Nes (Ameland)

Ortschaft auf der niederländischen Insel Ameland From Wikipedia, the free encyclopedia

Nes ist ein Dorf auf der westfriesischen, niederländischen Insel Ameland.

Schnelle Fakten
Nes
Staat Niederlande Niederlande
Provinz  Fryslân
Gemeinde Flagge der Gemeinde Ameland Ameland
Fläche
 – Land
 – Wasser
8,53 km²
8,4 km²
0,13 km²
Einwohner 1.290 (1. Jan. 2024[1])
Koordinaten 53° 27′ N,  46′ O
Vorwahl 0519
Postleitzahlen 9162–9164
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte
Luftbild Nes1 = Historischer Ortskern mit freistehendem Dorfturm  2 = Campingplatz Duinoord  3 = Mühle „De Phenix“  4 = Naherholungsgebiet „De Vleyen“
Luftbild Nes
1 = Historischer Ortskern mit freistehendem Dorfturm
2 = Campingplatz Duinoord
3 = Mühle „De Phenix“
4 = Naherholungsgebiet „De Vleyen“
Luftbild Nes
1 = Historischer Ortskern mit freistehendem Dorfturm
2 = Campingplatz Duinoord
3 = Mühle „De Phenix“
4 = Naherholungsgebiet „De Vleyen“
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Allgemeine Informationen

Nes ist mit circa 1300 Einwohnern das größte Dorf der Insel. Es ist berühmt für seine historischen Kapitänshäuser[2] aus dem 17. und 18. Jahrhundert und ist mit seiner großen Fußgängerzone, in der zahlreiche Restaurants und Geschäfte liegen, das touristische Zentrum von Ameland. Bedeutende Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele sind neben dem Strand der historische Dorfkern mit einem allein stehenden Dorfturm aus dem 17. Jahrhundert,[3] dem ehemaligen Sitz der niederländischen Rettungsgesellschaft, der Windmühle „De Phenix“[4] und dem Naherholungsgebiet „De Vleyen“. Darüber hinaus gibt es in Nes ein großes Naturkundemuseum mit Aussichtsturm. Direkt am Fährhafen befindet sich auch das Tourismusbüro der Insel.

Hafen und Fährdienst

In Nes befindet sich auch der Fährhafen der Insel, an dem die Fähren „Sier“ und „Oerd“ aus Holwerd anlegen. Angrenzend an den Fährhafen liegt ein Yachthafen.[5]

Kirchen

  • Katholische Kirche St. Clemens (Sint-Clemenskerk), Neubau nach Plänen von Pierre Cuypers als Ersatz für die 1646 errichtete Kirche. 2013 ging bei einem Brand ein Gutteil der Innenausstattung verloren. Sie wurde danach wiederhergestellt und teils behutsam erneuert, so etwa die Kirchenfenster, die unter anderem Titus Brandsma und drei Madres de Plaza de Mayo (Mütter de Plaza de Mayo in Buenos Aires) zeigen.[6]
  • Reformierte Kirche (Hervormde kerk) von 1824
  • Mennonitische Kirche (Doopsgezinde kerk) von 1843

Söhne und Töchter von Nes

  • Jan de Jong (1885–1955), römisch-katholischer Erzbischof von Utrecht und Kardinal, Vorkämpfer des offenen Widerstandes gegen die deutsche Besetzung der Niederlande im Zweiten Weltkrieg

Bilder

Commons: Nes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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