New York Jets

American-Football-Team der National Football League (NFL) aus East Rutherford, New Jersey From Wikipedia, the free encyclopedia

Die New York Jets sind eine American-Football-Mannschaft der National Football League (NFL) und spielen dort in der Eastern Division der American Football Conference (AFC). Die Jets haben ihren Sitz in Florham Park, New Jersey. Die Heimspiele werden im MetLife Stadium in East Rutherford ausgetragen, das mit einem anderen Team, den New York Giants, geteilt wird. Von 1984 bis 2010 wurden die Heimspiele der Jets im Giants Stadium ausgetragen.

Schnelle Fakten Gegründet 1959 Spielen in East Rutherford,, Liga ...
New York Jets
Gegründet 1959
Spielen in East Rutherford, New Jersey
Liga

American Football League (1960–1969)

  • Eastern Division (1960–1969)

National Football League (1970–heute)

Aktuelle Uniformen
TeamfarbenGrün, weiß, schwarz
  
Personal
Besitzer Christopher Johnson
Woody Johnson
General Manager Joe Douglas
Head Coach Aaron Glenn
Teamgeschichte
  • New York Titans (1958–1962)
  • New York Jets (1963–heute)
Spitznamen
Gang Green
Erfolge
NFL-Meister (1)†
  • AFL-NFL-World-Championship-Game-Sieger (1)
    1968 (III)
Conference-Sieger (0)
Division-Sieger (4)
  • AFL East: 1968, 1969
  • AFC East: 1998, 2002
Play-off-Teilnahmen (14)
Stadien
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Geschichte

Das Team wurde 1959 als Titans of New York gegründet und war damit eines der Gründungsmitglieder der American Football League (AFL). Die ersten Heimspiele wurden im Polo Grounds Stadion ausgetragen. Infolge eines Besitzerwechsels 1963 wurde der Teamname in New York Jets geändert und die Spiele im Shea Stadium ausgetragen. Erster Star der Jets war Quarterback Joe Namath, der auch Protagonist im berühmten „Heidi Game“ (32:43 gegen die Oakland Raiders) war, in dem die NBC 1968 die Spielübertragung beim Stand von 32:29 abbrach und den Kinderfilm Heidi kehrt heim zeigte, sodass das TV-Publikum die beiden Last-Minute-Touchdowns der Raiders verpasste. Unfreiwillig sorgten die Jets dafür, dass seitdem alle Footballübertragungen in voller Länge ausgestrahlt werden.[1] Namath führte die Jets zu ihrem ersten und bisher einzigen Super-Bowl-Titel. Nachdem er vor versammelter Presse „garantiert“ hatte, dass die Jets die favorisierten Baltimore Colts besiegen würden, gewannen sie im Super Bowl III tatsächlich mit 16:7. Dies gilt als eine der größten Sensationen der NFL-Geschichte und Namaths „Garantie“ als eines der bekanntesten Zitate.[2]

Durch die Vereinigung von NFL und AFL 1970 wurde das Team Mitglied der NFL. Als Namath verletzungsbedingt abbaute, versanken die Jets im Mittelmaß, bis das Team in den 1980er-Jahren eine starke Defensive Line aufbaute. Die Linemen Mark Gastineau, Joe Klecko, Marty Lyons und Abdul Salaam erzielten so viele Quarterback Sacks, dass sie in Anlehnung an die berühmte New York Stock Exchange die „New York Sack Exchange“ genannt wurden. Trotzdem gelang es nie, in den Super Bowl einzuziehen. In den 1990er-Jahren wurden die Jets von vielen Fehlgriffen geplagt: Man hielt lange an Coach Rich Kotite fest, obwohl er in zwei Jahren gerade einmal vier Siege einfuhr, während andere Coaches wie Pete Carroll (später Sieger des Super Bowl XLVIII) nie eine echte Chance bekamen, und draftete mit mäßigem Erfolg. Gekrönt wurde diese Negativserie der Jets in der Saison 1996; als man die Regular Season mit einer Bilanz von einem Sieg und 15 Niederlagen abschloss. In den Play-offs 2004 gegen die Pittsburgh Steelers verschoss Jets-Kicker Doug Brien zwei späte Field-Goal-Versuche, von denen beide das Spiel zu Gunsten der Jets entschieden hätten. Am Ende unterlag man mit 17:20. Unter Coach Rex Ryan lebten die Jets ein weiteres Mal auf, angetrieben von einer starken Verteidigung um die Cornerbacks Darrelle Revis und Antonio Cromartie, Linemen Muhammad Wilkerson und D’Brickashaw Ferguson, die die Offense um Center Nick Mangold, Runningback LaDainian Tomlinson und Quarterback Mark Sanchez entlasteten. Trotzdem kam man nicht in den Super Bowl. Seit 2010 sind die Jets nicht mehr in den Play-offs vertreten gewesen.

