Neu Plötzin
Wohnplatz der Stadt Werder (Havel) in Brandenburg
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Neu Plötzin ist ein Wohnplatz im Ortsteil Plötzin der Stadt Werder (Havel) im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg.[1]
Neu Plötzin Stadt Werder (Havel) | |
|---|---|
| Koordinaten: | 52° 23′ N, 12° 52′ O |
| Höhe: | 34–48 m ü. NHN |
| Postleitzahl: | 14542 |
| Vorwahl: | 03327 |
Geografische Lage
Neu Plötzin liegt westlich des Stadtzentrums, unmittelbar nördlich der Bundesstraße 1, die in Nordwest-Südost-Richtung an der Wohnbebauung vorbeiführt. Nordöstlich befindet sich das Naturschutzgebiet Kleiner Plessower See; östlich der weitere Wohnplatz Plessow. Das Gelände liegt auf einer Höhe von rund 35,4 m ü. NHN und steigt auf rund 48 Meter in Höhe der Bundesstraße an.[2]
Geschichte und Etymologie
Ein Etablissement auf der wüsten Feldmark Starjesar erschien erstmals urkundlich im Jahr 1897 als Plötzinerbruch, Ausbau. Allerdings standen dort bereits im Jahr 1885 insgesamt 16 Wohnhäuser, in denen 83 Personen lebten. Im Jahr 1895 waren es 22 Wohnhäuser mit 121 Personen. Die Anzahl der Einwohner stieg auf 158 Personen im Jahr 1905. Der Wohnplatz erschien 1909 als Kolonie Neu Plötzin in den Akten. Dort lebten im Jahr 1925 insgesamt 297 Einwohner. Der Name Plötzin ist slawischen Ursprungs; seine Bedeutung jedoch unklar.[3]
In der Zeit der DDR gab es im Jahr 1960 eine GPG mit fünf Mitgliedern und sechs Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Im Folgejahr waren es acht Mitglieder mit 12 Hektar. Die Einwohner waren bis 1959 nach Plötzin eingekircht, seit dieser Zeit nach Plessow.[4]
Bis zum 30. Dezember 2000 gehörte Neu Plötzin zur Landgemeinde Plötzin und kam am 31. Dezember 2000 zur Stadt Werder (Havel).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Im Ort ist der Heimat- und Sportverein Neu Plötzin aktiv.[5]
Literatur
- Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 328)