Neu Schönebeck

bis 1908 eine Gemeinde im Kreis Blumenthal der preußischen Provinz Hannover From Wikipedia, the free encyclopedia

Neu Schönebeck war bis 1908 eine Gemeinde im Kreis Blumenthal der preußischen Provinz Hannover. Das ehemalige Gemeindegebiet gehört heute zum Ortsteil St. Magnus im Stadtteil Burglesum des Stadtbezirks Bremen-Nord.

Schnelle Fakten Stadt Bremen ...
Neu Schönebeck
Stadt Bremen
Koordinaten: 53° 10′ N,  40′ O
Fläche: 19,4 ha[1]
Eingemeindung: 1. April 1908
Eingemeindet nach: St. Magnus
Postleitzahl: 28717
Vorwahl: 0421
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Neu Schönebeck auf einer Karte von 1882
Neu Schönebeck auf einer Karte von 1898

Geographie

Die nur 19 Hektar große Gemeinde lag beiderseits der heutigen Lesumer Heerstraße im Ortsteil St. Magnus. Von ihrer ursprünglichen Bebauung sind nur wenige alte Wohnhäuser an der Lesumer Heerstraße erhalten. Ein Dorfkern ist heute nicht mehr erkennbar und der Ortsname Neu Schönebeck ist gänzlich aus dem Sprachgebrauch verschwunden.

Geschichte

Neu Schönebeck wurde 1681 als Clamersdorf gegründet, wobei sich der Name auf den Gründer Clamor von der Borch bezog. Seit 1785 hieß der Ort Neu Schönebeck.[2] Vor den Napoleonischen Kriegen gehörte Neu Schönebeck zum Kurfürstentum Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie (Bürgermeisterei) Lesum im Departement der Wesermündung.[3] 1814 kam Neu Schönebeck zum Königreich Hannover und gehörte dort zunächst zum Gericht Lesum-Schönebeck, dann ab 1852 zum Amt Lesum und ab 1859 zum Amt Blumenthal. 1867 fiel die Gemeinde Neu Schönebeck mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte sie zum Kreis Blumenthal. Am 1. April 1908 wurde Neu Schönebeck in die Gemeinde St. Magnus eingegliedert, die seit 1932 zum Landkreis Osterholz gehörte.[4]

Am 1. Juni 1936 wurde St Magnus nach Lesum eingemeindet.[5] Lesum wiederum wechselte am 1. November 1939 von Preußen in das Land Bremen und wurde in die Stadt Bremen eingemeindet.[6]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Quelle
1812125[3]
1845154[7]
1871132[8]
1885136[9]
1895138[1]
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Literatur

Lüder Halenbeck: Blumenthal und Schönebeck. Ein Beitrag zur bremischen Geschichte. Kühtmann, Bremen 1878 (google.de).

Einzelnachweise

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