Fankultur

Der Spitzname für die Jets ist Gang Green, eine Anspielung auf die grünen Jets-Trikots sowie ein Wortspiel mit der Krankheit Gangräne, die die „Todesgefahr“ ausdrückt, die die Jets für ihre Gegner darstellen. Die größten Rivalen der Jets sind die New England Patriots, insbesondere seitdem Patriots-Coach Bill Belichick 1999 die Jets verließ und für die Patriots sechs Super-Bowl-Titel holte. Zu einem geringeren Maße bestehen Antipathien gegen die Miami Dolphins, vor allem seit ihr Quarterback Dan Marino 1994 kurz vor Schluss so tat, als würde er den Ball spiken, um die Uhr anzuhalten, aber dann den entscheidenden Touchdown zu Mark Ingram warf.[3] Weitere Rivalitäten bestehen mit den Lokalrivalen Buffalo Bills und New York Giants.

Trainer (Head Coaches)

Weitere Informationen #, Name ...
# Name Zeitraum Regular Season Play-offs Erfolge/Auszeichnungen Referenz
SpieleSNUEGewonnen%SpieleSN
New York Titans
1 Sammy Baugh 1960–1961 2814140.500 [4]
2 Bulldog Turner* 1962 14590.357 [5]
New York Jets
3 Weeb Ewbank 1963–1973 15471776.481321 Super Bowl III [6]
4 Charley Winner 1974–1975 239140.391 [7]
5 Ken Shipp* 1 1975 5140.200 [8]
6 Lou Holtz* 1976 133100.214 [9]
7 Mike Holovak 2 1976 1010.000 [10]
8 Walt Michaels* 1977–1982 8739471.454422 Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (1978)
UPI NFL Trainer des Jahres (1978)
[11]
9 Joe Walton* 1983–1989 11153571.482312 [12]
10 Bruce Coslet 1990–1993 6426380.406101 [13]
11 Pete Carroll 1994 166100.378 [14]
12 Rich Kotite 1995–1996 324280.125 [15]
13 Bill Parcells 1997–1999 4829190.604211 [16]
14 Al Groh* 2000 19970.563 [17]
15 Herman Edwards 2001–2005 8039410.488523 [18]
16 Eric Mangini 2006–2008 4823250.479101 [19]
17 Rex Ryan 2009–2014 9646500.479642 [20]
18 Todd Bowles 2015–2018 6424400.375 [21]
19 Adam Gase 2019–2020 329230.281 [22]
20 Robert Saleh* 2021–2024 5620360.357 [23]
21 Jeff Ulbrich* 3 2024 12390.250 [24]
22 Aaron Glenn* 2025– 173140.176 [25]
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1 
Ken Shipp war in der Saison 1975 für fünf Spiele Interimstrainer.
2 
Holovak war für das letzte Spiel der Saison 1976 Headcoach der Mannschaft, nachdem Lou Holtz gekündigt hatte.
3 
Ulbrich wurde in der Saison 2024 nach der Entlassung von Robert Saleh Interimstrainer.
# Reihenfolge der Trainer
Spiele Spiele als Trainer
S Siege
N Niederlagen
UE Unentschieden
Gewonnen% Siegquote
* Ausschließlich bei den Titans/Jets als Head Coach aktiv

Spieler

Aktueller Kader

Weitere Informationen Kader der ...
Kader der New York Jets

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

  • 89 Jeremy Ruckert
  • 84 Stone Smartt
  • 86 Jelani Woods

Offensive Linemen

  • 74 Olu Fashanu T
  • 77 Marquis Hayes G
  • 60 Kohl Levao G
  • 70 Armand Membou T
  • 61 Max Mitchell T
  • 71 Josh Myers C
  • 79 Chukwuma Okorafor T
  • 76 John Simpson G
  • 66 Joe Tippmann C

