München leuchtet

Ehrung der Landeshauptstadt München From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Medaille München leuchtet (eigentlich München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens) ist eine offizielle Ehrung für besondere Verdienste um München, verliehen durch die bayerische Landeshauptstadt München vertreten durch den Oberbürgermeister.

Persönliche Urkunde für die Geehrten, unterzeichnet vom Obergürgermeister
Vorderseite mit Moriskentänzer von Erasmus Grasser und der Inschrift „LANDESHAUPTSTADT MUENCHEN“ am Rand
Rückseite der Medaille mit Inschrift und altem Rathaus sowie Mariensäule

Herkunft des Begriffs München leuchtet

Die Medaille wird seit 1961 in Gold, Silber oder Bronze an Persönlichkeiten, Politiker, ehrenamtliche Helfer und andere besonders verdiente Münchnerinnen und Münchener verliehen.

Der Name der Medaille geht auf Thomas Manns Novelle Gladius Dei zurück. In ihr kommt der Satz München leuchtete. im Kontext einer ironischen Auseinandersetzung mit der Kunststadt München vor. Der Ausspruch München leuchtet dagegen, der mittlerweile auch in Reportagen und in der Werbung verwendet wird, bringt – ohne ironischen Unterton – Stolz auf die Stadt München zum Ausdruck.

Ehrung für Persönlichkeiten

Die Ehrung bekommen jene Persönlichkeiten, die sich besonders um die Landeshauptstadt München verdient gemacht haben. Die Medaille kann in Bronze, Silber und Gold verliehen werden. Die Entscheidung, wer welche Medaille bekommen soll, trifft der Oberbürgermeister zusammen mit dem Ältestenrat.

Geehrt werden auch ehrenamtliche und berufsmäßige Stadtratsmitglieder, Vorsitzende und Mitglieder der 25 Bezirksausschüsse in München, des Seniorenbeirats und des Ausländerbeirats sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, Schulweghelfer und Vorsitzende der Berufsschulbeiräte, der Elternbeiräte an Volks- und Sonderschulen, Realschulen und Gymnasien. Sie erhalten die Medaille nach einer festgelegten Anzahl von Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit bzw. Dienstjahren und Art der Tätigkeit in Bronze, Silber oder Gold[1].

Urkunde-Medaille-Anstecknadel

Die Geehrten erhalten eine Urkunde, die vom Oberbürgermeister unterzeichnet ist, die Medaille in Gold, Silber oder Bronze und eine dazu passende Anstecknadel für das Revers. Das vorderseitige Motiv der Medaille ist modelliert vom Bildhauer Eberhard Luttner. Der Erstentwurf geht auf das Jahr 1960 zurück. Die Medaille zeigt einen Moriskentänzer von Erasmus Grasser mit der Inschrift „LANDESHAUPTSTADT MUENCHEN“ am Rand. Der Morikentänzer in Tanzhaltung hält in der linken Hand eine Tafel mit dem großen Stadtwappen. Das große Stadtwappen zeigt ein offenes Stadttor zwischen zwei Zinnentürmen und einem Löwen auf der Brüstung sowie im Tor den Mönch des kleinen Stadtwappens. Auf der Rückseite der Medaille steht die Inschrift „MUENCHEN LEUCHTET – DEN FREUNDINNEN UND FREUNDEN MUENCHENS“. Dort ist das Alte Rathaus der Stadt und die Mariensäule auf dem Marienplatz zu sehen.

Die Medaille misst 50 Millimeter im Durchmesser, die runde Anstecknadel hat 17 Millimetern Durchmesser, die als Motiv einen Moriskentänzer zeigt. Medaille und Anstecker werden in einer kleinen roten Schatulle mit großem Stadtwappen mit rotem Samt Innenteil überreicht.

Preisträger

Commons: München leuchtet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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