Niedermirsberg
Ortsteil von Ebermannstadt
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Niedermirsberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Ebermannstadt im Landkreis Forchheim (Oberfranken, Bayern).[3] Die Gemarkung Niedermirsberg hat eine Fläche von 5,721 km². Sie ist in 2553 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2240,74 m² haben.[1][4]
Niedermirsberg Stadt Ebermannstadt | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 47′ N, 11° 9′ O |
| Höhe: | 349 (334–381) m ü. NHN |
| Fläche: | 5,72 km²[1] |
| Einwohner: | 536 (2016)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 94 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. April 1971 |
| Postleitzahl: | 91320 |
| Vorwahl: | 09194 |
Der Ebermannstädter Gemeindeteil Niedermirsberg | |

Geografie
Geschichte
Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts unterstand Niedermirsberg der Landeshoheit des Hochstifts Bamberg.[7][8] Die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte dabei dessen Amt Forchheim in seiner Funktion als Vogteiamt aus.[9] Auch die Hochgerichtsbarkeit stand diesem Amt in seiner Rolle als Centamt zu.
Als das Hochstift Bamberg infolge des Reichsdeputationshauptschlusses 1802/03 säkularisiert und unter Bruch der Reichsverfassung vom Kurfürstentum Pfalz-Baiern annektiert wurde, wurde Niedermirsberg ein Bestandteil der bei der „napoleonischen Flurbereinigung“ gewaltsam in Besitz genommenen neubayerischen Gebiete.[10][11]
Durch die Verwaltungsreformen zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern wurde Niedermirsberg mit dem Zweiten Gemeindeedikt 1818 eine Ruralgemeinde. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Niedermirsberg am 1. April 1971 in die Stadt Ebermannstadt eingegliedert.[12]
Verkehr
Eine von der Kreisstraße FO 41 kommende Gemeindeverbindungsstraße durchquert den Ort und führt weiter nach Rüssenbach. Am südlichen Ortsrand von Niedermirsberg zweigt von dieser eine Straße ab, die nach Neuses führt. Der ÖPNV bedient das Dorf an einer Bushaltestelle der Buslinie 236 des VGN in Richtung Ebermannstadt und in die Gegenrichtung nach Weilersbach. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Pretzfeld und Ebermannstadt, sie liegen beide an der Wiesenttalbahn.
Baudenkmäler
Literatur
- Dorothea Fastnacht: Ehemaliger Landkreis Ebermannstadt (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 4). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2000, ISBN 3-7696-9701-4.
- Gertrud Diepolder: Bayerischer Geschichtsatlas. Hrsg.: Max Spindler. Bayerischer Schulbuch Verlag, München 1969, ISBN 3-7627-0723-5.
Weblinks
- Niedermirsberg im BayernAtlas, abgerufen am 17. September 2019
- Niedermirsberg auf historischer Karte, abgerufen am 17. September 2019
- Niedermirsberg in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. September 2019.

