Naikaku Jōhō Chōsashitsu

japanischer Nachrichtendienstt From Wikipedia, the free encyclopedia

Naikaku Jōhō Chōsa Shitsu (jap. 内閣情報調査室, dt. etwa: „Kabinetts-Nachrichten- und -Untersuchungsbüro“, engl. Cabinet Intelligence and Research Office), kurz: Naichō (内調, engl. CIRO) ist ein Nachrichtendienst Japans. Es wird kritisiert, er verwende die meiste seiner Energie auf die Übersetzung ausländischer Publikationen und spioniere japanische Bürger im eigenen Land aus.[1]

Die Zentrale des Naicho befindet sich obersten Stock des Kabinettssekretariat

Spionageskandal

Am 17. Januar 2008 wurde ein Naichō-Beamter wegen Spionage für Russland angeklagt.[2]

Organisation

Ein Vorläufer wurde 1952 im Premierministeramt gegründet. 1957 erfolgte dann die Einrichtung des Naikaku Chōsashitsu (内閣調査室, „Kabinetts-Untersuchungsbüro“) als nachgeordnete Behörde des Kabinettssekretariats. 1986 erhielt es seinen heutigen Namen.[3]

Das Naichō hat etwa 170 Mitarbeiter.[4] Dabei ist jedoch ein Großteil von anderen Ministerien und Behörden ausgeliehen.[5] Die Mehrheit des Personals ist von der Nationalen Polizeibehörde. Der Leiter ist seit April 2010 Shin’ichi Uematsu (植松 信一) (Stand: Februar 2011).[6]

Siehe auch

Einzelnachweise

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