Defensive Linemen

  • 91 Jowon Briggs DT
  • 72 Micheal Clemons DE
  • 57 Kingsley Jonathan DE
  • 55 Braiden McGregor DE
  • 69 Payton Page DT
  • 97 Harrison Phillips DT
  • 99 Khalen Saunders DT
  • 58 Mazi Smith DT
  • 95 Eric Watts DE

Linebacker

Defensive Backs

  • 30 Tre Brown CB
  • 35 Dean Clark SS
  • 33 Jordan Clark CB
  • 25 Jarius Monroe FS
  • 27 Malachi Moore FS
  • 17 Chris Smith II FS
  • 46 Keidron Smith FS
  • 21 Brandon Stephens CB
  • 37 Qwan’tez Stiggers CB
  • 36 Ja’Sir Taylor CB

Special Teams

Reserve List

Practice Squad

  • 10 Raheem Blackshear RB
  • 54 Paschal Ekeji DE
  • 50 Liam Fornadel G
  • 38 Trenton Irwin WR
  • 48 Jaylen Mahoney SS
  • 92 Ochaun Mathis OLB
  • 96 Fatorma Mulbah DT
  • 87 Nick Muse TE
  • 40 Nik Needham CB
  • 81 Jamaal Pritchett WR
  • 36 Keilan Robinson RB (verletzt)
  • 49 Jackson Sirmon MLB
  • 64 Leander Wiegand T (IPP/verletzt)
  • 39 Samuel Womack CB

Rookies in kursiver Schrift

Roster Stand: 5. Januar 2026
Depth ChartTransaktionen
53 Aktive, 21 Inaktive, 12 (+2 verletzt) Practice Squad

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Weitere Informationen Abkürzungen der Spieler-Positionen im American Football, Offense ...
Abkürzungen der Spieler-Positionen im American Football 
Offense QB – Quarterback | RB – Runningback | FB – Fullback | TE – Tight End | E/WR – Wide Receiver | T – Tackle | G – Guard | C – Center
Defense DT – Defensive Tackle | DE – Defensive End | NT – Nose Tackle | LB – Linebacker | ILB – Inside Linebacker | MLB – Middle Linebacker | OLB – Outside Linebacker | CB – Cornerback | NB – Nickelback | FS – Free Safety | SS – Strong Safety
Special Teams K – Kicker | P – Punter | KS – Kicking Specialist | KOS – Kickoff Specialist | LS – Long Snapper | RS – Return Specialist | KOR/KR – Kick Returner | PR – Punt Returner | PP – Punt Protector
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Mitglieder in der Pro Football Hall of Fame

Weitere Informationen Trikotnummer, Name ...
Trikotnummer Name Position Für die Jets Aktiv Jahr der Aufnahme
Sammy BaughHead Coach1960–19611963
Weeb EwbankHead Coach1963–19731978
12Joe NamathQB1965–19761985
13Don MaynardWR1960–19721987
44John RigginsRB1971–19751992
42Ronnie LottDB1993–19942000
81Art MonkWR19942008
28Curtis MartinRB1998–20052012
Bill ParcellsHead Coach
GM
1997–1999
1997–2000
2013
Ron WolfFunktionär1990–19912015
4Brett FavreQB20082016
99Jason TaylorLB20102017
21LaDainian TomlinsonRB2010–20112017
68Kevin MawaeC1998–20052019
24, 22Ty LawCB2005, 20082019
22Ed ReedS20132019
27Steve AtwaterS19992021 1
75Winston HillT1963–19762021 1
66Alan FanecaG2008–20092021
73Joe KleckoDefensive Tackle1977–19872023
24Darrelle RevisCornerback2015–20162023
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1 
Atwater und Hill wurden schon 2020 in die Hall of Fame gewählt, aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie fand die Aufnahme aber erst 2021 statt.

Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

Weitere Informationen Nummer, Name ...
Nummer Name Position Jahre gespielt
12 Joe Namath Quarterback 1965–1976
13 Don Maynard Wide Receiver 1960–1972
28 Curtis Martin Runningback 1998–2005
73 Joe Klecko Defensive Tackle 1977–1987
90 Dennis Byrd Defensive End 1989–1992
Jacket Weeb Ewbank Head Coach 1963–1973
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Ring of Honor

Die Jets ehren verdiente Spieler, Trainer und Funktionäre auf dem Ring of Honor.

Bilanzen und Rekorde

New York Jets/Zahlen und Rekorde stellt wichtige Rekorde bei den Jets, die Saisonbilanzen und die Erstrunden Draft-Picks seit 1960 dar.

Einzelnachweise

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