M’Clure Strait
Meerenge in Kanada
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Die M’Clure Strait oder McClure Strait (deutsch „McClure-Straße“) ist eine Meerenge im kanadisch-arktischen Archipel.
| M’Clure Strait – McClure Strait | |
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| Verbindet Gewässer | Viscount-Melville-Sund |
| mit Gewässer | Beaufortsee |
| Trennt Landmasse | Banksinsel |
| von Landmasse | Melville-Insel, Prinz-Patrick-Insel, Eglinton Island |
| Daten | |
| Geographische Lage | 74° 50′ N, 118° 5′ W |
| Länge | 300 km |
| Geringste Breite | 75 km |
Lage
Die M’Clure Strait bildet den westlichsten Teil des Parry Channels und verbindet den Viscount-Melville-Sund im Osten mit der Beaufortsee im Westen. Sie trennt dabei die Banksinsel im Süden von der Inselgruppe der Königin-Elisabeth-Inseln mit der Melville-Insel, der Prinz-Patrick-Insel sowie Eglinton Island im Norden.[1] An der schmalsten Stelle hat die M’Clure Strait eine Breite von etwa 75 Kilometern.
Die Meerenge ist benannt nach dem Briten Robert McClure, der die Nordwestpassage entdeckte. Die M’Clure Strait ist in der Regel auch im Sommer von Packeis bedeckt. Erst im August 1954 wurde sie von einem Schiff, dem Eisbrecher USCGC Northwind, durchfahren.[1] Als mögliche Folge der globalen Erwärmung war die M’Clure Strait 2007 erstmals seit Beginn der Satellitenbeobachtung vor 30 Jahren völlig eisfrei.[2]

