Nicat Abasov

aserbaidschanischer Schachspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Nicat Azad oğlu Abasov (Name beim Weltschachbund FIDE Nijat Azad Oglu Abasov; * 14. Mai 1995 in Baku) ist ein aserbaidschanischer Schachmeister.

Schnelle Fakten
Nicat Abasov
Nicat Abasov beim Kandidatenturnier 2024
Verband Aserbaidschan Aserbaidschan
Geboren 14. Mai 1995
Baku
Titel Internationaler Meister (2009)
Großmeister (2011)
Aktuelle EloZahl 2599 (Mai 2026)
Beste EloZahl 2679 (Oktober 2023)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)
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Leben

Abasov siegte oder belegte vordere Plätze in einigen Turnieren: 1. Platz beim Buslaev Memorial in Tiflis (2007), 3. Platz beim Turnier in Aluschta (März 2007), 2. Platz beim Turnier in Charkiw (2008)[1] und 1. Platz beim Zürcher Weihnachtsopen (2016).[2]

Abasov trägt seit 2009 den Titel Internationaler Meister (IM) und seit 2011 den Titel Großmeister (GM). Die IM-Normen erfüllte er im September 2006 bei einem Turnier in Istanbul, im Oktober 2007 bei einem Turnier in Aluschta und im Oktober 2008 beim Femida 2008 in Charkiw.[3] Die GM-Normen erfüllte er im Juli 2009 beim Matskewitsch Memorial in Charkiw, im Mai 2010 beim Celin Kamen GM Turnier in Niška Banja und im Dezember 2010 beim Azerbaijanian Solidarity Day in Baku.[4]

Im März 2017 setzte er sich bei der Einzelmeisterschaft in Baku erfolgreich durch und wurde mit 7,5 Punkten aus neun Runden aserbaidschanischer Landesmeister.[5]

Beim Schach-Weltpokal 2023 in Baku erreichte er durch Siege über Laurent Fressinet, Anish Giri, Pjotr Swidler, Saleh Salem und Santosh Gujrathi Vidit überraschend das Halbfinale, wo er an Magnus Carlsen scheiterte. Im Spiel um Platz 3 unterlag er Fabiano Caruana.[6] Da drei Startplätze für das Kandidatenturnier Toronto 2024 über den Weltpokal vergeben wurden und Exweltmeister Carlsen auf seinen Platz verzichtete, qualifizierte sich Abasov dadurch für das Kandidatenturnier. Nach der Weltrangliste war er hier Außenseiter und landete sieglos auf dem letzten Platz.

Vereine

Abasov spielt für den aserbaidschanischen Verein Odlar Yurdu, mit dem er in den Jahren 2013 bis 2015 am European Club Cup teilnahm.[7] In der österreichischen Bundesliga spielt er seit 2018 für den SV Raika Rapid Feffernitz, mit dem er 2019 österreichischer Mannschaftsmeister wurde, in Ungarn gehört er seit 2018 zur Mannschaft von DVTK Sport Korlátolt Felelősségű Társaság. In der spanischen División de Honor spielte Abbasov 2019 für CA GranDama Santa Lucia und 2020 für den Meister Silla-Bosch Serinsys. In Deutschland spielt er seit 2018 für die SG Speyer-Schwegenheim, unter anderem in der Saison 2019/21 in der 1. Bundesliga und in der polnischen Ekstraliga für Minutor Energia Gwiazda Bydgoszcz.

Commons: Nicat Abasov – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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