Nesrine Malik
britisch-sudanesische Journalistin und Autorin
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Nesrine Malik ist eine britisch-sudanesische Journalistin und Autorin.[1][2] Sie ist Kolumnistin der britischen Tageszeitung The Guardian und schreibt regelmäßig zu britischer und US-amerikanischer Politik sowie zu Macht-, Identitäts- und Zugehörigkeitsfragen.[2][3] Ihr Sachbuch We Need New Stories: Challenging the Toxic Myths Behind Our Age of Discontent erschien 2019 bei Weidenfeld & Nicolson.[4] 2023 wurde Malik als Fellow in die Royal Society of Literature gewählt.[5] 2021 erhielt sie den Robert B. Silvers Prize for Journalism (Silvers-Dudley Prizes).[6] 2024 führte sie New African in seiner Liste der 100 Most Influential Africans.[7][8]

Leben
Malik wurde im sudanesischen Khartum geboren und wuchs in Kenia, Ägypten und Saudi-Arabien auf.[1] Sie studierte an der American University in Cairo und an der Universität Khartum und absolvierte ein postgraduales Studium an der University of London.[1] Vor ihrer journalistischen Laufbahn arbeitete sie zehn Jahre im Bereich Private Equity in Schwellenländern (emerging markets).[1]
Wirken
Malik schreibt seit vielen Jahren Kolumnen für The Guardian und befasst sich u. a. mit britischer Innenpolitik, Rassismus, Migration, Medien und internationalen Konflikten.[3][9][2] Darüber hinaus veröffentlichte sie Analysen zu Sudan und internationalen Entwicklungen bei Foreign Policy.[10] Für ihre Guardian-Serie über die britische hostile environment wurde sie 2019 auf der Longlist des Orwell Prize (Kategorie Exposing Britain’s Social Evils) geführt.[11] Beim Editorial Intelligence Comment Awards wurde sie 2017 als Society and Diversity Commentator of the Year ausgezeichnet.[12]
Werke
- We Need New Stories: Challenging the Toxic Myths Behind Our Age of Discontent. Weidenfeld & Nicolson, London 2019.[4]