchner Philharmoniker oder des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks erhalten.[6] Diese erhielt 2017 den Bayerischen Staatspreis für Musik in der Kategorie „Laienmusizieren“.

Ehrenmitglieder

Der MON hat seit seiner Gründung 1953 folgenden Personen die Ehrenmitgliedschaft verliehen:[7]

Weitere Informationen Name, Ernennung ...
NameErnennungAnmerkung
Linus Fecker
Manfred Fischer1999[8]Ehrenpräsident
Karl-Heinz Franke2001[9]
Thomas Goppel2013[10]Ehrenpräsident
Heinz Kemenater1956[8]
Max Kriesmair sen.Ehrenpräsident[8]
Michael Kummer2013[11]
Franz MeyerEhrenpräsident
Andreas Samböck2013[12]
Peter Spanier
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Einzelnachweise

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