NBank

Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen From Wikipedia, the free encyclopedia

Die NBank ist die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen mit Sitz in Hannover. Am 1. Januar 2004 hat sie ihr operatives Geschäft aufgenommen. Als Anstalt öffentlichen Rechts gehört die NBank zu 100 Prozent zum Land Niedersachsen.

StaatDeutschland Deutschland
Gründung1. Januar 2004
Schnelle Fakten Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank), Staat ...
  Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
Staat Deutschland Deutschland
Sitz Hannover, Deutschland Deutschland
Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts
Gründung 1. Januar 2004
Website www.nbank.de
Geschäftsdaten 2024[1]
Bilanzsumme 5,87 Mrd. EUR (nach HGB)
Mitarbeiter 846
Geschäftsstellen 5
Leitung
Verwaltungsrat Matthias Wunderling-Weilbier (Vorsitzender)
Vorstand Michael Kiesewetter (Vorsitzender)

Sonja Schwarz (Mitglied des Vorstandes)

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Zentrale in Hannover

Die Geschäftstätigkeit der NBank ist einerseits durch ihren Förderauftrag, andererseits durch ihre Eigenschaft als Bank geprägt. In Niedersachsen ist die NBank für die Beratung und Bewilligung der Förderprogramme aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln zuständig. Zum Aufgabenbereich zählen als Landesförderinstitut die Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Wohnraum- und Infrastrukturförderung. Die NBank vergibt Kredite und Zuschüsse an Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Mittelstand, Existenzgründende und Selbständige. Zur flächendeckenden Beratung verfügt die NBank neben ihrer Zentrale in Hannover über Geschäftsstellen in Braunschweig, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück.

In weiteren Geschäftsbereichen dokumentiert sie die Preisentwicklung am niedersächsischen Wohnungs- und Grundstücksmarkt, nimmt an EU – Verbundprojekten zur Nutzung von Energieressourcen teil und vermittelt Kontakte in Wissenschaft und Unternehmen in der EU (EEN Niedersachsen). Sie stellt das Dach für die NBank Capital Beteiligungsgesellschaft mbH für kleine und mittlere Unternehmen sowie die NCapital – Plattform für Beteiligungskapital zur Wagniskapitalbeschaffung in größeren Beträgen.

Gremien und Organe

Der Vorstand der NBank besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden Michael Kiesewetter[2][3] sowie dem Vorstandsmitglied Sonja Schwarz, die seit dem 1. März 2024 dem Vorstand angehört.[4][5][6]

Der Verwaltungsrat besteht aus acht Mitgliedern. Vorsitzender ist Matthias Wunderling-Weilbier, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen. Er übernahm den Vorsitz 2025 von Frank Doods.[7] Zu den Mitgliedern gehören unter anderem die Staatssekretäre Sabine Tegtmeyer-Dette, Christine Arbogast, Anka Dobslaw und Joachim Schachtner sowie die niedersächsische Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung Melanie Walter.[8][9] Die Beschäftigten der NBank werden im Verwaltungsrat durch René Fateiger und Kai Staszewski vertreten.[10]

Der Beirat besteht aus 26 Mitgliedern. Die Beiratsmitglieder sind in der Regel von Kammern sowie Wirtschafts-, Sozial-, Kommunal-, Banken- und Wohnungsverbänden entsandt. Vorsitzende des Beirats ist seit 2024 Hildegard Sander, Hauptgeschäftsführerin der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (LHN). Sie löste Volker Müller ab, der den Beirat seit seiner Gründung geführt hatte.[11][12]

Einzelnachweise

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