Nadia Pantel
deutsch-französische Journalistin und Autorin
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Nadia Pantel (* 1982 in Hamburg) ist eine deutsch-französische Journalistin und Autorin.[1][2][3] Sie wohnt in Hamburg.[4]
Leben
Nadia Pantel studierte Neuere und Neueste Geschichte sowie Germanistik in Freiburg im Breisgau und Krakau. Für ihre journalistische Ausbildung ging sie nach Berlin. Sie absolvierte ein Volontariat bei der Süddeutschen Zeitung.[1][5][6]
Von 2018 bis 2022 war sie als Korrespondentin für die Süddeutsche Zeitung in Frankreich tätig, lebte in Paris und bereiste das ganze Land. In dieser Zeit schrieb sie eine wöchentliche Kolumne über ihren Pariser Alltag, die den Titel La Boum trug.[7] Seit 2022 ist sie Reporterin im Auslandsressort des Spiegels und schreibt weiterhin über Frankreich sowie zusätzlich über Mittel- und Osteuropa.[8]
In ihrem im Mai 2025 erschienenen Buch „Das Camembert-Diagramm“ zeichnet sie ein aus den französischen Essensgewohnheiten abgeleitetes Porträt des heutigen Frankreichs.[9] Das Buch behandelt beispielsweise folgende Themen:
- Baguette und Zentralismus
- French Tacos und die Banlieues
- Camembert und Krise
- Pain au chocolat und Kindererziehung
- Wurst und Widerstand
Preise und Auszeichnungen
- 2021: Deutscher Reporter:innenpreis für ihre Beteiligung an der Investigation im Rahmen des Pegasus-Projektes[10]
- 2023: Deutsch-Französischer Journalistenpreis in der Kategorie Newsformate für den Artikel „Wer’s glaubt“ in der Süddeutschen Zeitung[11]
- 2023: Herbert-Riehl-Heyse-Preis der Süddeutschen Zeitung für den Essay „Können Sie Odessa, Bukarest und Sofia von Nord nach Süd sortieren?“[12][6]
Veröffentlichungen
- 2025: Das Camembert-Diagramm, Rowohlt Verlag, Berlin, ISBN 978-3-7371-0218-6[9]