Neurönnebeck
bis 1923 eine Gemeinde im Kreis Blumenthal der preußischen Provinz Hannover
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Neurönnebeck war bis 1923 eine Gemeinde im Kreis Blumenthal der preußischen Provinz Hannover. Das ehemalige Gemeindegebiet gehört heute zu Bremen und liegt im Ortsteil Rönnebeck des Stadtteils Blumenthal im Stadtbezirk Bremen-Nord.

Neurönnebeck Stadt Bremen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 53° 12′ N, 8° 32′ O |
| Fläche: | 97,6 ha[1] |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1923 |
| Eingemeindet nach: | Blumenthal |
| Postleitzahl: | 28777 |
| Vorwahl: | 0421 |
Geographie
Das ehemalige Gemeindegebiet von Neurönnebeck entspricht weitgehend der heutigen Bremer Gemarkung VR 136 im Westen des Ortsteils Rönnebeck und liegt im Wesentlichen an der Dillener Straße, der Reepschlägerstraße, der Bahnstraße und am Striekenkamp.[2]
Geschichte
Neurönnebeck wurde ursprünglich Dillen genannt, woran die Dillener Straße und der Dillener Park erinnern. Vor den Napoleonischen Kriegen gehörte Neurönnebeck zum Kurfürstentum Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie (Bürgermeisterei) Blumenthal im Departement der Wesermündung.[3] 1814 kam Neurönnebeck zum Königreich Hannover und gehörte dort Amt Blumenthal.
Zu Anfang der 1840er Jahre gab es in Neurönnebeck eine Werft für Seeschiffe, eine Schiffstaufabrik, eine Steinkalkbrennerei sowie eine Zuckerhutformfabrik.[4] 1867 fiel die Gemeinde Neurönnebeck mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte sie zum Kreis Blumenthal.
Am 1. Januar 1923 wurde Neurönnebeck in die Gemeinde Blumenthal eingegliedert, die seit 1932 zum Landkreis Osterholz gehörte.[5] Blumenthal wiederum wechselte am 1. November 1939 von Preußen in das Land Bremen und wurde in die Stadt Bremen eingemeindet.[6]
Einwohnerentwicklung
Verkehr
Der Bahnhof Bremen-Turnerstraße der Bahnstrecke von Vegesack nach Farge liegt in Neurönnebeck.