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Naturschutzgebiet Schulerloch

Naturschutzgebiet in Bayern, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Schulerloch ist ein Naturschutzgebiet in Essing im niederbayerischen Landkreis Kelheim in Bayern.

Schnelle Fakten
NSG Schulerloch

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Naturschutzgebiet Schulerloch

Naturschutzgebiet Schulerloch

Lage Essing, Landkreis Kelheim, Bayern
Fläche 12,67 ha
Kennung NSG-00087.01
WDPA-ID 82557
Geographische Lage 48° 56′ N, 11° 49′ O
Naturschutzgebiet Schulerloch (Bayern)
Naturschutzgebiet Schulerloch (Bayern)
Einrichtungsdatum 1968
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Lage

Das Naturschutzgebiet (NSG) befindet sich etwa 2,4 Kilometer östlich von Essing.[1] Es ist Bestandteil des Naturpark Altmühltal, des Landschaftsschutzgebietes Schutzzone im Naturpark Altmühltal[2] des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Trockenhänge im unteren Altmühltal mit Laaberleiten und Galgental[3][4] und des EU-Vogelschutzgebietes-Gebiets Felsen und Hangwälder im Altmühl-, Naab-, Laber- und Donautal.[5][6]

Beschreibung

Das etwa 13 ha große Areal ist ein Steppenheidewald mit Kalk-Buchenwald sowie einigen Felsen mit Karsthöhlen. Namensgebend für das NSG ist die Schauhöhle Schulerloch. Die Felszinnen entlang der Altmühl sind Riffbildungen des warmen Jura-Meeres, das sich hier vor 150 Millionen Jahren ausbreitete. Die Felsen sind hier oft von Hohlräumen durchsetzt. Das Schulerloch kann während der warmen Jahreszeit besucht werden. Die Höhle ist vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als wertvolles Geotop Tropfsteinhöhle Schulerloch (Schauhöhle) (273H001)[7] ausgewiesen. Im Winter ist die Höhle ein wichtiger Überwinterungsplatz für bedrohte Fledermausarten verschlossen. In der Nähe der Schauhöhle befindet sich auch das nicht zugängliche Kleine Schulerloch.

Auf dem sonnseitigen Altmühl-Einhang wächst ein geschlossener Kalk-Buchenwald. An den felsigen Stellen befindet sich der einzigartige, schüttere Waldtyp Steppenheidewald. Zu finden ist hier u. a. der Aschwurz.[8]

Das Naturschutzgebiet wurde am 1. Februar 1968 erstmals und am 24. November 1976, 9. Juni 1988 22. Juli 1992 mit geänderter Verordnung ausgewiesen.[9]

Siehe auch

Bildergalerie

Einzelnachweise

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