Natriumtrifluoracetat

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Natriumtrifluoracetat ist eine chemische Verbindung des aus der Gruppe der Trifluoracetate.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Natriumtrifluoracetat
Allgemeines
Name Natriumtrifluoracetat
Andere Namen
  • NaTFA
  • Trifluoressigsäure-Natriumsalz
Summenformel C2F3NaO2
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 2923-18-4
EG-Nummer 220-879-6
ECHA-InfoCard 100.018.982
PubChem 517019
ChemSpider 68703
Wikidata Q25474224
Eigenschaften
Molare Masse 136,01 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

1,49 g·cm−3 [1]

Schmelzpunkt

205–207 °C (Zersetzung)[1][2]

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 314332412
P: 260273280303+361+353304+340+310305+351+338[1]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
Schließen

Natriumtrifluoracetat

Gewinnung und Darstellung

Natriumtrifluoracetat kann durch Reaktion von Trifluoressigsäure mit einer Natriumcarbonatlösung gewonnen werden.[5]

Die Verbindung kann auch durch Elektrolyse von wässrigen Fluorwasserstofflösungen von Essigsäure oder durch Oxidation von F3CCCl=CCl2 mit Natriumhypochlorit (+ 5 % Kaliumpermanganat) in Gegenwart von Natriumhydroxid dargestellt werden.[6][7]

Eigenschaften

Natriumtrifluoracetat ist ein weißes Pulver,[1] das löslich in Wasser ist.[3]

Verwendung

Natriumtrifluoracetat wird als Trifluormethylierungsmittel für Verbindungen wie aromatische Halogenide, Aldehyde und Ketone sowie perfluoralkylaromatische Verbindungen verwendet.[1][6]

Die Verbindung ist ein idealer Ausgangsstoff für die Herstellung von Trifluoracetylhalogeniden durch Einwirkung von Phosphoroxy- und Thiodifluoridhalogeniden. Trifluoracetatderivate verschiedener organischer Verbindungen, die durch Einwirkung von Natriumtrifluoracetat auf organischer Verbindungen entstehen, können als Zwischenprodukte in vielen organischen Reaktionen fungieren.[4]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI