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Natriumdimethyldithiocarbamat

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Natriumdimethyldithiocarbamat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbamate und das Natriumsalz der N,N-Dimethyldithiocarbaminsäure.[S 2]

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Natriumdimethyldithiocarbamat
Allgemeines
Name Natriumdimethyldithiocarbamat
Summenformel C3H6NNaS2
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 204-876-7
ECHA-InfoCard 100.004.434
PubChem 560256
ChemSpider 29128
Wikidata Q27266473
Eigenschaften
Molare Masse 143,19 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

1,4 g·cm−3[2]

Löslichkeit

löslich in Wasser[1] (374 g·l−1 bei 20 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302​‐​370​‐​373​‐​341​‐​410
P: 273​‐​260​‐​201​‐​280​‐​391​‐​308+311[1]
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
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Gewinnung und Darstellung

Natriumdimethyldithiocarbamat kann durch Reaktion von Schwefelkohlenstoff mit Dimethylamin und Natriumhydroxid in Ethanol gewonnen werden.[3]

Eigenschaften

Natriumdimethyldithiocarbamat ist ein weißes bis fast weißes, kristalles Pulver, das löslich in Wasser ist.[1] Es kommt vor allem als Dihydrat vor, welches bei 115 °C Kristallwasser abgibt und sich in das Hemihydrat umwandelt, welches sich bei weiterer Erhitzung zersetzt.[4] Das Dihydrat besitzt eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe P21/a (Raumgruppen-Nr. 14, Stellung 3)Vorlage:Raumgruppe/14.3.[3]

Verwendung

Natriumdimethyldithiocarbamat wird als Zwischenprodukt zur Herstellung anderer chemischer Verbindungen, sowie als Pestizid, Fungizid, Algizid und Korrosionsschutzmittel verwendet.[5] Es wird auch als Koagulationsmittel, Vulkanisiermittel und Chelatbildner eingesetzt.[6][7]

Regulierung

Über den Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986 besteht in Kalifornien seit 30. März 1999 eine Kennzeichnungspflicht für Produkte, die Natriumdimethyldithiocarbamat enthalten.[8]

Einzelnachweise

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